Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers besucht Schloss Lembeck

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Landesvater Rüttgers besuchte Schloss Lembeck

Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers sprach in Schloss LembeckMinisterpräsident Dr. Jürgen Rüttgers sprach in Schloss Lembeck

Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdL sprach bei Veranstaltung der Dorstener und Halteraner CDU

 

Lembeck/Haltern – „Die Resonanz war überwältigend“, freuten sich Halterns CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Kleine Stegemann und sein Dorstener Kollege Tobias Stockhoff nach dem Besuch des Ministerpräsidenten. Mit über 180 Besuchern war der Schlaunsche Saal in Schloss Lembeck beim Besuch von Landesvater Dr. Jürgen Rüttgers restlos gefüllt. Viele Leute mussten am frühen Mittwochabend sogar stehen, um einen NRW-Ministerpräsidenten zu erleben, der in seiner Rede „NRW muss stabil bleiben.“ nicht die populistische Keule rausholte, sondern sich ganz als Landesvater zeigte und die Erfolge der schwarz-gelben Landesregierung darlegte.

 

Zuvor nahm sich Rüttgers die Zeit, um mit den Besuchern im Schlosspark zu sprechen. Ein besonderes Erlebnis dürfte dabei der 7-Jährige Luca gehabt haben. Er wurde vom Ministerpräsidenten zu einem spontanen Fototermin auf der Treppe zum Schlaunschen Saal eingeladen. Nach der Begrüßung durch örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen wurde Rüttgers herzlich durch den Schloss- und Hausherren, Graf Ferdinand von Merveldt begrüßt. Im Anschluss richteten Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und die stellv. Bürgermeisterin der Stadt Haltern am See, Hiltrud Schlierkamp ihre Grußworte an die Versammlung. Lütkenhorst dankte für die 55 Millionen Euro Fördergelder, die die Stadt Dorsten in den letzten 5 Jahren unter Ministerpräsident Rüttgers erhalten habe und lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Arbeit vom heimischen Abgeordneten Josef Hovenjürgen: „Ohne seinen unermüdlichen Einsatz hätten wir diese Projekte nicht umsetzen können. Ich wünsche mir, dass Josef auch nach dem 9. Mai dem Landtag wieder angehören wird.“ Ins gleiche Horn blies auch Schlierkamp: „Herr Rüttgers, sie sind unserer bestes Pferd im Stall. Und mit Josef Hovenjürgen geben wir ihnen ein gutes Zugpferd an die Seite!“

 

Rüttgers ging in seiner über einstündigen Rede nicht auf den politischen Gegner ein, sondern zeigte die Bilanz seiner letzten fünf Jahre auf. „Über 250.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs in NRW, über 8000 neue Lehrerstellen und 90.000 Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren“, betonte der Ministerpräsident die Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung. Dabei machte er deutlich, dass noch einiges zu tun sein. Drei Visionen habe er an dieser Stelle: „NRW als Industrieland stärken, Schuldenabbau ermöglichen und Kinder fördern.“ So sprach sich Rüttgers für den Bau neuer umweltschonender Kohlekraftwerke aus: „Aber dann müssen auch die alten Drecksschleudern abgeschaltet werden!“ Oder für die Förderung von Elektroautos oder neuen Batterietechnologie. Auch den verschuldeten Städten in der Emscher-Lippe-Region machte er Hoffnung und verwies auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und Kommunen, die auch auf seinen Druck die Verschuldung der Städte und Gemeinden bekämpfen soll. Bei der Schulpolitik sagte er: „Wir wollen keinen Schulkampf. Wir wollen den Schulen endlich mal Zeit geben, um sich entwickeln zu können. Mit mehr Lehrern, weniger Unterrichtsausfall und kleineren Klassen.“ Er habe die Vision, dass man von unseren Schulen irgendwann mal sagen könne: „Kein Kind wird zurückgelassen!“ Am Ende betonte Jürgen Rüttgers, dass diese Wahl eine Schicksalswahl für NRW sei und auf Messers Schneide stünde: „Entweder eine bürgerliche Mehrheit mit uns oder Rot-Rot. Das ist die Alternative, vor der die Menschen stehen.“ Dass er mit seiner Rede den Nerv der Zuhörer traf, zeigte der minutenlange Schlussapplaus.

 

Verabschiedet wurde der Landesvater mit einem „Deutschlandstuhl“ und einer Flasche Calvados aus Dorstens Partnerstadt Ernée und den launigen Worten: „Den einzigen Luxus, den wir uns als Stadt im Nothaushaltsrecht leisten können sind zwei Partnerstädte in Frankreich, die für Luxus stehen. Ernée mit Calvados und Dormans mit Champagner. Der Champagner war aber leider aus. Aber bis zum 9. Mai liefern wir Ihnen den nach.“

Videos zum Besuch von Ministerpräsident Rüttgers

1) Rede von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers MdL (Video)

Bilder zum Besuch von Ministerpräsident Rüttgers

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Photos: (c) René Franken