Kultur

Das kulturelle Angebot prägt den Charakter einer Stadt und trägt zur Lebensqualität bei. Es schafft Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt und führt Menschen zusammen. Die CDU sieht die kommunale Kulturarbeit in Dorsten als unverzichtbares Element der Daseinsvorsorge, welches allen Einwohnerinnen und Einwohnern offen steht. Wir in Dorsten können stolz auf das ehrenamtliche Engagement im Kulturbereich sein. Gemeinsam bieten Vereine, private Initiativen, Schulen, Kirchen und das städtische Kulturamt vielfältige Angebote im gesamten Stadtgebiet. In den vergangenen Jahren konnten in diesem Bereich viele neue Impulse gesetzt werden. Beispielhaft sei hier nur der Dorstener Kultursommer genannt. Diese Vielfalt zu erhalten und weiter auszubauen ist ein zentrales Anliegen der CDU in Dorsten.

 

Die CDU Dorsten setzt sich daher ein:

 

n       Für ein  lebendiges kulturelles Leben in unserer Stadt. Wir möchten die gesamte Bandbreite der kommunalen Kulturarbeit gemeinsam mit den Vereinen, Privatinitiativen und allen anderen im Kulturbereich tätigen Personen und Institutionen erhalten und weiter ausbauen. Dazu zählt insbesondere auch ein attraktives Grundangebot an Theaterveranstaltungen und Konzerten. Ein wichtiges Anliegen ist uns die Sicherstellung der Qualität der Angebote, welche wir beispielsweise durch Kooperation mit dem Jüdischen Museum, dem Klassik-Festival Ruhr oder der Knorre-Stiftung weiterhin garantieren möchten.

 

n       Für zielgruppenspezifische Angebote. Gerade für Kinder und Jugendliche sind besondere Angebote notwendig, um sie zur kulturellen Teilhabe zu bewegen. Ein gutes Beispiel ist das Rockfestival „Dorstival“, welches in diesem Jahr auf der Hürfeld-Halde stattfinden wird.

 

n       Für die Teilnahme an der „Kulturhauptstadt 2010“. Die Dorstener Projekte „Angekommen!?“ des Jüdischen Museums und „Gahlenscher Kohleweg“ des Kunstvereins „Virtuell-Visuell“ spiegeln gemeinsam mit den regionalen Projekten mit Dorstener Beteiligung, wie die „Nacht der Literatur“ und der „Day of Songs“, die kulturelle Bandbreite unserer Stadt. Unverzichtbar ist für uns, dass die lokalen Akteure im Rahmen der „Kulturhauptstadt 2010“ die Gelegenheit haben, sich und ihre Arbeit zu präsentieren.

 

n       Für die Schaffung eines Netzwerkes der Kulturschaffenden. Durch das Zusammenwirken der in der Kulturarbeit tätigen Personen und Institutionen kann die Wirkung nach außen der verschiedenen Angebote weiter verbessert werden.

 

n       Für die Unterstützung der Heimatvereine. Diese leisten eine wichtige Arbeit bei der Heimatpflege, der Heimatkunde und des Naturschutz sowie der Pflege alter Sitten und Bräuche.

 

n       Für die Entwicklung von kulturellen Angeboten auf der Zechenfläche in Hervest. Mit seinem historischen Gebäudebestand bietet das Areal die Chance gemeinsam mit dem Investor kulturelle Angebote von lokaler und regionaler Bedeutung zu schaffen. Wir können uns beispielsweise die Ansiedlung von Probenräumen für Bands als eine mögliche Nutzung vorstellen.

 

n       Für den Erhalt einer zukunftsfähigen Musikschule. Es gilt, die bereits eingeleitete Neustrukturierung der Angebote fortzusetzen und somit auch neue Zielgruppen anzusprechen. Besondere Bedeutung muss der musikalischen Grundbildung zukommen. Das von der CDU/FDP-Landesregierung initiierte Programm „Jedem Kind ein Instrument“ bietet die Chance, Kinder für das aktive Musizieren zu begeistern, die bislang keinen Zugang zu einer musikalischen Ausbildung gefunden haben.

 

n       Für eine leistungsfähige Stadtbibliothek. Das Heranführen von Kindern ans Lesen muss noch stärker ausgebaut werden. Weiterhin muss die Stadtbibliothek sich stetig auch an das veränderte Nachfrageverhalten der Nutzer, beispielsweise im Bereich elektronischer Medien, anpassen.

 

n      Für das Projekt „Baumhaus“. Hier sollen Kinder für das Lesen begeistert werden. Mit Cornelia Funke hat das Projekt eine Patin, die mit ihrem Namen dieses wichtige Anliegen glaubhaft verkörpert.

 

n       Für den Erhalt des Gemeinschaftshauses. Getragen von der Arbeiterwohlfahrt sollen dort auch weiterhin kulturelle und soziale Veranstaltungen, Projekte und Kurse angeboten werden.

 

n       Für den Erhalt der Weiterbildungseinrichtungen in Dorsten. Die Volkshochschule, das Haus der Familie und das Paul-Gerhardt-Haus leisten mit ihren spezifischen Kunden- und Angebotsprofilen anerkennenswerte Arbeit in den Bereichen Bildung, Qualifizierung und Integration.