Stadt im Grünen – Freizeit, Naherholung und Tourismus

Der hohe Grünanteil in Dorsten trägt in besonderem Maße zur Lebensqualität bei. Wiesen, Grünanlagen und Wälder sind nicht nur Erholungsraum für die Dorstener Bürgerinnen und Bürger, sondern stellen auch eine attraktive Umgebung für Touristen dar. Daher müssen wir mit diesem Pfund noch stärker als bislang wuchern. Dorstens Lage an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Münsterland bietet hierbei auch zahlreiche Anknüpfungspunkte für Kooperationen. Der Lippe als verbindendem Element mit den anderen Lippe-Anrainern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Auch im innerstädtischen Bereich prägen Grünflächen das Stadtbild und bilden eine Visitenkarte für die Stadt. Als CDU wollen wir Dorsten als  „Stadt im Grünen“ stärken.

 

Die CDU Dorsten setzt sich daher ein:

 

n       Für einen sanften Tourismus auf und am Ufer der Lippe. Wir möchten diesen Naturraum weiter vorsichtig für touristische Nutzungen öffnen. Ein umweltverträglicher Kanutourismus ist dabei ein wesentlicher Aspekt. Hierzu muss, auch gemeinsam mit den  anderen Lippe-Anrainern, ein entsprechendes Konzept entwickelt werden, welches dem Schutz des Naturraumes Rechnung trägt und die notwendige Infrastruktur schafft.

 

n       Für eine Stärkung des Fahrradtourismus in Dorsten. Bereits heute bietet Dorsten viele Möglichkeiten, die Stadt und die Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden. Diese Stärke Dorstens wollen wir weiter ausbauen.

 

n       Für einen Ausbau von Rad- und Spazierwegen. Beispielhaft seien hier der Ausbau des Wanderweges zum Freudenberg oder die Gestaltung der Hürfeldhalde genannt.

 

n      Für eine Stärkung des Reittourismus durch Ausbau und Ausweitung des Reitwegenetzes und den Anschluss an das überörtliche Reitwegenetz.

 

n       Für die Stärkung des Wohnmobiltourismus in Dorsten. Die hohe Auslastung des Wohnmobilstellplatzes im Lippetal belegt die Chancen dieses Ansatzes.

 

n       Für den Erhalt von „Maria Lindenhof“ als Freizeit und Begegnungsstätte.

 

n       Für den Erhalt des Freizeitbades Atlantis. Die Betriebskosten und der Zuschussbedarf sind weiter zurückzuführen. Gleichzeitig ist der erfolgreich eingeschlagene Weg mit der Steigerung der Attraktivität für die Besucher und der Ansprache neuer Nutzergruppen weiterzuverfolgen.

 

n      Für die Sicherung und  die Aufwertung des Rundweges um den „Blauen See“ in Holsterhausen. Durch eine bessere Beleuchtung und die Schaffung von Ruhebänken kann der Naherholungswert gesteigert und der See erfahrbar gemacht werden.

 

n      Für eine attraktive Gestaltung der Parkanlage vor dem Ehrenmal in Wulfen zwischen Hervester Straße und B 58 sowie die Entwicklung der Hürfeldhalde und die Anlage eines Dorfparks in Altendorf-Ulfkotte in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen.

 

n       Für eine vorausschauende Konzeptionierung der Gestaltung von Grünflächen. Gerade in Zeiten knapper Kassen ist bereits bei der Planung besonderes Augenmerk darauf zu legen, welchen Pflege- und Unterhaltungsaufwand Grünflächen benötigen.

 

n       Für abgestufte Unterhaltungsintervalle  bei der Grünflächenunterhaltung. Grünzüge und Flächen, die Bürgern und Besuchern unserer Stadt als erstes ins Auge springen, müssen intensiver und häufiger bewirtschaftet werden als Flächen, die diese Ansprüche nicht erfüllen.