Wirschaft und Arbeitsplätze
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist eine vorausschauende und engagierte Wirtschaftspolitik besonders wichtig. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor leistet in diesem Bereich eine hervorragende Arbeit, sowohl konzeptionell als auch ganz konkret bei der Unterstützung einzelner Unternehmen. Die CDU unterstützt das Bemühen von WinDor, den Standort Dorsten auch national und international zu vermarkten. Die ersten Beispiele bestätigen diese Strategie. Für die CDU ist Wirtschaftsförderung aber auch die stetige Begleitung bestehender Unternehmen. Durch die Optimierung der Rahmenbedingungen möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.
Die CDU Dorsten setzt sich daher ein:
n Für einen intensiven Dialog zwischen Wirtschaft, kommunaler Wirtschaftsförderung und Politik. So können am besten die Voraussetzungen für die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze geschaffen werden.
n Für die Schaffung weiterer Gewerbeflächen. Die bereits ausgewiesenen Gewerbegebiete sind zu großen Teilen vermarktet. Im Sinne einer vorausschauenden Wirtschaftsförderungspolitik sind daher neue Gewerbeflächen auszuweisen, um Unternehmen, die sich künftig in Dorsten ansiedeln oder erweitern möchten, attraktive Angebote unterbreiten zu können. Vorrangig sind Brachflächen für eine solche Nutzung zu entwickeln. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Zechenflächen in Hervest.
n Für die Erweiterung des Industrieflächenangebotes. Der Industriepark Dorsten/Marl ist praktisch vollständig vermarktet. Um die Ansiedlung neuer Industrieunternehmen zu ermöglichen, ist die Ausweisung weiterer Industrieflächen notwendig. Neben der Ausweitung der Kapazitäten am bestehenden Standort streben wir autobahnnahe Industrieflächen an, um innerstädtischen Schwerlastverkehr soweit wie möglich zu vermeiden.
n Für eine Stärkung des Kanalhafens. Durch die Schaffung eines trimodalen Anschlusses (Bahn, Binnenschiff, LKW) kann hier ein Standortvorteil herausgearbeitet werden.
n Für interkommunale Zusammenarbeit und gegen „Kirchturmdenken“. Das NewPark-Projekt auf der Stadtgrenze von Datteln und Waltrop bietet mit einem Potential von allein 13 000 Arbeitsplätzen unmittelbar auf der Fläche eine Chance für die gesamte Emscher-Lippe-Region und insbesondere auch für Dorsten.
n Für die Landwirtschaft. Die landwirtschaftlichen Betriebe sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Dorsten. Wir möchten einen nicht unerheblichen Teil der Mittel aus dem „Konjunkturpaket II“ einsetzen, um das Wirtschaftswegenetz zu überholen.
n Für die Stärkung der Tourismuswirtschaft. Die eingeschlagenen Wege gilt es konsequent und in Kooperation mit den Nachbarkommunen weiterzugehen.
n Für breitbandige Internetverbindungen in allen Ortsteilen. Schnelle Internetverbindungen sind sowohl für Unternehmen als auch für Privatleute von zunehmender Bedeutung. Daher müssen auch kleinere Ortsteile wie Altendorf-Ulfkotte oder Deuten mit DSL oder gleichwertigen Technologien versorgt werden.





