Verkehr und Mobilität
Verkehr und Mobilität sind von zentraler Bedeutung für eine Stadt. Gute Verkehrsan- und -verbindungen ermöglichen Begegnungen und sichern Erreichbarkeit sowie die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen. Die CDU steht für eine ausgewogene Verkehrspolitik, die alle Verkehrsträger und die Anwohner gleichermaßen im Blick hat. Häufig lassen sich widerstreitende Interessen zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern oder zwischen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern nicht in Einklang bringen. In solchen Fällen wird man immer Kompromisse finden und Abstriche machen müssen, sowohl persönlich als auch als Stadt. Ein leistungsfähiges öffentliches Nahverkehrsangebot liegt uns besonders am Herzen. Gerade in einer Flächenstadt wie Dorsten mit großen innerstädtischen Distanzen sind viele Menschen auf den ÖPNV angewiesen.
Die CDU Dorsten setzt sich daher ein:
n Für einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Insbesondere dürfen die ländlich strukturierten Stadtteile nicht abgekoppelt werden. Auch dort muss es ein angemessenes Nahverkehrsangebot geben.
n Für eine Verbesserung der Linienführung im ÖPNV. Beispielsweise müssen die Bereiche Hardt/Östrich besser angebunden werden. Langfristig sollte über die Einführung eines Stadtbus-Systems mit einer ringförmigen Erschließung diskutiert werden. In diesem Kontext sind Kooperationen, beispielsweise mit der Stadt Haltern am See, zu prüfen.
n Für den Erhalt aller Regionalbahnlinien. Insbesondere müssen auch die vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zur Disposition gestellten Linien RB 43 (nach Dortmund) und RB 45 (nach Coesfeld) erhalten bleiben. Für die RB 44 halten wir eine Streckenführung bis Duisburg für sinnvoll.
n Für eine bessere Information der Fahrgäste. Durch gezielte Informationen, beispielsweise mit Handzetteln und Linienplänen, können neue Fahrgastpotentiale erschlossen werden. Dazu gehört auch die Veröffentlichung der Fahrzeiten der Einsatz- und Verstärkungswagen für alle Nutzer des ÖPNV.
n Für eine mittel- bis langfristige Verlegung des Bahnhofs Hervest-Dorsten zur Halterner Straße. Die derzeitige Situation mit dem nicht einsehbaren Zugang halten wir auf Dauer nicht für hinnehmbar.
n Für den schrittweisen behindertengerechten Ausbau aller Bushaltestellen mit sogenannten Buskaps. Diese erleichtern auch den Einstieg für ältere Menschen und für Familien mit Kinderwagen.
n Für die Anhebung der Bahnsteige an den Dorstener Bahnhöfen auf eine Höhe von 76 cm, um ein komfortableres Ein- und Aussteigen zu ermöglichen.
n Für eine langfristige Nordanbindung von Barkenberg als stadtteilverbindende Straße ohne Schwerlastverkehr. Diese Verbindung komplettiert nicht nur die verkehrliche Erschließung Barkenbergs in Richtung Norden, sondern ermöglicht auch die Einrichtung eines durchgängigen Stundentaktes für den Busverkehr im Bereich Rhade, Lembeck, Barkenberg, Wulfen, Dorsten. Darüber hinaus kann so der Schülerbusverkehr von Wulfen nach Lembeck und umgekehrt erheblich optimiert werden.
n Für den Rückbau des Wittenberger Dammes.
n Für die Verbesserung des Zustandes öffentlicher Straßen und Radwege.
n Für die Entlastung und die Neugestaltung der Halterner Straße. Der Durchgangsverkehr ist über die neu zu errichtende Spange (Fürst-Leopold-Allee) über die ehemaligen Zechenflächen zu leiten. Die Halterner Straße ist ihrer neuen Funktion entsprechend neu zu gestalten.
n Für eine Verbesserung der verkehrlichen Erschließung des Wohngebietes „Kreskenhof“.
n Für den Ausbau des Höfer Weges in Rhade, die Stärkung des Rhader Dorfkerns durch Gestaltung der Debbingstraße und des Kirchplatzes sowie die Errichtung eines Kreisverkehrs am Kreuzungspunkt am Ehrenmal in Rhade.
n Für die Radfahrerinnen und Radfahrer. Das Prädikat „fahrradfreundliche Stadt“, welches die Stadt Dorten unlängst erhalten hat, muss Ansporn sein, das Radwegenetz weiter zu verbessern und, beispielsweise durch einen Radweg an der B 58 zwischen Wulfen und Deuten, weiter auszubauen.
n Für die Erweiterung des Rad- und Fußweges zwischen der Buerer Straße und der Straße „Am Erdbach“ in Altendorf-Ulfkotte.
n Für die Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Marler Straße/Händelstraße.
n Für eine Überprüfung, ob in Kooperation mit dem jeweilig zuständigen Straßenbaulastträger durch die Einführung von sogenannten „Grünpfeil-Schildern“ an geeigneten Ampelkreuzungen der Verkehrsfluss insbesondere zu verkehrsschwachen Zeiten verbessert und damit die Umwelt entlastet werden kann.
n Für den stadtteilgerechten Ausbau der Klosterstraße, die Neugestaltung des Georgsplatzes sowie die fußgängergerechte Sicherung und Befestigung der Dörnekampstraße bis zur Fährstraße und der Hardtstraße auf dem Hardtberg
n Für die Verkehrssicherheit. Durch angemessene Tempolimits und einen entsprechenden Straßenausbau wollen wir besonders gefährdete Bereiche sicherer machen. So halten wir beispielsweise in der Ortsdurchfahrt Altendorf-Ulfkotte eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h für notwendig und wollen den Bereich „Zum Aap/Hagenbecker Straße“ vor der Antoniusschule in Holsterhausen sicherer gestalten.
n Für die Verlegung der B 58 als langfristiges Planungsziel. Die Entlastung der Ortsdurchfahrt von Wulfen darf nicht aus dem Blick geraten.





