Archiv Februar 2010
CDU: Vorerst keine Schließung der Agatha II-Schule
Elterninitiative und CDU im Gespräch
„Wir wollen, dass jedes Kind, das im Sommer an der Agatha II-Schule eingeschult wird, seine gesamte Grundschulzeit dort verbringen kann", machte CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane in einem Gespräch des Arbeitskreises „Schule" der CDU-Fraktion mit Vertretern der Elterninitiative der Agatha II-Schule die Position der Christdemokraten deutlich.
Die Elternvertreter und die CDU-Politiker hatten sich am Montag zu einem Informationsaustausch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Entwicklung der Anmeldezahlen an der Hardter Grundschule. „Durch die Diskussion über die Grundschullandschaft sind viele Eltern verunsichert", berichteten Magdalene Tönnies und Matthias Urban von der Elterninitiative. Daher hätten einige Eltern ihre Anmeldung für das kommende Schuljahr zurückgenommen. „Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass die Eltern auf der Hardt ein klares Signal und damit Planungssicherheit erhalten", betont Schwane, „mindestens für die kommenden vier Jahre wird der Standort erhalten bleiben".
Wie die langfristige Zukunft der katholischen Bekenntnisschule aussieht, werde man erst im Herbst entscheiden können, wenn das Zahlenmaterial zum Schulentwicklungsplan erstellt und diskutiert wurde. „Für uns ist das Ergebnis dieses Prozesses völlig offen", stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende klar, „Vorfestlegungen gibt es bei uns nicht."
Die CDU-Arbeitskreisteilnehmer und die Elternvertreter wollen im Gespräch über die weiteren Entwicklungen bleiben. „Wir legen großen Wert auf den Austausch mit Eltern und Lehrern", erklärte Schwane abschließend.
Oliver Wittke warnt vor rot-rotem Bündnis in NRW

Bericht aus der Dorstener Zeitung vom 18.02.2010 von Klaus-Dieter Krause zum 19. Politischen Aschermittwoch
Altendorf-Ulfkotte - Deutliche Worte sind genauso fester Bestandteil des Politischen Aschermittwochs in der Altendorfer Mehrzweckhalle wie die Musik der Uefter Jagdhornbläser. Auch Oliver Wittke, der diesmal als Hauptredner der Einladung des CDU-Stadtverbands und des CDU-Ortsverbands gefolgt war, entpuppte sich als Mitglied im Verein der Freunde klarer Aussagen.
"Wer zu allen Seiten hin offen ist, der ist nicht ganz dicht", zitierte der Vorsitzende des CDU-Bezirks Ruhr in bester Aschermittwochs-Tradition Franz-Josef Strauß und warf der NRW-SPD Profillosigkeit und ihrer Vorsitzenden Hannelore Kraft ein Spiel mit dem (Linken-)Feuer vor: "Wer sich nicht vor der Wahl von einer Partei distanziert, die das Sitzenbleiben abschaffen, Drogengenuss freigeben und den Sozialismus einführen will, der verleugnet auch das politische Erbe von Sozialdemokraten wie Willy Brandt und Ernst Reuter."
Hiebe für Guido Westerwelle
Trotz Bekenntnis zum schwarz-gelben Bündnis bekam aber auch "unser Minister für Hartz IV, der nebenbei auch noch Außenpolitik betreibt" von Wittke sein Fett weg: "Natürlich gibt es auch Missbrauch und Ungerechtigkeiten. Bevor man aber darüber das Maul aufreißt, sollte man konstruktive Vorschläge einbringen, wie man etwas besser machen könnte."
Dafür gab es großen Beifall, wohl nicht nur, weil Wittke ein "Heimspiel" hatte: "Ich bin gern in Altendorf, nicht allein, weil ich ganz in der Nähe aufgewachsen bin und dort immer noch lebe. Onkel und Tante wohnen hier und dahinten im Saal sehe ich sogar den Vater meiner ersten Jugendliebe."
Lütkenhorst zog klare Grenzen
Auch ohne frühere "Altendorfer Flamme" erntete später Bürgermeister Lambert Lütkenhorst sogar noch mehr Applaus. Er erläuterte unverblümt die Notlage der Stadt, zog aber auch klare Grenzen des Zumutbaren. Und fand deutliche Worte zu Hartz IV: "Das Sachleistungsprinzip ist keineswegs menschenunwürdig, wenn ein Euro direkt an die Schule geht, damit ein Kind dort eine warme Mahlzeit bekommt."
Quelle: Artikel aus der Dorstener Zeitung vom 18.02.2010 von Klaus-Dieter Krause
Videos zum 19. Politischen Aschermittwoch
1) Aschermittwochsrede von Oliver Wittke MdL (Video)
2) Grußwort von CDU-Landtagskandidat Michael Dahmen (Video)
3) Grußwort von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (Video)
Bilder zum 19. Politischen Aschermittwoch
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Aschermittwochsrede und Heringstipp
Redner in diesem Jahr ist Oliver Wittke MdLCDU lädt zum 19. Politischen Aschermittwoch nach Altendorf-Ulfkotte ein – Oliver Wittke MdL ist Redner
Altendorf-Ulfkotte – Zum inzwischen 19. Politischen Aschermittwoch laden der CDU-Stadtverband und der CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte für Aschermittwoch, den 17.02.2010 um 18.00 Uhr in die Mehrzweckhalle Altendorf-Ulfkotte, Im Päsken 14, 46282 Dorsten ein.
Mit dem stellv. CDU-Landesvorsitzenden und Bezirksvorsitzenden der CDU Ruhr, Oliver Wittke MdL, können die Dorstener Christdemokraten auch in diesem Jahr einen prominenten und engagierten Redner gewinnen. „Wir freuen uns, dass uns Oliver Wittke auf den anstehenden Landtagswahlkampf einstimmen will“, so der Altendorfer CDU-Ortsverbandsvorsitzende Ludger Föcker. Daneben wird auch der für den Dorstener Süden zuständige CDU-Landtagskandidat Michael Dahmen ein kurzes Grußwort sprechen.
Natürlich gibt es am 19. Februar im Anschluss wieder das traditionelle Altendorfer Aschermittwochsessen, bestehend aus Heringstipp mit Pellkartoffeln. Die Kartoffeln kommen traditionell von der Altendorfer Bauernfamilie Paß. Die Üfter Jagdhornbläser unter der Leitung von Hubert Harde sorgen für die musikalische Untermalung an diesem Abend.
Karten können bei allen CDU-Ortsverbandsvorsitzenden und bei der Senioren Union zum Preis von 5 € erworben werden. Darüber hinaus besteht unter Tel.: (0 23 62) 2 33 38 oder unter info@cdu-dorsten.de die Möglichkeit Eintrittskarten zum gleichen Preis an der Abendkasse zu reservieren.
17 02 2010_CDU SV Politischer Aschermitt[...].pdf
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300 Gäste kamen zum CDU-Empfang
Das Jugendorchester der Schützenkapelle Rhade sorgte für musikalische Unterhaltung - Foto: Klaus-Dieter Krause, Dorstener ZeitungNeujahrsveranstaltung im Europagarten
Dorsten - Einem fehlenden Stammgast, der sonst stets als Redner bei CDU-Neujahrsempfängen dabei war, galt ein besonders herzlicher Applaus: 300 Teilnehmer wünschten Bürgermeister Lambert Lütkenhorst damit gute Genesung. Mit Freude war am Sonntagmorgen die Nachricht aufgenommen worden, dass Lütkenhorst das Krankenhaus bereits verlassen konnte. „Er ist inzwischen wieder Zuhause, muss sich aber noch schonen“, begründete CDU-Vorsitzender Tobias Stockhoff, warum beim Empfang im Europa-Garten-Center diesmal Christel Briefs als stellvertretende Bürgermeisterin die Stadt repräsentierte.
Schnee gepachtet
Darüber hinaus hatten nicht nur CDU-Mitglieder sondern Vertreter anderer Parteien und viele weitere Bürger den Weg ins Gewerbegebiet Endeln gefunden. Es wären vielleicht noch mehr als 300 geworden: „Aber irgendwie haben wir den Schnee gepachtet“, so Stockhoff, „das ist nicht nur 2010, das war auch 2009 und 2008 schon so.“ Den Hauptredner konnte die Witterung nicht bremsen. Im Gegenteil: In Josef Hovenjürgen loderte derart heißer Zorn, dass er notfalls selbst alle Schneeverwehungen zwischen Haltern und Dorsten weggeschmolzen hätte.
Diese unglückselige RAG-Beirats-Geschichte wäre nun wirklich vermeidbar gewesen“, schimpfte der CDU-Landtagsabgeordnete, „ich bin in diesem Beirat, weil ich etwas für den Strukturwandel in der Region erreichen will, da lautete nicht meine erste Frage: Was gibt es denn?“ Die umstrittene Vergütung habe er ohnehin gespendet, ziehe jetzt aber noch weitere Konsequenzen: „Ich bleibe nur dann weiter im Beirat, wenn sämtliche Vergütungen gestrichen werden!“
Quelle: Artikel aus der Dorstener Zeitung vom 01.02.2010 von Klaus-Dieter Krause
Reinen Wein eingeschenkt
Foto: Klaus-Dieter Krause, Dorstener ZeitungBeim CDU-Neujahrsempfang 2010 wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet
Dorsten - Klare Worte ohne Polemik: Wenn das Jahr beim Neujahrsempfang einer Partei so eingeläutet wird, besteht Hoffnung, dass trotz der Landtagswahl im Mai tatsächlich gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. CDU-Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen widerstand jedenfalls im Europa-Garten der Versuchung, mit seiner Rede den Wahlkampf zu eröffnen. Stattdessen appellierte er an die anderen Parteien: „Lasst uns gemeinsam einen neuen Energie-Mix suchen.“
Niemand wolle neue Atomkraftwerke bauen, aber regenerative Energien reichten heute noch nicht aus, den Bedarf zu decken. Deshalb müssten moderne Kraftwerke mit Import-Steinkohle aus Tagebau in Kanada und Australien zunächst die Energieversorgung sicherstellen und alte „Dreckschleudern“ ersetzen. Was die städtischen Finanzen beträfe, lasse die Landesregierung die Kommunen zwar nicht im Stich. Aber die Mitteln reichten nicht aus, um in der Emscher-Lippe-Zone oder im Bergischen Städtedreieck über die Runden zu kommen: „ Die Lasten sind nicht gleichmäßig verteilt.“
Dies vertiefte CDU-Fraktions-Chef Bernd Schwane in einer bemerkenswerten Rede. Er verzichtete auf Schönfärberei und zeichnete ein düsteres Bild: „Wir gehen ganz schweren Zeiten entgegen und werden an Einsparungen bis zur Schmerzgrenze und womöglich darüber hinaus nicht vorbeikommen.“
Abbau von Standards
In drei Jahren sei Dorsten insolvent. Knallharte Entscheidungen, so Schwane, seien daher unabänderlich: „Wir werden Standards abbauen müssen und auch über die Schließung von Büchereien oder das Defizit des Freizeitbades Atlantis reden, wenn der Versuch gelingen soll, den Mangel zu verwalten und den Kopf irgendwie über Wasser zu halten.“ Zwei Versprechen gab der CDU-Fraktions-Chef dennoch ab: „ In jedem Ortsteil wird eine Grundschule erhalten bleiben und auch die Stadtbibliothek bleibt bestehen.“
Von der Landesregierung erwarte der Rat bis zum Sommer deutliche Aussagen, wie sie ihrer Verantwortung gerecht werden wolle. Denn Aufgabe der Politiker sei es, „die Wahrheit zu sagen und den Finger in die Wunde zu legen. Denn die Auswirkungen der Finanznot können wir nur abfedern, vermeiden können wir sie nicht.“
Quelle: Artikel aus der Dorstener Zeitung vom 01.02.2010 von Klaus-Dieter Krause
Beispielhafte Arbeit mit Preisen belohnt
Bernd-Josef Schwane (r.) überreichte die Preise an den Heimatverein Wulfen und die Schützenkapelle Rhade - Foto: René FrankenJugendorchester der Schützenkapelle Rhade und Heimatverein Wulfen
Rhade/Wulfen - Heimatverein Wulfen und Jugendorchester der Schützenkapelle Rhade konnten am Sonntag verdiente Auszeichnungen beim CDU-Neujahrsempfang entgegen nehmen. Sie wurden mit 500 bzw. 250 Euro belohnt. „Wir wollen mit dieser Auszeichnung zusätzlich unterstreichen, wie wichtig privates bürgerschaftliches Engagement für unsere Stadt geworden ist“, erläuterte Fraktionsvorsitzender Bernd Schwane, was die Christdemokraten bewegt hat, diesen Preis zu stiften. Fortan sollen in jedem Jahr zwei Auszeichnungen vergeben werden.
Den ersten Preis für ein hervorragendes Projekt nahm am Sonntag Vorsitzender Johannes Krümpel für den Heimatverein Wulfen entgegen. Schwane lobte ausdrücklich die Initiative und Beharrlichkeit, mit der das „Projekt Heimathaus“ auf die Beine gestellt wurde: „Es ist alles andere als eine Kleinigkeit, eine solche Einrichtung mit einer Nutzfläche von 585 Quadratmetern zu realisieren.“ Beispielhaft sei auch gewesen, wie es dem Heimatverein gelang ist, die hohen Kosten deutlich zu reduzieren und auf 250 000 € zu senken. Als Belohnung gab es nicht nur eine Trophäe, sondern auch 250 € Preisgeld. Die zweite Auszeichnung für langjähriges, erfolgreiches Engagement war sogar mit 500 € dotiert. Sie ging an das Jugendorchester der Schützenkapelle Rhade.
Festredner spendete höchstes Lob
Dass die jungen Musiker sich diesen Preis wirklich verdient haben, davon konnten sich die Gäste des Neujahrsempfangs vorher an Ort und Stelle mehrfach überzeugen. Festredner Josef Hovenjürgen war von den Kostproben aus Swing-, Klassik- und Marschmusik so begeistert, dass er dem Ensemble spontan eine außerordentliche Qualität bescheinigte. Solches Können fällt nicht vom Himmel. Bernd Schwane würdigte daher besonders die pädagogische Arbeit, die Ingo Hinzmann und weitere Berufsmusiker in kleinen Gruppen geleistet haben. Das größte Lob aber ging an die jungen Akteure selbst: „Es war ganz toll, was ihr heute hier abgeliefert habt.“
Quelle: Artikel aus der Dorstener Zeitung vom 01.02.2010 von Klaus-Dieter Krause
Videos zum CDU-Neujahrsempfang 2010
1) Begrüßung durch Schornsteinfegermeister Jürgen Beck (Video)
2) Eröffnung und Begrüßung durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff (Video)
3) Rede vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd-Josef Schwane "Unsere Fraktionsarbeit 2010" (Video)
4) Rede vom CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen (Video)
5) Musikalischer Abschluss durch das Jugendorchester der Schützenkapelle Rhade mit der Schwingversion von "Alte Kameraden" (Video)
Bilder zum CDU-Neujahrsempfang 2010
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