Aktuelles aus Stadtverband und Fraktion (Feb. 2008 - Aug. 2008)

CDU gewinnt beim Elefantenboot-Rennen der Parteien

Auch auf dem Wasser machte die CDU eine gute FigurAuch auf dem Wasser machte die CDU eine gute Figur

Christdemokraten halten das Ruder fest in der Hand


Packende Rennen lieferten sich die Teams der politischen Parteien beim diesjährigen Kanaluferfest. Doch bevor die Mannschaften ihr (Un-)Vermögen unter Beweis stellen konnten, mussten noch die Vorlauf-Paarungen ausgelost werden. Fortuna erfüllte mit dem Ergebnis der Auslosung sicher nicht nur Moderator Peter Gallin einen Wunsch: Grüne gegen FDP und SPD gegen CDU. Den ersten Vorlauf konnten die routinierten Grünen gegen das junge freidemokratische Team mit einem knappen Vorsprung für sich entscheiden.

 

Im zweiten Vorlauf konnte das Team der CDU einen klaren Start-Ziel-Sieg einfahren. Mit ihrem Mannschaftsgeist konnten die Christdemokraten die dunkel-roten Genossen, denen es an interner Abstimmung zu fehlen schien, klar besiegen.

 

Im Finale trafen dann Grüne und CDU aufeinander. Nach dem Startsignal durch das Boot des Wasser- und Schifffahrtamtes gingen zunächst die Grünen in Führung. Doch das Team der CDU hatte den längeren Atem und kämpfte in einer packenden Aufholjagd an das Boot der Grünen heran. Durch eine Kraft- und Ausdauerleistung gelang es der CDU mit ihrer ganz eigenen Technik schließlich als Erste die Ziellinie mit wenigen Zentimetern Vorsprung zu überqueren.

 

Für den verdienten Sieg gab es natürlich nicht nur das verdiente Bier, sondern auch einen Wanderpokal aus den Händen von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.

Boom an der Börse

Dicht umlagert war der Informationsstand der Bundeswehr.Dicht umlagert war der Informationsstand der Bundeswehr.

Über die Infobörse für Berufseinsteiger des CDU-Stadtverbandes berichtete die Dorstener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 23. August 2008:

 

DORSTEN Bereits zum 15. Mal lud die CDU am Freitag zur Ausbildungs-Börse ins VHS-Forum ein: Und die Info-Veranstaltung für Berufseinsteiger ist noch genauso wichtig wie 1994 bei der Premiere.

 

Dass Lehrstellen nach wie vor Mangelware sind, zeigt auch die große Resonanz bei den Jugendlichen und ihren Eltern. "Zwischen 10 und 12 Uhr drängten sich bis zu 200 Schülern zwischen den Info-Ständen", berichtet Mit-Organisator Christian Heddier, "und die gezielten Nachfragen zeigten, dass die meisten wirklich interessiert waren."

Praktika sind wichtig

 

Dass die Zeiten, in denen der Börsen-Besuch eher als schulfreie Zeit und Vergnügungs-Ausflug empfunden wurde, vorbei sind, führen alle Beteiligten auch auf die verbesserte Vorbereitung in den Schulen zurück.

"Bei der Suche nach der passenden Lehrstelle kann man nicht gründlich genug sein", unterstreicht Frank Schütter im Info-Mobil der metallverarbeitenden Betriebe, "bei Schuhen probiert man ja auch so lange, bis sie wirklich passen." Sein Rat, vorher durch Praktika in den angestrebten Beruf hineinzuschnuppern, wird an anderen Ständen unterstrichen. Wobei die Ruhrkohle AG 2008 erstmals nicht am Start war und auch leider die örtlichen Handwerksbetriebe nur durch den Info-Bus der IHK repräsentiert wurden.

Berufsbildungswerk St. Elisabeth erstmals dabei

 

Dafür war jedoch erstmals das Berufsbildungswerk St. Elisabeth vertreten, das über das Ausbildungsangebot in vier Kliniken in Dorsten, Oberhausen, Bottrop und Recklinghausen informierte. Die Stadtverwaltung Dorsten (Bewerbungen für zwölf Lehrstellen nimmt Dieter Dönnebrink im Rathaus bis zum 6. September entgegen, Tel. 66 34 06) war ebenso dabei wie die Agentur für Arbeit, die Kurse für Vorstellungsgespräche offerierte, und der Hotel- und Gaststättenverband.

Ganz besonderer Magnet war erneut der Stand der Bundeswehr. Mädchen und Jungen erfuhren dort, wie sie Ausbildung oder Studium mit einer militärischen Karriere koppeln können. - Klaus-Dieter Krause

 

Ausbildungsplatzkatalog 2009
Ausbildungsplatzkatalog 2009.pdf
Adobe Acrobat Dokument [40.0 KB]

"Deuten hält zusammen"

Deuten war die letzte Etappe von Sven Volmering und der CDU-Sommertour 2008

 

Deuten – Dorstens kleinster Stadtteil durfte bei der CDU-Sommertour natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit dem CDU-Ortsverbandesvorsitzenden Hans-Peter Jungblut sowie den beiden CDU-Ratsmitgliedern Karl-Heinz Weber und Stephan Ricken besuchte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering den Stadtteil Deuten. Am Kirchweg, an dem Grundschule, Kindergarten, Pfarrheim und Herz-Jesu-Kirche liegen, starteten die Christdemokraten ihre Etappe. Besonders beeindruckt zeigte sich Volmering von der guten Kooperation der Institutionen. Dabei fiel ihm sofort auch der Findling an der Deutener Grundschule auf, der zum „Tag der Deutschen Einheit“ auf dem Schulhof errichtet wurde.

 

Die zweite Station führte zum Heimathaus des Heimatvereins Deuten. Heimatvereins-Vorsitzender Ulrich Hölker stellte Volmering die Aktivitäten vor und zeigte den prächtigen Blumengarten. Eine Gruppe des Vereins backte gerade Brot, sodass ein echtes Deutener Bauernbrot als Gastgeschenk nicht fehlen durfte. Die bekannte Tüshaus-Mühle sowie das nahegelegene Backhaus standen bei der Rundreise durch Deuten ebenfalls auf dem Programm.

 

Guido Brüggemann vom SV Rot-Weiß Deuten stellte den Deutener Fußballverein den Gästen vor. In diesem Zusammenhang sprach man auch über den geplanten und dringend notwendigen Neubau des Vereinsheims. In diesem Zusammenhang zeigte sich Volmering beeindruckt von der aktiven Jugendarbeit des Fußballvereins. „Solche Vereine sind für ein Dorf wie Deuten unerlässlich“, sagte der leidenschaftliche Fußballfan Volmering, der in seiner bisherigen Heimatstadt Bocholt auch dem Sportausschuss angehört und selbst viele Jahre Fußball gespielt hat.

 

Zum Abschluss statteten die Christdemokraten dem Tennisclub Deuten einen Besuch ab. Der 2. Vorsitzende Josef Krampe präsentierte die Sportanlage sowie die vier Ascheplätze des seit 1980 bestehenden Vereins. Insbesondere die Jugendarbeit sei in den letzten Jahren verstärkt worden und trage nun viele Früchte. Bei dem Besuch platzen die Christdemokraten gerade in eine gemütliche Runde, die nach dem Spiel allgemein politische Themen diskutierte.

 

„Eins merkt man hier ganz deutlich. Die Deutener halten zusammen“, war das Fazit des CDU-Kandidaten bei seiner Rundreise durch Deuten. Insbesondere die enge Verbundenheit der Bürger mit ihrem Stadtteil sei eindrucksvoll demonstriert worden.

Mit dem Rad durch Holsterhausen

Christof Illigen-Geldmacher vom Lippeverband erläuterte den Christdemokraten die Aufgaben des Pumpwerks an der Baldurstraße. (C) Renè FrankenChristof Illigen-Geldmacher vom Lippeverband erläuterte den Christdemokraten die Aufgaben des Pumpwerks an der Baldurstraße. (C) Renè Franken

Vorletzte Etappe der CDU-Sommertour führte Sven Volmering nach Holsterhausen

 

Holsterhausen – Am Dienstag radelte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering gemeinsam mit Mitgliedern des CDU-Ortsverbandes im Rahmen der CDU-Sommertour durch den Stadtteil Holsterhausen. Begleitet wurde er dabei unter anderem durch die stellv. Bürgermeisterin Christel Briefs, OV-Chef Wolfgang Ittner, dessen Stellvertreterin Gaby Kleffmann sowie den Holsterhausener CDU-Ratsvertretern Ludger Cirkel, Werner Kuhlmann und Rainer Thieken.

 

Die erste Station war das Hammbach-Pumpwerk des Lippeverbandes an der Baldurstraße. Dort stellte Lippeverbands-Vertreter Christof Illigen-Geldmacher den Christdemokraten die Aufgaben des Pumpwerkes vor, welches den Hambach auf das höhere Niveau der Lippe pumpt. Die Pumpleistung von bis zu 15.000 l in der Sekunde sei wegen der Bergsenkungen nötig. „Hier kann man eindrucksvoll die Spuren sehen, die der Bergbau in unserer Region hinterlassen hat“, so Wolfgang Ittner. Auch die Holsterhausener Lippefähre, durfte natürlich beim Besuchsprogramm nicht fehlen.

 

Als dritte Station besuchten die Holsterhausener CDU’ler die Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule am Schulzentrum Pliesterbecker Straße. Seit dem Schuljahr 2008/2009 werden an dieser Stelle auch die Schüler der ehemaligen Josef-Schule unterrichtet. Schulleiter Helmut Berg stellte die Maßnahmen vor, die von Schulleitung und Stadt ergriffen worden sind, um die Zusammenführung pädagogisch zu begleiten. „Dorsten hat sich dem demographischen Wandel gestellt. Weniger Schüler, rechtliche Vorgaben und ein geändertes Schulwahlverhalten der Eltern haben diesen nicht einfachen und unpopulären Schritt leider notwendig gemacht“, lobte Volmering, der selber Lehrer ist, die vorausschauende Schulentwicklungspolitik der Stadt Dorsten und der CDU.

 

Die letzte Station auf dem Programm war ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Holsterhausen. Hier zeigte Löschzugführer Bernhard Feller den Gästen das neue Gerätehaus, was vor etwa einem Jahr von den Holsterhausener Kameraden nach viel Eigenleistung bezogen werden konnte. Weiter informierte sich Volmering über die aktuellen Brandeinsätze aufgrund von Brandstiftungen, die auch in der regionalen Presse nachzulesen waren.

 

„Holsterhausen ist ein Stadtteil mit sehr viel Geschichte. Zunächst waren die Römer hier, dann bildete sich das Dorf Holsterhausen und mit der Zeche Baldur wuchs der Stadtteil ganz erheblich. Heute sind hier zahlreiche leistungsfähige Unternehmen vor Ort und ein angenehmes Wohnumfeld“, so das Fazit des CDU-Bundestagskandidaten.

 

Als letzte Station besucht Volmering am Donnerstag den Stadtteil Deuten.

(C) Bilder: Renè Franken

JU Dorsten mit drei Mitgliedern im neuen Kreisvorstand vertreten

CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL, CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering, JU-Kreisvorsitzender Tobias Stockhoff, Versammlungsleiterin Charlotte Namyslo und JU-Bundeschef Philipp Mißfelder MdBCDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL, CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering, JU-Kreisvorsitzender Tobias Stockhoff, Versammlungsleiterin Charlotte Namyslo und JU-Bundeschef Philipp Mißfelder MdB

Tobias Stockhoff als JU-Kreisvorsitzender bestätigt

 

Gladbeck/Dorsten - Dorstens CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff wird auch in den nächsten beiden Jahren den Kreisverband der Jungen Union führen. Über 97 Prozent der Stimmen konnte der 26-jährige Diplomphysiker aus Wulfen bei den Vorstandsneuwahlen im Bürgerhaus Ost in Gladbeck auf sich vereinen. Als Stellvertreter stehen ihm der Halterner Philipp Griesbach (71 von 75 Stimmen), der Waltroper Andreas Brausen (70 von 75) sowie der Marler JU-Chef Thomas Terhorst (49 von 75) zur Seite. Aus Dorstener Sicht sind auch die weiteren Ergebnisse sehr zufriedenstellend. Der Dorstener JU-Chef Christian Heddier wurde mit einem 100 Prozent-Ergebnis erneut zum Geschäftsführer gewählt und erzielte damit das beste Ergebnis des Abends. Auf Anhieb schaffte Christopher Naujoks den Sprung in den Kreisvorstand und wird die Arbeit als Beisitzer unterstützen.

In seinem Rechenschaftsbericht betonte JU-Kreisvorsitzender Tobias Stockhoff die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre: „Wir konnten unsere Mitgliederzahlen deutlich steigern. Wir sind zum besten Kreisverband 2007 gewählt worden. Innerhalb der CDU genießen wir einen ausgezeichneten Ruf. Das alles war aber nur als Teamleistung möglich.“ Stockhoff, der seinen Rechenschaftsbericht insbesondere auch für einen Ausblick auf das Wahljahr 2009 nutzte, betonte: „Wir werden hart dafür arbeiten, dass Josef Hovenjürgen Landrat des Kreises Recklinghausen wird und Philipp Mißfelder sowie Sven Volmering in den Deutschen Bundestag einziehen.“ In seiner Rede griff Stockhoff den SPD-Landratskandidaten Cay Süberkrüb scharf an: „Dieser rote Verwaltungstechnokrat aus Herten will aus persönlicher Machtversessenheit ein Bündnis mit Altkommunisten und Linksextremen eingehen. Er setzt damit die Einheit seiner eigenen Partei aufs Spiel. Das ist mehr als unanständig.“ Ganz offensichtlich habe ihm die Kreis-SPD für dieses Vorgehen noch nicht zugestimmt. Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit der Jungen Union in den nächsten Jahren sollen nach Stockhoff die Themen „Generationengerechtigkeit“, „Strukturwandel und Stadtentwicklung“ sowie „Freizeitangebote im Kreis Recklinghausen“ sein.

JU-Landeschef und CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering stimmte die jungen Christdemokraten in seinem Impulsvortrag „Ziel 2009.“ auf die Bundestagswahl 2009 ein. Dabei stellte Volmering heraus, dass die Menschen bei dieser Wahl ein bürgerliches Angebot aus Union und FDP hätten und auf der anderen Seite wohl ein Szenario „Rot-Rot-Grün“. Er sprach sich für die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale aus: „Gerade in unserer Region, wo viele Menschen pendeln, muss dieses Zeichen gesetzt werden.“ Daneben betonte er, dass es nicht ausreichen würde, nur Konzepte zu vertreten. „Wir müssen endlich wieder die Menschen für Politik gewinnen. Inzwischen resignieren viele Menschen und regen sich schon gar nicht mehr über Entscheidungen auf. Das ist eine große Gefahr für unsere Demokratie.“

Klein aber fein

Das Ehepaar Vortmann (r.) begrüßte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering (l.) im HofladenDas Ehepaar Vortmann (r.) begrüßte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering (l.) im Hofladen

Diesmal war Altendorf-Ulfkotte das Ziel von Sven Volmering und der CDU-Sommertour 2008

 

Altendorf-Ulfkotte – Dorstens südlichster Stadtteil ist zwar auch einer der kleinsten Stadtteile in Dorsten, aber beeindruckte den CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering auf seiner Sommertour doch nachhaltig. Gemeinsam mit Vertretern des CDU-Ortsverbandes sowie dem Altendorfer CDU-Chef, dem Ratsmitglied Ludger Föcker, besuchte Volmering am vergangenen Freitag Altendorf-Ulfkotte.

 

Zunächst stand ein Gespräch mit dem stellv. Kirchenvorstandsvorsitzenden der Heilig-Kreuz-Gemeinde Johannes Lordieck  auf dem Programm. Nach einer Besichtung der Kirche sowie des Kindergartens unterhielt man sich über die Gemeindefusion mit den anderen drei katholischen Pfarrgemeinden südlich der Lippe, die 2009 abgeschlossen sein soll.

 

Beim Besuch in Altendorf durfte das Thema „Bergbau und Bergschäden“ natürlich nicht fehlen. Die Familie von Rainer Griese zeigte Volmering die erheblichen Auswirkungen des Bergbaus unter dem Stadtteil. Volmering lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Ortsunion: „Was hier die Altendorfer CDU vor Ort im Bereich der Bergschadensregulierung für die Menschen leistet, das ist vorbildlich. Hier zeigt sich wirklich bürgernahe Politik.“

 

Als vierte Station stand das Busunternehmen Kremerskothen auf dem Programmplan. Geschäftsführer Ludger Kremerskothen stellte den Christdemokraten sein Unternehmen vor, dass zu den größten Busunternehmen in Dorsten und Umgebung zählt und auch in Altendorf-Ulfkotte ein wichtiger Arbeitgeber ist. Beim Direktvermarkterhof von Andreas Vortmann konnte sich Volmering ein Bild vom Stellenwert der Landwirtschaft in Dorsten machen. Im hofeigenen Laden verkauft Vortmann z. B. Produkte, die er selber angebaut bzw. produziert hat. „Hier sieht man, dass Landwirtschaft in Familienbetrieben zu Vertrauen beim Verbraucher führt“, so das Fazit vom Sven Volmering.

 

Nach der Tour nahm der Gast an der Sitzung des Ortsverbandsvorstandes teil und stellte sich den Altendorfer-Christdemokraten vor. In einer intensiven Diskussion über aktuelle Landes- und Bundespolitik forderten sowohl die Christdemokraten vor Ort als auch der Bundestagskandidat mehr CDU-Profil in der Großen Koalition. „Insbesondere den Mittelstand dürfen wir als Union nicht aus den Augen verlieren. Die Menschen, die jeden morgen aufstehen, zur Arbeit gehen, Steuern zahlen und diese Gesellschaft ganz maßgeblich mittragen, müssen wieder finanzielle Spielräume haben“, betonte Volmering abschließend.

CDU bittet um Meldung von Lehrstellen für 2009

CDU-Infobörse am 22.08.2008 – Unternehmen können sich noch Lehrstellen nachmelden

 

Dorsten – Auch in diesem Jahr wird es die Ausbildungsplatzbörse und den Ausbildungsplatzkatalog des CDU-Stadtverbandes Dorsten wieder geben. Am Freitag, dem 22.08.2008 in der Zeit von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr stellen wieder zahlreiche Arbeitgeber ihr Unternehmen und Ausbildungsplätze für 2009 im Forum der Volkshochschule vor.

 

„Wir haben noch einige Plätze frei“, betont CDU-Ehrenvorsitzender Werner Niermann, auf dessen Initiative die Infobörse der CDU entstand. Darüber hinaus ist sich die CDU Dorsten sicher, dass auch der Ausbildungsplatzkatalog wieder reißenden Absatz finden wird. „Wir sind froh über jede Nachmeldung. Wenn Unternehmen uns noch Plätze mitteilen wollen oder versehentlich keine Einladung erhalten haben, so sind sie herzlich dazu eingeladen“, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Auch die Schulen seinen wieder herzlich eingeladen die Infobörse zu besuchen. „Mit der Infobörse hat die CDU Dorsten ein Angebot geschaffen, dass sowohl für Unternehmen wie für Schülerinnen und Schüler interessant ist“, lobt CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering das Engagement der Dorstener Union.

 

Unternehmen, die versehentlich keinen Meldebogen für Ausbildungsplätze erhalten haben und/oder bei der Berufeinsteigerbörse ihre Ausbildungsplätze vorstellen wollen, können sich telefonisch unter (0 23 62) 2 33 38, per Fax (0 23 62) 4 52 65, per Email an info@cdu-dorsten.de oder per Post an den CDU-Stadtverband Dorsten, Ursulastr. 31, 46282 Dorsten anmelden bzw. freie Lehrstellen mitteilen.

Rückmeldebogen für Lehrstellen und Anmeldebogen für Infobörse
Rückantwort Ausbildungsbörse am 22.08.[...].pdf
Adobe Acrobat Dokument [8.9 KB]

Dorstens "Gute Stube" besucht

Gisbert Suden zeigte Volmering seine Oldtimer-SammlungGisbert Suden zeigte Volmering seine Oldtimer-Sammlung

Sven Volmering auf Sommertour durch Altstadt und Feldmark

 

Altstadt/Feldmark – Gemeinsam mit den beiden CDU-Ratsmitgliedern Dirk Schlenke und Johannes Götte, CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane erkundete CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering im Rahmen seiner Sommertour 2008 die Stadtteile Altstadt und Feldmark.

 

Die Tour startete mit einem Gespräch bei der Volksbank Dorsten. Dabei stellten Volksbankvorstandsvorsitzender August Langenbrinck und Vorstand Karl Hörnemann sowie Manfred Hürland den Christdemokraten die Volksbank und deren starke Verwurzelung innerhalb der Stadt vor. Daran anschließend besuchte Volmering direkt gegenüberliegend die Hauptstelle der Sparkasse Vest Recklinghausen in Dorsten. Ralf Müller-Sylvester erläuterte den Gästen die gute Geschäftssituation der Sparkasse sowie die breite Aufstellung in Dorstens Stadtgebiet. Bei den Gesprächen mit den beiden Kreditinstituten spielte natürlich die aktuelle wirtschaftliche Lage eine wichtige Rolle.

 

Dorstens „Gute Stube“, der Marktplatz mit der Stadtwaage, durfte bei der Sommertour natürlich nicht fehlen. Dr. Josef Ulfkotte, August Langenbrinck sowie Franz-Josef Stevens vom Trägerverein „Altes Rathaus“ stellten dem Bundestagskandidaten die historischen Räumlichkeiten sowie das interessante Kulturprogramm des Vereins vor. Volmering ist seit Freitag auch Mitglied des Trägervereins.

 

Nach einer Stärkung im Café Solo, dem neuen gastronomischen Betrieb am Markt, besuchten die CDU’ler den Einrichtungsmarkt POCO im Gewerbegebiet Lünsingskuhle. Geschäftsführer Bernard Petersen stellte das Unternehmen vor und legte die Gründe für die aktuellen Sanierungsmaßnahmen dar. Bergschäden hatten das Gebäude vorzogen. Durch ein ausgeklügeltes  Umbausystem kann der Geschäftsbetrieb während der Umbaumaßnahmen weiterlaufen.

 

Mit weit über 200 Mitarbeitern ist die Firma Suden in Dorsten einer der größten Arbeitgeber. Firmeninhaber Gisbert Suden zeigte Volmering sein Unternehmen, das u. a. breit in den Bereichen Tiefbau, Umwelttechnik sowie durch eine MAN-Vertrags- und Nutzfahrzeugwerkstatt aufgestellt ist. Bei der Besichtigung durfte natürlich auch nicht der Blick auf Sudens private Sammlung von LKW- und Baumaschinen-Oldtimern fehlen. „Das ist schon eine beieindruckende Sammlung, die zahlreiche technische Neuerungen aufzeigt, die sich im Laufe der Zeit bei Nutzfahrzeugen durchgesetzt haben“, so Volmering.

 

Den Abschluss bildete ein Besuch beim städtischen Jugendhaus „Treffpunkt Altstadt“. Leiter Christian Joswig stellte den Christdemokraten das Haus, die große Skater- und BMX-Bike-Anlagen sowie den Hochseilgarten vor. „Dieses Angebot für Jugendliche ist in Dorstens Süden nicht wegzudenken“, so Ratsherr Johannes Götte.

 

Mit dem Besuch der Altstadt und der Feldmark ist die Sommertour noch nicht beendet. Volmering wird noch in den nächsten Wochen die Stadtteile Altendorf-Ulfkotte, Deuten und Holsterhausen besuchen.

Lembeck zeigte sich von seiner besten Seite

Sven Volmering bei der Firma Elvermann SchaltechnikSven Volmering bei der Firma Elvermann Schaltechnik

Bei Sommerwetter erkundete CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering am Donnerstag den Stadtteil Lembeck

 

Lembeck – Auch der Donnerstag stand im Terminkalender des CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering ganz im Zeichen seiner Sommertour. Der CDU-Ortsverband Lembeck und die Firma Elvermann Schaltechnik hatten ihn nach Lembeck eingeladen. Begleitet wurde Volmering dabei von zahlreichen Mitgliedern der Lembecker Ortsunion mit OV-Chef Günter Dahlmann sowie den CDU-Ratsmitgliedern Rita Gaedeke und Theo Lensen an der Spitze.

 

Zunächst informierte sich Volmering über die international tätige Firma Elvermann. Dabei seien inzwischen auch Kunden am persischen Golf im Kundenstamm der Firma. Im Anschluss stellten sich zahlreiche Lembecker Unternehmen dem CDU-Kandidaten vor. Im Gewerbegebiet Krusenhof ansässig, präsentierten Rüdiger und André Pollmann den Familienbetrieb „Fliesen Pollmann“. „Das Fliesenlegen seit Generationen im Blut“, wie der Chef schmunzelnd betonte. Die Firma „Druckerei Wietholt“ wurde von Juniorchef Martin Wieltholt vorgestellt. Bei Egon Cosanne vom Ingenieurbüro „Cosanne Haustechnik“ informierten sich die Christdemokraten über den Dienstleistungsbereich der Firma und Neurungen beim Brandschutz, die seit dem Flughafenbrand in Düsseldorf notwendig geworden seinen. Der Lembecker Bauunternehmer Jürgen Kötting zeigte Volmering zahlreiche Projekte auf, die in den letzten Jahren mit Hilfe der Firma entstanden seien. So z. B. das Lembecker Senioren-Zentrum. Geschäftsführer Martin Timmermann von der Firma „Timmermann-Objekteinrichtungen und innovativer Möbelbau“, ein sehr junges Unternehmen in Lembeck, konnte Volmering die neusten Ideen in Bereich Möbel und Einrichtungen präsentieren.

 

Neben den Lembecker Unternehmen informierte sich Volmering auch zum Thema „Vereinsarbeit in Lembeck“. Dabei durfte der Lembecker Schützenverein natürlich nicht fehlen. Mit über 1800 Mitglieder der größte unter Dorstens Schützenvereinen, wie der 1. Vorsitzende Werner Kleine-Vorholt darlegte. Die Arbeit des Kolpingvereins Lembeck und auch die Arbeit der KAB St. Laurentius waren ebenfalls teil der Vereinsvorstellung. Mit dem landwirtschaftlichen Ortsverband sprach Volmering über aktuelle Themen der Landwirtschaft und sagte in diesem Zusammenhang auch Betriebsbesichtigungen in den nächsten Monaten zu. Rita Gaedeke stellte die Kleinschwimmhalle Lembeck vor, die ausschließlich durch ehrenamtliches Personal getragen wird.

 

Clemens Osterholt vom Kirchenvorstand von St. Laurentius zeigte im Anschluss Volmering die vor zwei Jahren völlig umgestaltete Laurentiuskirche und stellte die für den Stadtteil wichtige Arbeit der Kirchengemeinde vor. Willi Schrudde von der Katholischen Bücherei bildete den Abschluss beim Besuchsprogramm. Der Bundestagskandidat zeigte sich beeindruckt von den weiter wachsenden Ausleih- und Medienbestandszahlen und lobte das ausschließlich ehrenamtliche Engagement der Bücherei.

 

„Lembeck hat sich mir heute von seiner besten Seite gezeigt. Ein Stadtteil, in dem ehrenamtliche Strukturen vieles auffangen, was in größeren Städten durch den Staat kostspielig übernommen werden muss“, so Sven Volmering. Dabei sei Volmering besonders angetan von der Gastfreundschaft, die er in den letzten Tagen erfahren hätte.

„Lebenswerter Ort mit einer enormen Entwicklung“

Inhaber Martin Risthaus zeigte Sven Volmering das "Europa Garten"-Center.Inhaber Martin Risthaus zeigte Sven Volmering das "Europa Garten"-Center.

Sven Volmering besuchte bei seiner Sommertour am Mittwoch den Stadtteil Rhade

 

Rhade – Dorstens Nordwesten durfte bei der CDU-Sommertour 2008 natürlich nicht fehlen. Deshalb erkundeten CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering und der Rhader CDU-Ortsverbandsvorsitzende Johannes Albersmann mit Vertretern der Ortsunion am Mittwoch den Stadtteil Rhade.

 

Beim Besuch des „Europa Garten“-Centers erläuterte Inhaber Martin Risthaus den Gästen die veränderten Rahmenbedingungen der Garten- und Landschaftsbauer und führte Volmering durch sein Unternehmen. Auch das nächste Ziel lag im Gewerbegebiet „Endelner Feld“ direkt an der A 31: die Tischlerei Röhling + Deiters. Christoph Röhling zeigte dem Bundestagskandidaten die neuesten Trends im Bereich Innenausbau und Möbel. Beim Ehepaar Hubert und Silke Strittmatter informierte sich Volmering über den Bereich Systemgastronomie. Strittmachers betreiben in Dorsten und Rhade die beiden Mc Donald’s Filialen. Der Hamburger als Mittagsimbiss gehörte natürlich ebenso zum Besuch wie ein Gespräch über die erfreulichen Kundenzahlen aufgrund der günstigen Lage an der Autobahn.

 

Nach der Mittagspause stellte der erste Dorstener Spielplatzpate, Willi Gabrielczyk, den Christdemokraten „seinen“ Spielplatz „Reeser Straße“ vor. Durch die Patenschaft konnte eine 27 Jahre alte Anlage neu hergerichtet werden. In den kommenden Wochen folgen auch neue Spielgeräte. „Hier habe ich erneut gesehen, wie stark sich die Dorstener ehrenamtlich einbringen und die Stadt dieses Engagement fördert“, fasste Sven Volmering seine Eindrücke zusammen.

 

Heimatvereinsvorsitzender Manfred Hinzmann ließ es sich nicht nehmen, Volmering persönlich das Soggeberghaus sowie die Rhader Mühle zu zeigen. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus sowie die vielen Stunden Arbeit, die der Heimatverein investierte, beeindruckte die Besucher. Nach einem Rundgang über die Sportanlagen und das Musikhaus der Schützenkapelle Rhade am Dahlenkamp stellte der 1. Vorsitzende der Rhader Schießgruppe, Leonhard Krampe, den Gästen die seinen Verein vor. Volmering, der selber Mitglied viele Jahre dem Sportausschuss seiner bisherigen Heimatstadt Bocholt angehört, zeigte sich erfreut über die hohen Stellenwert von Sport in Rhade und Dorsten.

 

Nach einem Besuch des neuen Rewe-Marktes der Firma Honsel sowie der Schulhoferweiterung an der Urbanusschule stand der Erweiterungsbau der Feuerwehr Rhade auf dem Programm. Ca. 200 qm für eine neue Fahrzeughalle erstellen die Rhader Wehrleute zur Zeit in Eigenarbeit. Den Abschluss des Tages bildete ein Gespräch von Volmering mit dem Rhader Ortslandwirt Hubert Krampe. Dabei stand natürlich das Thema „Milchkonferenz“ ganz oben auf der Agenda.

 

Volmering Resümee zum Stadtteil: „Rhade ist ein lebenswerter Ort mit einer enormen Entwicklung in den letzten Jahren. Dabei sind aber zum Glück nicht die dörflichen und ehrenamtlichen Strukturen verloren gegangen.“

„Gute Nachricht für Familien“

"Familienfreundliche Stadt" - Gemeinsames Ziel von CDU und JU"Familienfreundliche Stadt" - Gemeinsames Ziel von CDU und JU

CDU und Junge Union zeigen sich erfreut über Familienbüroeröffnung im September

 

Dorsten – „Wir freuen uns, dass eine langjährige Forderung der CDU und Jungen Union (JU) bald umgesetzt ist“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Wenn am 21. September das Dorstener Familienbüro eingeweiht wird, dann geht das ganz maßgeblich auf die kontinuierliche Familienpolitik von Junger Union (JU) und CDU zurück. So entwickelten Lambert Lütkenhorst und die CDU auf Initiative der JU im Wahlprogramm 2004 das Konzept des Familienbüros. Im Jahre 2006 stimmten dann alle Parteien dem CDU-Vorschlag zu.

 

„Das Familienbüro ist die Grundlage für alle weiteren familienpolitischen Schritte. Hier kann in Zukunft u. a. das Familienkonzept für unsere Stadt weiterentwickelt und koordiniert werden“, ist sich JU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Heddier sicher. Mit dem Familienbüro würde man sich nach Meinung der CDU positiv von den Städten in der Umgebung abheben. „Im Hinblick auf den demographischen Wandel und den Wettbewerb um junge Familien bzw. die Steigerung von Familienfreundlichkeit hat sich Dorsten mit diesem Konzept sicherlich einen Standortvorteil verschafft“, meint auch CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering, der seit vielen Jahren selber in der kommunalen Familien- und Jugendpolitik aktiv ist.

 

„Nach der Eröffnung und einer Einarbeitungsphase des Familienbüros werden wir als CDU und JU unsere weiteren Ideen zur Verbesserung des Klimas für Familien in unserer Stadt einbringen“, so Heddier. Darunter seien u. a. die Erstellung eines Kinderstadtplanes, die Vermittlungsbörse für Betreuungsangebote oder die Erstellung eines Familienführers mit allen wichtigen Anlaufstellen und Ansprechpartnern für Familien.

 

Abschließen bedanken sich die Christdemokraten für die Arbeit der Verwaltung. „Für das Projekt mussten dicke Bretter gebohrt werden. Aber Politik und Verwaltung haben immer an einem Strang gezogen, um dieses wichtige Projekt umzusetzen“, lobt Stockhoff die Arbeit der Fachverwaltung sowie des Bürgermeisters.

„Ein strammes Programm“

An der Marina am Kanal konnte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering die angenehme Atmosphäre genießen.An der Marina am Kanal konnte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering die angenehme Atmosphäre genießen.

 

CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering auf Sommertour in den Stadtteilen Hardt und Östrich

 

 

Hardt/Östrich - „Wir haben ein strammes, aber auch interessantes Programm für Sie organisiert“, versprach Werner Mattheis, Ortsverbandsvorsitzender der CDU Hardt/Östrich, dem Dorstener CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering. Und damit hatte er nicht zuviel versprochen.

 

Zum Auftakt der CDU-Sommertour in den Stadtteilen Hardt und Östrich besuchte Volmering gemeinsam mit Mattheis und den Ratsmitgliedern Ursula Jacoby und Eckbert Schult-Heidkamp das Naturschutzgebiet Rütterberg-Nord. Von Alois Fockenberg vom Naturschutzbund (NABU) erfuhren die Christdemokraten, dass in der Heidelandschaft zahlreiche seltene und teilweise sogar vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten anzutreffen sind. Volmering und der CDU-Ortsverband sagten zu, Heide-Aktien zu zeichnen, um das Engagement des NABU zur Erhaltung der Heide zu unterstützen.

 

Anschließend statteten die Christdemokraten um Volmering zwei Autohäusern einen Besuch ab. Guido Hörsken stellte den Christdemokraten das Autohaus Köpper bei einem Rundgang über das Betriebsgelände vor. Im Autohaus auf der Hardt berichtete Geschäftsführer Josef Heddier über die Neuansiedlung seines Unternehmens an der Plaggenbahn.

 

Beim Mittagessen in der Gaststätte Schult hatten die Vertreter des Ortsverbandes die Gelegenheit, die ersten Eindrücke zu verarbeiten und die für den Ortsteil wichtigen Themen im Gespräch anzubringen. Mit der Bäckerei Schult lernten die Christdemokraten einen typischen Handwerksbetrieb kennen.

 

Bei der Firma Nachbarschulte stellten Heiner und Georg Nachbarschulte die Entwicklung ihres Betriebes dar. Neben dem Kerngeschäft Holzbau bietet das Unternehmen in ihren Hallen vielen Unternehmen ein Zuhause. Seniorchef Heiner Nachbarschulte berichtete über das hochkarätig besetzte Reitturnier des Reitervereins Gahlen, dass jedes Jahr im Januar über 8 000 Besucher nach Östrich lockt.

 

Bei der Firma Euroquarz erfuhren die Christdemokraten von den zahlreichen Anwendungen des in Dorsten gewonnenen Quarzsandes und -kieses. Die Unternehmensvertreter um Dr. Müller betonten die Bedeutung zügiger Genehmigungsverfahren zur Sicherung der Verfügbarkeit dieser, in vielen Anwendungen nicht ersetzbaren Stoffe.

 

Nach einem kurzen Abstecher zum Altenheim Oelmühle, wo während der Renovierungsarbeiten zahlreiche Bewohner des Altenheimes St. Anna untergebracht sind, genossen die Christdemokraten bei ihrem nächsten Termin die angenehme Atmosphäre der neu errichteten Marina mit dem gut besuchten Café in Nachbarschaft des Wasser- und Schiffartsamt. Bernd Koop berichtete, wie aus der Idee, „am Kanal etwas zu tun“, die Unternehmensgründung entstanden ist.

 

Die Tour endete mit einem Besuch beim SV Dorsten-Hardt, wo Volmering, der früher im Bocholter SV aktiv Fußball gespielt hat, mit den Vereinsvertretern Konrad Ewald und Dieter Pannebäcker ein wenig fachsimpeln konnte.

„Viele Eindrücke mitgenommen“

Bei der CDU-Sommertour in Hervest machte sich CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering ein Bild von der ZechenflächeBei der CDU-Sommertour in Hervest machte sich CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering ein Bild von der Zechenfläche

Bundestagskandidat Sven Volmering auf CDU-Sommertour durch Hervest

 

Hervest - Am Montag setzte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering seine Sommertour mit dem Besuch Hervester Unternehmen und Institutionen fort. „Mir geht es darum, die Strukturen und Personen vor Ort kennenzulernen“, macht Volmering seine Intention deutlich.

 

Zum Auftakt der Besichtigungstour besuchte Volmering gemeinsam mit den Hervester Ratsmitgliedern Hans Fromm, Christian Heddier und Heinz-Georg Schulz sowie weiteren Vertretern des CDU-Ortsverbandes Hervest den Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten. Betriebsleiter Antonius von Hebel stellte den Eigenbetrieb der Stadt Dorsten vor, bei dem derzeit rund 80 Personen beschäftigt sind. Beim Gang über das Betriebsgelände und den Wertstoffhof berichtete von Hebel, dass die von der CDU initiierte kostenlose Annahme von Grünabfällen und Sperrmüll sehr gut angenommen werde und illegale Ablagerungen von Abfällen im Gegenzug stark zurückgegangen seien.

 

Im Anschluss statten die Christdemokraten der Handwerkstatt von Ulla Delsing einen Besuch ab, wo Ulla Delsing die stetige Veränderungen ihres Unternehmens und ihr Engagement im Bereich der Qualifizierung arbeitsloser Menschen darstellte.

 

Nächste Station war der Bereich Halterner Straße/Harsewinkel. Die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes verdeutlichten Sven Volmering die Notwendigkeit der Vernetzung von Zechenflächen und den bestehenden Einzelhandelsstrukturen. Mit dem Schuhhaus Ostermann besuchte die Delegation einen Hervester Einzelhändler mit fast 100-jähriger Tradition. Die Eheleute Ochtrop, die noch zwei weitere Schuhgeschäfte in Dorsten führen, stellten den Christdemokraten das Stammhaus ihres Familienbetriebes an der Halterner Straße vor. 

 

Natürlich durfte auch eine Besichtigung der Zechenflächen nicht fehlen. Bei der Fahrt über die zentrale Entwicklungsfläche für Hervest konnte Volmering einen Eindruck von dem Potential und dem Gebäudebestand der Flächen gewinnen. Der Leiter der Planungsabteilung der Stadt Dorsten Marc Lohmann gab den Christdemokraten einen Überblick über die planerischen Vorarbeiten, welche die Verwaltung zur Erschließung und Vermarktung der Fläche geleistet hat.

 

Zum Abschluss stand ein Besuch der Hauptfeuer- und Rettungswache auf dem Programm. Von Wachleiter Andreas Fischer erfuhren die Christdemokraten den aktuellsten Stand in Sachen Neubau der Feuer- und Rettungswache. Derzeit laufe das Vergabeverfahren für den Rohbau. In 17 Monaten soll der dringend notwendige Ersatzbau fertig gestellt sein, so dass die beengten Verhältnisse der Vergangenheit angehören. Davon, dass das derzeitige Gebäude der Feuerwehr nicht mehr den aktuellen Anforderungen gerecht wird, konnten sich die Christdemokraten beim anschließenden Rundgang durch die Wache überzeugen.

 

Am Ende zog Volmering ein positives Fazit: „Ich habe viele Eindrücke mitgenommen und einen Stadtteil kennengelernt, der Mitten im Umbruch steht, wo es aber auch viele Menschen gibt, die sich für ihren Stadtteil und die Gesamtstadt engagieren.“

CDU-Sommertour geht weiter

CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering besucht weitere 7 Stadtteile

 

Dorsten – Ein strammes Programm hat sich CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering für die kommende Woche vorgenommen. Nachdem er vor ein paar Tagen Vereine, Firmen und Institutionen im Stadtteil Wulfen besucht hat, geht am Montag die CDU-Sommertour weiter.

 

Sie startet am Montag mit einem Besuch des Stadtteils Hervest. Am Dienstag stehen die beiden Stadtteile Hardt und Östrich auf dem Programm des Bundestagskandidaten. Rhade, seine Unternehmen und Vereine bilden am Mittwoch den Schwerpunkt. Die CDU Lembeck hat am Donnerstag alle Vereine und Gewerbetreibende eingeladen. Dort soll dem CDU-Kandidaten Dorstens nördlichster Stadtteil vorgestellt werden. Den Wochenabschluss bilden am Freitag die Stadtteile Altstadt und Feldmark.

 

Volmering wird sich, wie auch schon in Wulfen, über die Menschen, Vereine und Firmen in den jeweiligen Stadtteilen informieren. Dabei will er sich natürlich auch ein Bild über die Stärken und Herausforderungen in Dorstens Ortsteilen machen. Begleitet wird er jeweils durch die örtlichen CDU-Vertreter.

 

In den darauf folgenden Wochen besucht der Noch-Bocholter auch die Stadtteile Altendorf-Ulfkotte, Deuten und Holsterhausen. „Mein Ziel ist es, einen ersten und kompakten Eindruck von Dorsten zu gewinnen. Aber das ist natürlich nur der erste Schritt“, weiß auch Volmering. Der CDU-Bundestagskandidat hat bereits herausgestellt, dass er noch vor der Wahl im Herbst 2009 in den Wahlkreis Bottrop/Dorsten/Gladbeck ziehen werden. „Wir haben mit Sven Volmering den richtigen Kandidaten gefunden. Den Eifer, den er zeigt, um die Dorstener und ihre Sorgen kennen zu lernen, ist wirklich mehr als herausragend“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff.  Darüber hinaus wird Volmering am 31. Juli 2008 auch bei der Dorstener Frauen Union zu Gast sein.

„Lebendiger Stadtteil und ein hohes Maß an Ehrenamt“

Bei der CDU-Sommertour 2008 - Wulfen besuchen CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering u. a. die Firma Humbert in WulfenBei der CDU-Sommertour 2008 - Wulfen besuchen CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering u. a. die Firma Humbert in Wulfen

CDU-Sommertour startete in Wulfen – CDU-Bundestagskandidat Volmering zeigt sich beeindruckt von Vereinsarbeit und leistungsstarken Firmen

 

Wulfen – Am Freitag startete die CDU-Sommertour 2008. CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering besuchte mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff, dem Wulfener CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Hans-Peter Jungblut sowie CDU-Ratsfrau Sigrid Große-Erwig den Stadtteil Wulfen. „Für mich war das sicherlich heute ein ‚Crashkurs Wulfen’, aber ich habe viel über den Stadtteil und die Menschen, die hier leben und arbeiten, erfahren. Doch das war natürlich nur der Einstieg“, so Volmering. Der Noch-Bocholter Volmering wird seinen Wohnort noch vor der Wahl 2009 in den Wahlkreis verlegen. Die Sommertour nutzt er, um mehr über seinen Wahlkreis und die Stärken und Herausforderungen des Wahlkreises zu erfahren. Dabei folgen in den nächsten Wochen die übrigen zehn Stadtteile.

 

Am Freitag starteten die Christdemokraten mit einem Besuch der Gastrofood-Firma Hüsken. Hüsken beschäftigt 25 Mitarbeiter und ist zu einer der größten Firmen im Bereich „Fingerfood“ im Ruhrgebiet aufgestiegen. Ein neuer Schwerpunkt läge nach Geschäftsführer Ludger Cirkel im Bereich „Belieferung von Erlebnisgastronomie“.  Die Firma beliefert u.a. auch den Moviepark in Kirchhellen. Insbesondere das hohe Maß an Verantwortung des Unternehmens für die Mitarbeiter beeindruckte Volmering.

 

Mit etwa 55 Mitarbeitern zählt die Firma Humbert im Gewerbegebiet “Köhl“ zu den größten Unternehmen. Geschäftsführer Johannes Humbert präsentierte den Christdemokraten sein Unternehmen, welches im Bereich „Entsorgung, Erdbau und Transport“ breit aufgestellt sei. Humbert stellte dem Gast sein Granulat vor, welches für Dachbegrünung verwendet wird. Hier habe man ein erfolgreiches  Recyclingprodukt entwickelt.

 

Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Pfarrer von St. Matthäus Wulfen, Siegbert Hellkuhl, sowie dem Vorsitzenden des Bürgerschützenvereins Wulfen, Hubert Schäpers, informierten sich die Christdemokraten über das hohe ehrenamtliche Engagement im Stadtteil, welches sich beim Jubiläumsschützenfest in Wulfen eindrucksvoll gezeigt hätte.

 

Josef Vrenegor, Vorsitzender der Dorstener Tafel, zeigte den CDU’lern im Anschluss die Dorstener Tafel. Seit 2003 sei diese wichtige Einrichtung inzwischen aktiv. Etwa 90 ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter beitreiben einen "Kleiderladen“, einen „Lebensmittelladen“ sowie ein Küche für bedürftige Menschen aus ganz Dorsten. Man sei ständig auf der Suche nach ehrenamtlichen Mitstreitern und Geschäften, die mit Lebensmittelspenden das Projekt unterstützen würden.

 

Auch der Sport kam bei der Wulfen-Tour nicht zu kurz. Andreas Leistner, Geschäftsführer des BSV Wulfen stellte den fast 400 Mitglieder starken Basketballverein vor, dessen Herrenmannschaft bekanntlich in der Regionalliga spielt. Dabei gäbe es ca. 20 Gruppen, die im Verein aktiv Ballsport treiben.

 

Volmering überzeugte sich beim anschließenden Besuch im Feuerwehrgerätehaus Wulfen vom guten Ausrüstungsstand der Dorstener Feuerwehr, aber auch vom hohen Maß an Eigenleistungen, ohne welche die Modernisierung der Gerätehäuser in Dorsten nicht möglich gewesen wäre.

 

Die stellv. Leiterin des Gemeinschaftshauses Sarah Ballan stellte den Wulfener Christdemokraten das Gemeinschaftshaus vor und hob noch einmal dessen Bedeutung für den Stadtteil und Dorsten hervor. Durch die Übernahme des GHWs durch die AWO habe die Stadt Geld sparen können und der Erhalt sei gesichert worden.

 

Juniorchef Jörg Borgmann stellte dem CDU-Bundestagskandidaten das Autohaus Borgmann mit seinen allein etwa 70 Mitarbeitern am Standort Wulfen vor. Insgesamt hat das Autohaus an 6 Standorten über 200 Mitarbeiter. Beim dem Gespräch spielten natürlich die immer stärker steigenden Kraftstoffpreise und die daraus folgenden Auswirkungen auf die Autobranche eine wichtige Rolle.

 

Den Abschluss bildete ein Besuch beim TZS Royal Wulfen. Hier hob Vorsitzender Helmut Winkler die erhebliche Eigenleistung des Vereins hervor, die bei der Umgestaltung der ehemaligen Kleinschwimmhalle aber natürlich auch bei der Erweiterung des Tanzzentrums von den Mitgliedern erbracht wurden. Nur so sei die intensive Jugend- und Breitensporttätigkeit des Vereins weiter möglich gewesen.

 

Volmering zog zum Ende das Fazit: „Wulfen ist ein lebendiger Stadtteil und weist ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement auf. Auch die Unternehmen haben eine intensive Identifikation mit dem Stadtteil und den Menschen.“

"Von der Reaktion zur Prävention"

Der Leiter der Einrichtung, Stefan Fassbender (3. v. l.), erläuterte den Christdemokraten anhand der zahlreichen Kontaktkarten die gute Vernetzung des KiJuFaZ in den Stadtteilen Wulfen und Deuten.Der Leiter der Einrichtung, Stefan Fassbender (3. v. l.), erläuterte den Christdemokraten anhand der zahlreichen Kontaktkarten die gute Vernetzung des KiJuFaZ in den Stadtteilen Wulfen und Deuten.

CDU informierte sich zum Thema „Kinderarmut“ beim KiJuFaZ in Wulfen – Konzept überzeugte Christdemokraten

 

Wulfen – Während die SPD in der Sommerpause ihre Kraft für parteiinterne Grabenkämpfe verpulvert, nutzten die Christdemokraten den Mittwoch, um das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum (KiJuFaZ) in Wulfen im Rahmen ihrer Info-Reihe „Kinderarmut“ zu besuchen. Das KiJuFaZ ist zuständig für die Stadtteile Wulfen und Deuten und wird getragen vom Westfälischen Jugendhilfezentrum des LWL sowie der ev. Jugendhilfe Friedenshort.

 

KiJuFaZ-Leiter Stefan Fassbender sowie der Leiter des Jugendhilfezentrums des LWL, Michael Baune, informierten die CDU-Teilfraktionen „Jugendhilfe“, „Schule“ und „Soziales“ sowie Jugendamtsleiterin Agnes Kuhlmann über die Arbeit der inzwischen in Wulfen seit über 6 Jahren tätigen Einrichtung. „Unser Ziel ist es, weniger zu reagieren, sondern vorher durch geeignete unterstützende Maßnahmen z. B. Heimunterbringungen erst gar nicht notwendig werden zu lassen. Von der Reaktion zur Prävention“, stellte Baune das Grundprinzip des KiJuFaZ heraus. Dabei gäben die aktuellen Zahlen diesem Weg recht. Man habe die Heimunterbringungen von Kindern im Sozialraum „Wulfen/Deuten“ mehr als halbieren können. „Stattdessen können wir mit den gleichen Finanzmitteln erheblich mehr Familien bereits vorher unter die Arme greifen und helfen“, so Fassbender. Wichtig sei dem KiJuFaZ-Team die enge Verwurzlung im Stadtteil. Michael Baune: „Jeder Mitarbeiter von uns ist Ansprechpartner für bestimmte Einrichtungen oder Vereine. So gewährleisten wir Kontinuität, die wichtig für unsere Arbeit ist.“

 

Bei dem Infobesuch spielte natürlich das Thema „Kinderarmut“ eine besondere Rolle. Man war sich einig, dass man den Armutsbegriff nicht alleine auf eine rein materielle Ebene beziehen könne. „Hier folgt aus der materiellen Armut häufig die Bildungsarmut“, so Fassbender. In diesem Zusammenhang würde es aber nicht ausreichen, nur die direkten Finanzzuweisungen an die Familien zu erhöhen. „Was bringt es, wenn in Zukunft das Büchergeld durch den Staat übernommen wird, die Gelder aber nicht bei den Kindern und Jugendlichen ankommen“, so Jugendhilfeausschussvorsitzender Dirk Schlenke (CDU). Vielmehr müsse Sozialarbeit einen guten Grundstein legen, dass das Alltagsleben, z. B. die täglichen Mahlzeiten, sowie die Haushalts- und Finanzplanung gemeistert werden könne. Darüber hinaus müsse Erziehungs- und Wertevermittlungskompetenz vermittelt werden. „Das KiJuFaZ ist für uns ein eindruckvolles Beispiel, dass man mit dem Konzept ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ den richtigen Weg gewählt hat. Insbesondere die enge Verbindung im Stadtteil hat uns überzeugt“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff.

 

Als eines der nächsten Ziele wolle die Union den Caritasverband besuchen und sich hier über die Maßnahmen der Sozial- sowie Jugendhilfe informieren. „Wir werden unsere Inforeihe fortsetzen und uns weiter über die aktuellen Angebote informieren, um dann mögliche Verbesserungen zu beschließen“, so Schlenke abschließend.

„Ein guter Kapitän für Dorsten“

Bürgermeister Lambert LütkenhorstBürgermeister Lambert Lütkenhorst

Glückwünsche des CDU-Stadtverbandes Dorsten und der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten zum 60. Geburtstag von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst

 

 

Dorsten, den 04. Juli 2008

 

Am heutigen Freitag feiert unser Bürgermeister Lambert Lütkenhorst seinen 60. Geburtstag. Solch ein Festtag bietet die Gelegenheit in die Vergangenheit und in die Zukunft zu blicken. Und der 60. Geburtstag eines Bürgermeisters, der inzwischen fast 9 Jahre im Dienste unserer Stadt und der Dorstenerinnen und Dorstener steht, ist auch ein Grund, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

 

Lambert Lütkenhorst ist ein Bürgermeister, der jeden Tag seine Verantwortung für die Stadt und die Menschen ernstnimmt. 14 Stunden und mehr Einsatz für Dorsten sind dabei keine Seltenheit, sondern Normalität.

 

Ein Bürgermeister, der mit Herz und Seele die Interessen für die Stadt Dorsten wahrnimmt und versucht gemeinsam mit den Menschen eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung für unsere Stadt mit ihren elf Stadtteilen herbeizuführen. Dabei folgt er stets seinem Motto „Betroffene zu Beteiligten machen!"

 

Wir freuen uns, dass er im kommenden Jahr erneut als CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt antreten wird. Er hat sich in den letzten Jahren sowohl in der Bürgerschaft, als auch in den anderen politischen Parteien und natürlich auch in der CDU viel Respekt und Ansehen erarbeitet. Wir sind uns sicher, dass Lambert Lütkenhorst auch in Zukunft gemeinsam mit der CDU ein guter Kapitän für Dorsten ist.

 

CDU-Stadtverband und CDU-Ratsfraktion wünschen unserem Bürgermeister für die Zukunft alles Gute, weiterhin eine glückliche Hand für unsere schöne Stadt Dorsten, Gesundheit und Kraft für die nächsten Jahre als Bürgermeister sowie vor allen Dingen Gottes Segen!

 

Für den CDU-Stadtverband und die CDU-Ratsfraktion

 

Tobias Stockhoff

- CDU-Stadtverbandsvorsitzender -

 

Bernd-Josef Schwane

- Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten -

„Wunderschöne Eindrücke mitgenommen“

In Hainichen erlebten die Jubilare eine Führung mit einem Stadtführer verkleidet als Sohn der Stadt, Christian Fürchtegott Gellert (1715 – 1769).In Hainichen erlebten die Jubilare eine Führung mit einem Stadtführer verkleidet als Sohn der Stadt, Christian Fürchtegott Gellert (1715 – 1769).

CDU-Jubilarfahrt ging in diesem Jahr nach Dresden und Umgebung - Besuch von Dorstens Partnerstadt Hainichen


Dresden/Dorsten - Von Donnerstag bis Sonntag fuhren 68 Jubilarinnen und Jubilare der CDU Dorsten angeführt von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU), dem CDU-Ehrenvorsitzenden Werner Niermann sowie Geschäftsstellenleiterin Marianne Niermann in die sächsische Landeshauptstadt Dresden.

 

Dabei starteten die Christdemokraten mit einem Stadtsparziergang durch die Kultur- und Universitätsstadt Weimar. Unter der fachkundigen Führung des Bürgermeisters wandelte man auf den Spuren von Goethe und Schiller. Am Freitag stand nach einer Stadtführung von Dresden ein Besuch von Dorstens sächsischer Partnerstadt Hainichen auf dem Programm. Dabei wurden die Christdemokraten durch Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger im Rathaus empfangen. Daran anschließend führte ein Stadtführer, verkleidet als der berühmteste Sohn der Stadt Hainichen, Dichter und Moralphilosoph Christian Fürchtegott Gellert, die Dorstener Gruppe durch die Stadt.

 

Der Samstag brachte die Gruppe ins Elbtal bis Pirna und die sächsische Schweiz. Eine Schifffahrt auf der Elbe fehlte natürlich ebenso wenig wie der Besuch der berührten Bastei-Felsformation. Ein Essen in gemütlicher und lockerer Runde im historischen Sophienkeller schloss den Tag ab.

 

Bevor es am Sonntag zurück ins heimatliche Dorsten ging, wurde die Dresdener Innenstadt u. a. mit Frauenkirche, Hofkirche und der Kreuzkirche von den Jubilaren besucht. Und natürlich warfen die Teilnehmer noch einen Blick auf August den Starken.

 

Die inzwischen elfte Fahrt dieser Art hat auch in diesem Jahr wieder viel positive Resonanz hervorgerufen. Werner Niermann: „Wir haben wunderschöne Eindrücke mit nach Hause genommen und vieles in den letzten Tagen erlebt." Auch die hohe Beteiligung bei dieser Fahrt habe dazu geführt, dass man auch im kommenden Jahr eine Jubilarfahrt durchführen werde.

Bilder zur Fahrt finden Sie hier.

CDU nimmt Toiletten unter die Lupe

Der Arbeitskreis Schule der CDU-Fraktion machte sich vor Ort ein Bild von der Situation.Der Arbeitskreis Schule der CDU-Fraktion machte sich vor Ort ein Bild von der Situation.

Umbau kann Probleme der Bonifatiusschule lösen

 

Holsterhausen - Keine Ferien macht der Arbeitskreis Schule der CDU-Fraktion und besuchte am vergangenen Freitag (27.06.2008) die Bonifatiusschule in Holsterhausen.

 

„Wir wollten uns kurzfristig ein Bild von der Toilettensituation machen“, stellt CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Schwane den Anlass für den Besuch während der Sommerpause dar. Insbesondere der Zustand der Mädchentoiletten war von Elternvertretern und Lehrern bemängelt worden. Nach ihrer Besichtigung der Toilettenanlagen kamen auch die Christdemokraten zu dem Ergebnis, dass sich hier etwas tun müsse.

 

Auf positive Resonanz stieß auch die Planung, welche die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Schule entwickelt hat. Das Konzept sieht vor, dass die jetzige Mädchentoilette ins Hauptgebäude verlagert wird und im Nebengebäude, wo sich derzeit auch das Lehrerzimmer befindet zu einem Verwaltungstrakt umgebaut wird. „So können wir mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen“, ist CDU-Fraktionschef Bernd Schwane überzeugt.  Nicht nur die Toilettenanlagen würden saniert, sondern es gehörten auch die beengten Verhältnisse im Lehrerzimmer der Vergangenheit an. Aus organisatorischer Sicht vorteilhaft sei, dass dadurch auch die räumliche Trennung von Lehrerzimmer auf der einen Seite und Büro des Rektors sowie Sekretariat auf der anderen Seite aufgehoben wird. Außerdem wies Schulleiter Heinz-Gerd Rulofs noch auf zwei positive Nebeneffekte hin, die sich durch die Baumaßnahme ergeben würden: Es würde ein Besprechungsraum beispielsweise für Elterngespräche entstehen und das Problem des uneinsichtigen Eingangs der Mädchentoilette wäre behoben.

 

Der Arbeitskreis wird seine Eindrücke nun an die CDU-Fachleute im Bauausschuss und in der Hochbaukommission weiterleiten, damit von dort die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können. „Es ist aber auch klar, dass eine solche Maßnahme erst in den nächsten Sommerferien stattfinden kann“, macht Fraktionschef Bernd Schwane abschließend deutlich.

„An den Stellschrauben drehen, mit denen wir etwas verändern können“

Die sozialpolitische Sprecherin der CDU Ursula Jacoby und der JHA-Vorsitzende Dirk Schlenke (CDU)Die sozialpolitische Sprecherin der CDU Ursula Jacoby und der JHA-Vorsitzende Dirk Schlenke (CDU)

CDU beschäftigte sich mit dem Thema „Kinderarmut“ und will Analyse der Wirksamkeit von Sozialarbeit in Dorsten – „Wohltatenwettbewerb“ wird abgelehnt

 

Dorsten – Mit dem Dorstener Kinderarmutsbericht, der vor einigen Tagen vorgestellt worden ist, beschäftigten sich die zuständigen Fachpolitiker der CDU-Fraktion. Konkret kündigten die Christdemokraten an, dass man bereits Ende der Sommerpause mit einer Bestandsanalyse der Sozialarbeit in Dorsten beginnen werde. „In diesem Zusammenhang werden wir uns direkt bei den Angeboten vor Ort informieren. Und zwar sehr kurzfristig und in einem engen Zeitfenster“, wie die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Ursula Jacoby betonte.

 

Für das weitere Vorgehen stellten die Christdemokraten drei Dinge klar. „Erstens: Viele Punkte im Hinblick auf die Bekämpfung von Kinderarmut müssen durch Bundes- oder Landespolitik angegangen werden. Daher werden wir nur an den Stellschrauben drehen und nur die Vorschläge erarbeiten, mit denen wir in Dorsten etwas verändern können“, so CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane. Zweitens werde die Union nicht in einen „Wohltatenwettbewerb“ mit den Populisten von Linkspartei und SPD eintreten. „Wir müssen schauen, wie Sozialarbeit bisher organisiert ist und ob diese Organisation verbessert und somit den Kindern noch wirksamer geholfen werden kann“, hebt auch der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Dirk Schlenke (CDU) hervor. Und drittens wolle die Union dabei besondere Schwerpunkte auf den Bereich „Bildung und Betreuung“ legen und für eine „Chancengerechtigkeit“ in diesem Bereich sorgen. „Höhere Geldleistungen lösen das Problem nicht. Wir möchten die Kinder von sozial schwächeren Familien in Zukunft durch eine gute (vor-)schulische Ausbildung selbst in die Lage versetzen,  im Berufsleben einen Beruf zu bekommen, der ein gutes Einkommen ermöglicht“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff.

 

In diesem Zusammenhang werde die Union bei der Landesregierung dafür werben, dass die sinnvollen Projekte, wie „Kein Kind ohne Mahlzeit“, weiter fortgeführt würden. Dabei begrüße die Union auch ausdrücklich den Vorschlag von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) das Personal in den Kindergärten aufzustocken. „Wir werden dabei aber nicht aus den Augen verlieren, dass wir als Stadt völlig überschuldet sind“, so Ursula Jacoby. Darüber hinaus sei der Union wichtig: „Jeder Cent, der für Soziales ausgeben wird, muss zunächst von den Bürgern hart erarbeitet werden. Wir dürfen insbesondere die Mittelschicht nicht noch weiter belasten“, hobt CDU-Chef Stockhoff hervor.

 

Schwane: „Wir möchten den Menschen keinen Sand in die Augen streuen. Alle Maßnahmen, die wir jetzt beginnen, werden erst mittel- bis langfristig wirken, aber dafür nachhaltig.“ Weiter plane die Union auch eine Klausurtagung der betroffenen Teilfraktionen mit Fachleuten. Als erstes Besuchsziel haben sich die Teilfraktionen „Schule“, „Soziales“ und „Jugendhilfe“ das Kinder- und Familienzentrum (KiJuFaZ) und das damit verbundene Sozialraumteam für den Bereich Wulfen vorgenommen. „Hier wird eine hervorragende Arbeit geleistet, die nicht bloß Symptome abschwächt, sondern darauf angelegt ist, soziale Probleme direkt an der Wurzel zu lösen“, so Dirk Schlenke abschließend.

CDU-Sommertour 2008

Sven Volmering geht auf SommertourSven Volmering geht auf Sommertour

CDU besucht Firmen, Vereine und Institutionen – Bundestagskandidat Sven Volmering stellt sich vor

 

Dorsten – Erstmalig führt die CDU in Dorsten in diesem Jahr eine Sommertour durch. Bei der CDU-Sommertour 2008 wollen die Christdemokraten in den Sommerferien Unternehmen, Vereine und Institutionen besuchen. „Darüber hinaus wird immer unser Bundestagskandidat Sven Volmering an der Tour teilnehmen. Er möchte sich den Dorstenerinnen und Dorstenern vorstellen und in Gesprächen mehr über die Menschen in seinem Wahlkreis erfahren“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Sven Volmering will damit auch seinem eigenen Anspruch gerecht werden: „Ich möchte möglichst schnell die vielen Facetten von Dorsten intensiver kennenlernen und das hohe ehrenamtliche Engagement sowie die zahlreichen innovativen und leistungsstarken Unternehmen, die Dorsten zu bieten hat.“ Er sähe es auch den Bürger gegenüber als Verpflichtung an, schließlich möchte er sich als „Import“ möglichst schnell ins lokale Geschehen einarbeiten.

 

Auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) sowie CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL haben bereits angekündigt, dass sie neben den zuständigen Rats- und Ortsunionsvertretern an möglichst vielen dieser Termine teilnehmen wollen. Dabei können die Motivationen der einladenden Vereine, Institutionen und Unternehmen völlig unterschiedlich sein. „Egal ob uns jemand die gute Vereinsarbeit vorstellen möchte, sein Anliegen im Hinblick auf eine Betriebserweiterung oder Probleme mit Politik oder Verwaltung darlegen möchte, wir kommen, um zuzuhören und um dann gemeinsam Lösungen mit den Betroffenen zu erarbeiten“, kündigt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff an.

 

Vereine, Verbände, Institutionen (z. B. Schulen, Kindergärten, Kirchengemeinden, usw.) oder Firmen, die sich oder ihre Anliegen, Anregungen oder Probleme der CDU vorstellen möchten, können sich per Mail unter info@cdu-dorsten.de, per Fax (0 23 62) 4 52 65, per Telefon (0 23 62) 2 33 38 oder schriftlich unter CDU-Stadtverband Dorsten, Stichwort „CDU-Sommertour 2008“, Ursulastr. 31, 46282 Dorsten an die Christdemokraten wenden. „Wir werden jede Gesprächseinladung gerne wahrnehmen“, verspricht CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff abschließend.

Für Sven Volmering läuft alles nach Plan

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff gratulierte dem Dorstener CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering zu seiner einstimmigen Nominierung als JU-SpitzenkandidatCDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff gratulierte dem Dorstener CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering zu seiner einstimmigen Nominierung als JU-Spitzenkandidat

CDU-Bundestagskandidat Volmering zum JU-Spitzenkandidaten NRW nominiert – Mißfelder soll erneut JU-Bundesvorsitzender werden

 

Lippstadt/Dorsten – Für den Dorstener CDU-Bundestagskandidaten Sven Volmering läuft alles nach Plan. Bei der Landesvorstandssitzung der Jungen Union (JU) am Rande der Summer JUniversity in Lippstadt nominierte der JU-Landesvorstand Volmering mit einem einstimmigen Votum und langanhaltendem rhythmischen Klatschen zum Spitzenkandidaten der Jungen Union für die CDU-Landesliste NRW. „Die gesamte Junge Union NRW steht geschlossen hinter Sven Volmering. Das wurde am Samstag jedem mehr als deutlich“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff, der auch dem erweiterten JU-Landesvorstand angehört. Damit gilt es als sicher, dass im August der JU-NRW-Tag, der Landesparteitag der Jungen Union, sich diesem Votum anschließen wird. Am 22. Oktober wird dann auch die offizielle Wahl von Volmering zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 126 (Bottrop, Dorsten und Gladbeck) sein. Alle drei CDU-Verbände hatten sich bereits Ende Mai einstimmig für seine Kandidatur ausgesprochen.

 

Darüber hinaus freuten sich Volmering und Stockhoff, dass Dorstens derzeitiger CDU-Paten-Bundestagsabgeordneter Philipp Mißfelder erneut als JU-Bundesvorsitzender einstimmig nominiert wurde. Am 07. November stellt sich Mißfelder auf dem JU-Deutschlandtag (Bundesparteitag) zur Wiederwahl. Seine Wiederwahl gilt ebenfalls als sicher.

„Eine gute Entscheidung für unsere Stadt“

Bürgermeister Lambert LütkenhorstBürgermeister Lambert Lütkenhorst

CDU begrüßt erneute Kandidatur von Lütkenhorst und nominiert ihn einstimmig zum CDU-Bürgermeisterkandidaten

 

Dorsten – „Es ist eine gute Entscheidung für unsere Stadt und natürlich auch für die CDU in Dorsten, dass Bürgermeister Lambert Lütkenhorst für eine dritte Amtszeit antreten möchte“, freut sich CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff über die Entscheidung von Lütkenhorst bei der Kommunalwahl 2009 als CDU-Bürgermeisterkandidat erneut anzutreten. Am Dienstagabend verkündete der 59-jährige Bürgermeister dem CDU-Stadtverbandsvorstand und dem CDU-Fraktionsvorstand, dass er sich nach gründlicher Überlegung für eine erneute Kandidatur entschieden habe. Dabei hätten für seine Entscheidung die gute Aufstellung der CDU, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Führungsteam innerhalb der Verwaltung sowie seine weitere Lebensplanung den Ausschlag gegeben. Die Union nominierte ihn unter großem Beifall einstimmig im Stadtverbandsvorstand zum Bürgermeisterkandidaten. Der Fraktionsvorstand teilte ebenfalls einstimmig dieses Votum.

 

„Letztendlich war es seine persönliche Entscheidung. Aber wir haben ja schon vorher als CDU deutlich gesagt, dass wir uns eine erneute Kandidatur wünschen würden. Wir freuen uns daher sehr über seine Entscheidung und die zukünftige Zusammenarbeit im Sinne der Stadt“, kommentierte CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane die Entscheidung von Lütkenhorst. Auch CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering sagte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und hoffe natürlich, dass wir nach 2009 einiges für Dorsten erreichen können.“ CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL betonte: „Lambert Lütkenhorst ist einer der kompetentesten Bürgermeister im Kreis. Er setzt sich für die Stadt und die Region ein. Wir arbeiten sehr gut zusammen. Sicherlich auch in Zukunft.“

"4400 qm Gesundheit"

Die CDU informierte sich über das Gesundheitszentrum am KrankenhausDie CDU informierte sich über das Gesundheitszentrum am Krankenhaus

CDU besuchte Gesundheitszentrum am Krankenhaus und lobte Erweiterung sowie neues Patienten-Aufnahmekonzept

 

Dorsten – „Über 4400 qm ‚Gesundheit’ entstehen zurzeit direkt neben dem Krankenhaus“, so der Geschäftsführer des St. Elisabeth-Krankenhauses Andreas Hauke. Das erfuhren am Dienstag der CDU-Stadtverbandsvorstand, begleitet von den CDU-Ortsverbänden Altstadt/Feldmark sowie Hardt/Östrich und der CDU-Teilfraktion „UPA“.  Architekt Detlef Wiegand von Kurscheid + Partner sowie Andreas Hauke erläuterten den Christdemokraten den Bau sowie die geplante Belegung des Gesundheitszentrums.

 

„Im Erdgeschoss wird neben der zentralen Patientenaufnahme auch die neue Notfallaufnahme sein“, so Hauke. Dabei setze das Krankenhaus auf ein neues Konzept. „Der ankommende Patient muss nicht mehr den zuständigen Facharzt aufsuchen, sondern wir haben direkt in der Aufnahme die Fachärzte vor Ort, die untersuchen und über das weitere Vorgehen entscheiden“, hob der Krankenhaus-Geschäftsführer hervor. Somit wären 1200 qm der 4400 qm eine direkte Erweiterung des Krankenhauses. Darunter auch zwei ambulante OPs, die sowohl von internen wie externen Ärzten genutzt werden könnten und "sicherlich im Kreis Recklinghausen die modernsten technischen-medizinischen Standards aufweisen werden.“ In den drei Obergeschossen wird es in Zukunft 15 Arztpraxen bzw. Apotheke, Optiker bzw. Sanitätsbedarf geben. „Die ersten Mieter werden wir schon Mitte Juli hier begrüßen können. Die Eröffnung des gesamten Komplexes sei für den 20. September 2008 geplant“, erläuterte er den Christdemokraten.

 

„Das Gesundheitszentrum ist ein Gewinn für das Dorstener Krankenhaus und für unsere Stadt. Insbesondere das neue Patientenaufnahmekonzept hat uns überzeugt.“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Die CDU begrüße daher ausdrücklich die mehrere Millionen Euro umfassende Investition, die den Gesundheitsstandort Dorsten weiter ausbauen würde. Wichtig auch für die Union, dass das Gesundheitszentrum nicht ein „einfaches Ärztehaus“ sei: „Hier wird das Krankenhaus erweitertet, Synergie zwischen der Krankenhaus-Infrastruktur und externen Ärzten noch verstärkter genutzt und letztendlich wird es für den Patienten komfortabler“, zog CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering sein Fazit. Darüber hinaus sei die Ergänzung des Krankenhauses auch ein nicht zu vernachlässigbarer Aspekt für die Standortsicherung. „Und dass wir in Dorsten als Flächenstadt ein Krankenhaus brauchen, da gibt es weder in Bevölkerung noch in Politik ernsthafte andere Meinungen“, so Volmering. Daher werde sich die CDU auch in Zukunft auf Landes- und Bundesebene dafür einsetzen, dass Krankenhäuser in Städten mit der Größe von Dorsten zur festen Infrastruktur gehörten.

NRW-Landwirtschaftsminister kommt nach Dorsten

NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg MdLNRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg MdL

CDU begrüßt im Herbst CDU-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg MdL – Diskussion mit heimischen Landwirten geplant

 

Dorsten – Auf Vermittlung von CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL und CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering wird NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg MdL am 21. Oktober 2008 nach Dorsten kommen. Seinen Besuch sagte Uhlenberg jetzt am Wochenende am Rande des CDU-Landesparteitages zu.

 

In einer Abendveranstaltung werde sich der Minister, der selber Landwirt im Kreis Soest ist, den Fragen und Anregungen der heimischen Landwirte stellen. „Mit Eckhard Uhlenberg haben wir einen glaubwürdigen Ansprechpartner für die Anliegen unserer Landwirte gewinnen können. Er weiß wovon er spricht, denn er kommt selber aus der Landwirtschaft“, so Sven Volmering. Nach Meinung der Union gäbe es eine Reihe von Themen, die den heimischen Landwirten unter den Nägeln brennen würden. „Da ist immer noch die Frage, ob die steigenden Milchpreise wirklich den Bauern zu Gute kommt, oder ob nur die Discountketten davon profitieren? Oder die Frage nach Flächenverbrauch für Biomasse bzw. Wohn- und Gewerbegebiete“, nennt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff nur zwei Themen aus einer ganzen Fülle von Fragen, die behandelt werden sollen.

Lebendige Schule im Umbau

CDU-Arbeitskreis informiert sich in der Antoniusschule

 

Holsterhausen - Ihre Besuchsreihe bei den Dorstener Grundschulen setze der Arbeitskreis Schule der CDU-Fraktion am Montag mit einem Besuch der Antoniusschule in Holsterhausen fort. Gemeinsam mit Vertretern des CDU-Ortsverbandes Holsterhausen interessierten sich die Christdemokraten für das Profil, aber auch für die Sorgen und Nöte der Schule.  

 

Schulleiterin Juliane Hilke und ihre Stellvertreterin Gudrun Sievers machten im Gespräch deutlich, dass die Antoniusschule eine sehr lebendige und  fest in den dörflichen Strukturen verankerte Schule sei. „Das habe man besonders bei der Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen der Schule im vergangenen Jahr gemerkt“, freut sich Hilke über das Engagement vieler Gruppen und Verbände von Freiwilliger Feuerwehr bis Katholischer Frauengemeinschaft für ihre Schule. Ein besonderer Schwerpunkt ist der gemeinsame Unterricht von behinderten- und nicht-behinderten Kindern in einer Klasse jeden Jahrgangs. Einig war man sich, dass die hohe Schülerzahl in der integrativen Eingangsklasse im kommenden Jahr, die aus der gestiegenen Zahl von Anmeldungen wegen des Neubaugebietes „Kreskenhof“ resultiert, problematisch sei. Nach Auffassung des Arbeitskreises wäre es wünschenswert, dass zusätzliche Personalkapazitäten für eine weitere Klasse zur Verfügung gestellt werden könnten.

 

Die Christdemokraten ließen es sich natürlich nicht nehmen, sich einen Eindruck von den derzeit laufenden Umbaumaßnahmen zu verschaffen. Auch wenn an allen Ecken und Kanten noch gebaut wird, lässt sich schon erkennen in welchem neuen Glanz das alte Gebäude einmal erstrahlen wird. Und so ist sich auch CDU-Fraktionschef Bernd Schwane sicher: „Nach dem Abschluss der Bauarbeiten kommt man morgens gerne in diese Schule.“

Dorstener beim CDU-Landesparteitag

Die drei Dorstener Delegierten Johannes Götte, Ludger Samson und Christian Heddier berieten mit Philipp Mißfelder (l.), Sven Volmering (2.v.l.) und Josef Hovenjürgen (2.v.r.) über den Demografischen WandelDie drei Dorstener Delegierten Johannes Götte, Ludger Samson und Christian Heddier berieten mit Philipp Mißfelder (l.), Sven Volmering (2.v.l.) und Josef Hovenjürgen (2.v.r.) über den Demografischen Wandel

Demografischer Wandel stand im Mittelpunkt

 

Dorsten/Dortmund – Mit Ludger Samson, Johannes Götte und Christian Heddier war die Dorstener Union beim Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU in Dortmund am Samstag mit gleich drei Delegierten vertreten. Unter den 637 Delegierten waren auch Dorstens Bundestagskandidat Sven Volmering sowie CDU-Kreisvorsitzender und Landratskandidat Josef Hovenjürgen.

 

Nach den Reden des Generalsekretärs Hendrik Wüst, des Landesvorsitzenden Jürgen Rüttgers und des CDU-Fraktionschefs Helmut Stahl beschäftigten sich die Delegierten mit dem Thema „Demografischer Wandel“ als inhaltlichen Schwerpunkt. Dorstens Paten-Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Jungen Union (JU) Philipp Mißfelder stellte gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden der Senioren Union (SU) Prof. Dr. Otto Wulff den Leitantrag vor, den sie federführend erarbeitet hatten.  Unter der Überschrift „Gemeinsam für Nordrhein-Westfalen. Die Chancen des demografischen Wandels nutzen“ beschäftigte sich der Parteitag mit dem Miteinander von Jung und Alt. Kernforderungen des Leitantrags sind unter anderem die Einführung einer Teilrente, der Rechtsanspruch auf eine Rente oberhalb der Armutsgrenze für Menschen, die ihr Leben lang vollzeitlich gearbeitet haben sowie die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Älteren. Nach intensiver Beratung nahmen die Delegierten den Leitantrag ohne Gegenstimme an. „Die CDU ist die einzige Generationenpartei, in der Jung und Alt gemeinsam Lösungen  für die Herausforderungen des Demografischen Wandels entwickeln“, freut sich Dorstens Bundestagskandidat Sven Volmering.

 

Weiterhin beschlossen die Delegierten, den Weg zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung weiterzugehen. So schloss sich der Parteitag der von Sven Volmering als JU-Landesvorsitzenden eingebrachten Forderung an, mittelfristig ein Kindergartenjahr beitragsfrei auszugestalten. Zunächst habe nach dem quantitativen Ausbau  eine weitere  Qualitätsverbesserung Priorität.

 

Sehr zufrieden kehrten die drei Dorstener Delegierten vom Parteitag zurück. „Der Parteitag hat abermals gezeigt, dass die CDU auch schwierige Fragen konstruktiv und ohne innerparteiliche Macht- und Flügelkämpfe lösen kann“, ist CDU-Pressesprecher Christian Heddier zufrieden.

„Fast 5000 Haushalte in Wulfen mit Nachtspeicherheizungen“

Reiner Schulz zeigt CDU-MdB Philipp Mißfelder und Bundestagskandidat Sven Volmering (v.l.n.r.) seine erst wenige Jahre alten NachtspeicherheizungenReiner Schulz zeigt CDU-MdB Philipp Mißfelder und Bundestagskandidat Sven Volmering (v.l.n.r.) seine erst wenige Jahre alten Nachtspeicherheizungen

CDU-Bundestagskandidat Volmering und MdB Philipp Mißfelder machten sich zur Nachtspeicherheizungs- Problematik in Barkenberg ein Bild vor Ort

 

Wulfen – Am Samstagmorgen besuchten der Recklinghäuser CDU-Bundestagsabgeordneter Philipp Mißfelder  sowie der Dorstener CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering Barkenberg und machten sich vor Ort ein Bild von der Nachtspeicher-Problematik. Begleitet wurden die beiden von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU), Stadtbaurat Frank Gläßner, CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane, dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff sowie dem christdemokratischen Barkenberger Urgestein Josef Vrenegor. Vrenegor und Gläßner erläuterten der Delegation, warum es in Barkenberg vor mehreren Jahrzehnten zu einem Anschlusszwang für Nachtspeicherstrom gekommen ist. „Und genau hier liegt ja auch das Problem. Die Anwohner wurden damals zu diesen Heizsystemen gezwungen“, so Gläßner.

 

Bei Familie Schulz durften sich die Christdemokraten selber ein Bild vor Ort machen, dass eine Umrüstung kaum möglich ist.  „Hier ist kein Kamin. Es sind keine Heizungsrohe vorhanden. Wie soll hier umgestaltet werden?“, fragte Reiner Schulz den Gast aus dem Bundestag. Mißfelder betonte, dass er gegen die bisherige Ausführung des Nachtspeicherverbot bis 2020 sei: „Ich muss allerdings sagen, dass es viele Leute im Bundestag, gerade in der SPD-Fraktion gibt, die diese Problematik überhaupt nicht sehen wollen.“ Fraktionschef Schwane wusste in diesem Zusammenhang: „In Wulfen heizen fast 5000 Haushalte mit Nachtspeicherstrom. Dazu kommen noch einmal 800 weitere Haushalte im restlichen Dorsten.“ Auch Dorstens CDU-Bundestagskandidat Volmering betonte: „Gerade hier in Barkenberg reicht es nicht aus zu sagen, dass erst Häuser mit mehr als 6 Wohnungen umgerüstet werden müssen. Was ist mit dem Zehnfamilienhaus in dem gerade auch Leute mit geringeren Einkommen wohnen. Sollen die jetzt etwa eine solche Investition stemmen? Das müssen wir als Christdemokraten verhindern bzw. Lösungen finden.“

 

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst betonte, dass die Stadt an einem Energiewettbewerb teilnehmen würde, um für Barkenberg Alternativkonzepte zu erarbeiten. „Das ist ja auch eine Kostenfrage. Schließlich wird Strom in den nächsten Jahren nicht günstiger werden“, so Volmering. „Ich habe hier heute noch einmal einen guten Eindruck bekommen, welche Dinge in den nächsten Wochen bei der Beratung des Gesetzes beachtet werden müssen. Ich werde mich darüber hinaus bemühen, dass Dorsten aufgrund der speziellen Nachtspeicherstrom-Situation in Barkenberg in den Genuss möglicher Projekte und Fördergelder kommt.“ Sven Volmering kündigte an, dass er das Thema auch noch einmal auf Landesebene bei den zuständigen Fachleuten ansprechen wolle.

 

„Lambert Lütkenhorst tut unserer Stadt gut!“

Ein starkes Team für Dorsten bilden Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Referent Dr. Peter Liese MdEB, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff, CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering sowie CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane (v.l.n.r.)Ein starkes Team für Dorsten bilden Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Referent Dr. Peter Liese MdEB, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff, CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering sowie CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane (v.l.n.r.)

CDU würde erneute Kandidatur von Lütkenhorst ausdrücklich begrüßen – Sven Volmering herzlich von Dorstener Union aufgenommen

 

Dorsten – „Ein starkes Team für Dorstens Zukunft“ stand auf dem Rednerpult. Und genau so präsentierten sich am Freitagabend die Dorstener Christdemokraten. Zu Beginn des diesjährigen CDU-Stadtparteitages betonte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst in seinem Grußwort die Bedeutung von Werten in der Politik: „Wenn wir heute unter dem Motto ‚Bewahrung der Schöpfung’ Themen wie ‚Gen- und Biotechnologie’ oder ‚Erneuerbare Energien’ behandeln, dann ist das genau der Grund, warum ich mich in der CDU so wohl fühle. Ohne Werte kann Politik nicht funktionieren. Und wir haben diesen Kompass.“ In diesem Zusammenhang betonte Lütkenhorst auch, dass sich die CDU um das Heim für Suchtkranke kümmern werde: „Wir stellen uns dieser Herausforderung!“ Weiter lobte Lütkenhorst ausdrücklich die Kandidatenwahl für den Bundestag. „Mit Sven Volmering haben wir als CDU einen hervorragenden Kandidaten gefunden. Ich bin mir sicher, dass er Dorsten und den Wahlkreis vertreten wird. Lieber Sven, ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dir“, rief Lütkenhorst dem 32-jährigen Volmering zu.

 

In seinem Bericht betonte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff, dass die CDU nach den internen Unstimmigkeiten im vergangenen Jahr wieder eine schlagkräftige Truppe sei: „Das Schiff CDU ist nicht mehr in Seenot. Wir liegen wieder gut im Wind und segeln vorne weg.“ Das sei nur als Gemeinschaftsleistung möglich gewesen. Und darauf werde man auch in Zukunft setzen. Der CDU-Chef hob hervor, dass sich die Stadt seit 1999 sehr positiv entwickelt habe: „Und das ist im maßgeblichen Umfang ein Verdienst unseres Bürgermeister. Lambert Lütkenhorst tut dieser Stadt gut.“ Stockhoff machte deutlich, dass die Dorstener Union eine erneute Kandidatur des Bürgermeisters geschlossen unterstützen würde, letztlich liege die Entscheidung aber bei Lütkenhorst selbst. Dass die anwesenden Mitglieder dies genauso sahen, machte der rhythmische, lang anhaltende Applaus deutlich.

Stockhoff setzte sich scharfzüngig mit dem Zustand der Dorstener Sozialdemokraten auseinander: „Diese Partei verliert auch in Dorsten mit ihrem populistischen Kurs ihren Status als Volkspartei.“ Als CDU werde man den Kurs als „die Bürgerpartei für Dorsten“ weitergehen und die Partei noch weiter öffnen. Als Ziele für 2009 nannte Stockhoff, eine gestaltende Ratsmehrheit bei der Kommunalwahl, die Verteidigung des Bürgermeisteramtes, einen CDU-Landrat Josef Hovenjürgen sowie eine CDU, die bei der Bundestagswahl wieder vor der SPD liegt.

 

Viel Applaus erhielt auch Sven Volmering, Kandidat für das Bundestagsmandat im Wahlkreis Dorsten/Gladbeck/Bottrop, der sich den Dorstener Christdemokraten vorstellte. Der Studienrat machte skizzierte in seiner Rede seine politischen Schwerpunkte und betonte, dass die Menschen die Große Koalition satt sind. Deutschland stünde vor einer Richtungswahl: „Rot-Rote Links-Experimente oder eine verlässliche schwarz-gelbe Koalition der Mitte."

 

Mit dem Europaabgeordneten Dr. Peter Liese hatten die Dorstener Christdemokraten einen Referenten gewinnen können, der das Thema des Parteitages „Bewahrung der Schöpfung“ unter gleich zwei verschiedenen Aspekten beleuchten konnte: Im Europaparlament beschäftigt sich der Sauerländer mit den Themen Gen- und Biotechnologie sowie der Energiepolitik. Liese plädierte dafür, die Gen- und Biotechnologie nicht grundsätzlich zu verteufeln, machte aber auch deutlich, dass es klarer Grenzen bedarf. So sprach sich der 43-jährige Arzt entschieden gegen die Forschung mit embryonalen Stammzellen aus. Auch beim zweiten Themenfeld vertrat Liese eine eindeutige Position: „Ich bin ein Befürworter der erneuerbaren Energien, aber auf die Kernenergie werden wir in den nächsten Jahrzehnten nicht verzichten können.“   

 

Photos zum Stadtparteitag 2008

„Energie muss bezahlbar bleiben“

Philipp Mißfelder MdB, CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU)Philipp Mißfelder MdB, CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU)

Philipp Mißfelder MdB und CDU-Bundestagskandidat Volmering trafen Wirtschaftsminister Michael Glos MdB (CSU)

 

Kreis/Dorsten - Anlässlich einer Veranstaltung im Kreis Recklinghausen trafen CDU-Bundestagsabgeordneter Philipp Mißfelder sowie der Dorstener CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering Bundeswirtschaftminister Michael Glos MdB (CSU). Bei dem Gespräch der drei Unionspolitiker ging es um die immer weiter steigenden Kraftstoff- bzw. Energiepreise.

 

„Wir brauchen auch in Zukunft den Energiemix. Energie muss bezahlbar bleiben", so Volmering. Aus diesem Grund bedankten sich Volmering und Mißfelder beim Wirtschaftsminister, dass dieser gegenüber SPD-Umweltminister Sigmar Gabriel zahlreiche weitere Steigerungen der Energiepreise von staatlicher Seite habe verhindern können. Wirtschafts- und Energiepolitiker Mißfelder hatte dennoch in der Fraktionssitzung am Dienstag gegen das Eneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gestimmt, weil mit dem Entwurf immer noch zu viele Belastungen für den Bürger verbunden seien: „Herrn Gabriel geht es dabei gar nicht in erster Linie um den Umweltschutz. Es geht ihm um mehr staatliche Einnahmen, die dann für angebliche Wohltaten ausgegeben werden sollen. In Wirklichkeit ist das aber nur das alte Spiel ‚Linke Tasche - Rechte Tasche'."

 

Beim Thema Pendlerpauschale waren sich die drei Unionsvertreter einig. „Gerade für die Menschen in dieser Region mit einer hohen Auspendlerquote, was auch für Dorsten gilt, ist eine angemessene Pendlerpauschale extrem wichtig", so Volmering. Dabei müsse diese für alle Verkehrsmittel gelten. Schließlich sind auch bei Bus- und Bahn die Preise in den letzten Jahren erheblich gestiegen. „Auch der ÖPNV musste die höheren Dieselkosten auf die Fahrgäste umlegen", so Mißfelder.

 

Beim Thema „Nachtspeicherheizungen" nutzten die beiden heimischen Unionspolitiker die Chance, um den Wirtschaftsminister auf die besondere Situation vieler Hausbesitzer in Dorsten und Barkenberg hinzuweisen. Am Samstag findet darüber hinaus ein Informationsbesuch von Mißfelder und Volmering in Barkenberg statt. Dort werden sich die beiden, begleitet von Bürgermeister sowie CDU-Fraktions- und Parteichef, ein Bild vor Ort machen.

„Landwirtschaft ist wichtiger Arbeitgeber für Dorsten“

CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering informierte sich bei Rhader Milchbauer Heinz BramertCDU-Bundestagskandidat Sven Volmering informierte sich bei Rhader Milchbauer Heinz Bramert

CDU-Bundestagskandidat Volmering informiert sich bei Rhader Milchbauer und unterstützt Forderung nach fairen Milchpreisen

 

Rhade – Gemeinsam mit den Rhader CDU-Ratsherren Werner Niermann und Johannes Albersmann sowie dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff besuchte CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering am Dienstag den Rhader Landwirt Heinz Bramert und informierte sich über die aktuelle Lage der Milchbauern.

 

„Seit nun einer Woche streiken wir. Und es kommen immer mehr Bauern dazu. Inzwischen sind wir bei 90 % Milch in unserer Region angekommen, die nicht mehr zu den Molkereien geliefert wird“, beschreibt der Landwirt den aktuellen Sachstand. Bei der letzten Versammlung der Landwirte in Südlohn waren über 300 Betroffene anwesend. „Durch steigende Futtermittelpreise (+ 20%), höhere Energiekosten und eine Senkung des Milch-Einkaufspreises (- 18%) können selbst die kostengünstigsten Betriebe nicht mehr kostendeckend produzieren“, rechnet Bramert vor. Auch die Genossenschafts-Molkereien, „die Eigentum der Bauern sind“, hätten durch ihre Abschlüsse dazu beigetragen, dass der Rohmilchpreis drastisch gesunken sei. Daher seien die Forderungen der Landwirte: Rohmilchpreise von 43 Cent/Liter sowie einen Stopp von Milch-Lockangeboten. Insgesamt zeigte sich der Rhader optimistisch, dass die konzentrierte Aktion der Landwirte Erfolg haben dürfte. „In spätestens zwei Tagen wird es zu erheblichen Engpässen kommen. Aber wir werden das jetzt durchziehen. Es geht hier um unsere Existenzen. Und der Verbraucher ist bereit, ein paar Cent mehr zu bezahlen, wenn er weiß, dass es beim Landwirt um die Ecke ankommt und nicht in der Bilanz der Discounter versickert“, so Bramert.

 

Volmering hob hervor, wie wichtig die heimische Landwirtschaft für Dorsten sei. „Politik redet immer von der Förderung von Familienunternehmen und Mittelständlern. Dazu gehört auch die Landwirtschaft, die ein wichtiger Arbeitgeber in Dorsten ist.“ Er könne die Frustration der Landwirte daher gut nachvollziehen. „Überall sind die Energiepreise gestiegen. Aber der Rohmilchpreis ist in den letzten Monaten kontinuierlich gesunken“, so Volmering. „Wenn große Discounter mit Lockangeboten den Liter Milch für weniger als 30 Cent verkaufen und der Liter einfachstes Mineralwasser günstiger ist, als ein Liter Milch, dann wird das dem Wert von Lebensmitteln nicht mehr gerecht“, so CDU-Chef Stockhoff. Außerdem sei es eine Existenzfrage der Landwirte bei uns. „Und somit auch eine Arbeitsplatzfrage für unsere Stadt“, betont Niermann. „Die Forderung nach fairen Milchpreisen der Bauern kann ich voll und ganz unterschreiben“, beschreibt Volmering nicht nur seine Position, sondern auch die der Dorstener Union. Die CDU unterstütze darüber hinaus die Position von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU), der nach dem Wegfall der Milchquoten am 31. März 2015 unterstützenden Maßnahmen für die Betriebe fordert.

 

Für Herbst habe man NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg (CDU) eingeladen.  Hier wolle man in einem Zielgruppengespräch mit den Bauern aus Dorsten und Umgebung über zahlreiche Themen der Landwirtschaft führen. Dabei solle es auch um den Konflikt zwischen Futtermittel und Biomasse gehen.

„Gemeinsam etwas für Dorsten erreichen“

Bundestagskandidat Sven Volmering und Landratskandidat Josef Hovenjürgen ziehen mit Bürgermeister, Fraktions- und Parteichef an einem StrangBundestagskandidat Sven Volmering und Landratskandidat Josef Hovenjürgen ziehen mit Bürgermeister, Fraktions- und Parteichef an einem Strang

Der CDU-Stadtverband zieht positive Halbzeitbilanz – Mehrheit und Bürgermeisteramt sollen verteidigt werden

 

Dorsten – Ende Mai 2007 wählte die CDU in Dorsten einen neuen Stadtverbandsvorstand. Nach einem Jahr nutzen die Christdemokraten die Gelegenheit, um eine positive Halbzeitbilanz zu ziehen. „Die erste Hälfte von 2007 war für die CDU in Dorsten eine stürmische Zeit. Aber das Boot CDU liegt wieder gut im Wind“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Mit einem guten Team, welches aus erfahrenen und neuen Gesichtern besteht, einer engen Verzahnung von Abgeordneten, Bürgermeister, Fraktion und Partei, zahlreichen guten Veranstaltungen und der Vision „Die Bürgerpartei.“ habe man Kompetenz, Zusammenhalt und Stärke bewiesen. „Und das werden wir auch in Zukunft so tun“, ist sich Fraktionschef Bernd-Josef Schwane ganz sicher, „Wir sind sowohl nach innen wie nach außen eine geschlossene Truppe.“

 

Mit Sven Volmering will die Union in Dorsten bald wieder einen CDU-Bundestagsabgeordneten stellen. „Wir sind uns sicher, dass Sven Volmering eine gute Listenabsicherung erhalten wird und auch der Direktmandat des Wahlkreises scheint beim aktuellen katastrophalen Zustand der SPD auf allen Ebenen im Bereich des Möglichen zu liegen“, so Stockhoff. Man werde alles dafür tun, dass die CDU in Dorsten bei einer Bundestagswahl wieder vor der SPD läge. Dabei freut sich der Bocholter auf die Arbeit in Dorsten: „Ich freue mich auf die nächsten Wochen und Monate, in denen ich Dorsten intensiver kennenlernen möchte.“ Sein kommunalpolitischer Hintergrund als Bocholter Ratsherr sei eine gute Grundlage, um sich schnell in Dorstener Themen einzuarbeiten.

 

„Ein gutes Dorstener CDU-Ergebnis bei der Kommunalwahl 2009 ist die beste Schützenhilfe für Josef Hovenjürgen als Landrat“, so Schwane. Es würde Zeit, dass nach der katastrophalen Amtsführung von SPD-Landrat Welt endlich wieder ein Politiker im Kreishaus für eine Abstimmung der Städte im Kreis sorgen und Zukunftsprojekte nach vorne bringen würde. „Wir in Dorsten schätzen die Arbeit von Josef Hovenjürgen sehr. Er hat unsere Kritik beim Thema ‚Kindergartenbeiträgen’ mit aufgenommen und diese gegen heftigsten Widerstand in der eigenen Landtagsfraktion vorgetragen. Damit hat er bewiesen, dass er sich die Anliegen der Menschen in den Städten des Kreises zu Eigen macht“, ist sich die christdemokratische Führung einig.

 

„Dass wir das Bürgermeisteramt und unsere Mehrheit bei der Wahl 2009 verteidigen wollen, brauche ich wohl nicht extra anzumerken“, sagt schmunzelnd Tobias Stockhoff. Dabei wolle man auch in Zukunft verantwortungsvoll mit der Mehrheit umgehen. „Insbesondere die neue Führung  der SPD ist bisher nur durch Populismus negativ in Erscheinung getreten. Ganz im Gegensatz zu FDP und Grünen, die sachbezogene und konstruktiv-kritische Politik betrieben haben“, so Schwane.

 

Inhaltlich will die CDU den Weg zur Bürgerpartei weitergehen. „Wir werden noch intensiver mit Vereinen, Verbänden und Institutionen in Kontakt treten. Über verstärkte Infostände sowie Veranstaltungen werden wir versuchen, die Bürger in wichtige Entscheidungsprozesse mit einzubinden“, so Stockhoff. Die zahlreichen Veranstaltungen der letzten Monate mit jeweils deutlich über 100 Besuchern würden zeigen, dass das der richtige Weg sei.  

 

Abschließend betonten die Christdemokraten: „Unser Ziel ist klar. Wir wollen gemeinsam etwas für Dorsten und die Menschen erreichen. Dafür werden Partei, Fraktion, sowie die Kandidaten für das Bürgermeisteramt, das Amt des Landrats und zum Deutschen Bundestag hart arbeiten“.

"Vorhandene Schäden an Kreisstraßen beseitigen"

CDU-Kreistagsmitglied Ludger SamsonCDU-Kreistagsmitglied Ludger Samson

Kreistag beschließt Programm zu Verbesserung von Asphaltdecken in Dorsten

 

Wie das Dorstener Kreistagsmitglied Ludger Samson (CDU) mitteilt, hat der Kreistag in seiner letzten Sitzung am 26. Mai einvernehmlich sein Programm zur Sanierung, Verstärkung und Verbesserung von Asphaltdecken beschlossen.

 

Ludger Samson:  „Das Programm hat das Ziel, vorhandene Schäden am Kreisstraßennetz zu beseitigen und deren weitere Ausbreitung zu verhindern. Gleichzeitig soll die Straße wieder in einen guten und wirtschaftlichen Zustand versetzt werden. Durch das Aufbringen einer neuen Asphaltdecke soll das Eindringen von Oberflächenwasser in flächig gerissene Straßenabschnitte vermieden und die Straßenunterhaltung wirtschaftlich optimiert werden. Gleichzeitig soll der Straßenaufbau an die heutigen Anforderungen (erhöhte Verkehrsbelastung, erhöhte Achslasten und Reifendrücke) angeglichen werden.“

Auf dem Gebiet der Stadt Dorsten sind dies für die Jahre 2008-2012 folgende Projekte:

 

Ausführung geplant in 2008:

K 55, Lippramsdorfer Straße: 130.000 €

 

Ausführung geplant in 2009:

K 55, Heidener Straße: 300.000 €

 

Ausführung geplant in 2010:

K 32, Buerer Straße/Dorfstraße: 500.000€

 

Ausführung geplant in 2011:

K 13, Erler Straße: 1.200.000€

 

Ausführung geplant in 2012:

K 41, An der Wienbecke: 100.000€

 

„Antwort auf veränderte Anforderungen an das Gesundheitssystem“

CDU besuchte Baustelle des Gesundheitszentrums auf dem Kolpinghaus-Gelände

 

Dorsten – In der vergangenen Woche nutzte der CDU-Stadtverband und der CDU-Ortsverband Altstadt/Feldmark sowie Stadtbaurat Frank Gläßner und CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering die Gelegenheit, die Baustelle des Gesundheitszentrums und der neuen Polizeiwache auf dem Gelände des ehemaligen Kolpinghauses zu besichtigen. Detlef Wiegand vom Architekturbüro Kurscheid + Partner erläuterte den Christdemokraten das Projekt der Firma Immo-Med GmbH & Co KG sowie den aktuellen Baufortschritt.

 

„Unser Ziel ist es, dass im Oktober die Polizeiwache bezugsfertig ist und ins Gesundheitszentrum die ersten Ärzte einziehen können“, so Architekt Wiegand. Bis Ende des Jahres soll dann die Immobilie komplett bezogen sein. Bisher seien schon fast 90% der Raumkapazitäten vermarktet. „Wir sind guter Dinge, dass in den nächsten Wochen der Rest folgen wird“, gab der Architekt einen Ausblick. Besonders beeindruckt zeigten sich die Christdemokraten vom Bauabschnitt des Atriums, welches neben der hohen Tageslichtdurchlässigkeit eine angenehme Innenatmosphäre nach der Fertigstellung erahnen läßt. Auch die Erschließung Richtung Südwall ist inzwischen gesichert. Hier werde man über eine Rampe den Zugang zum bisher bestehenden Fuß- und Radwegenetz ermöglichen. „Der Hauptanteil der Besucher wird das Gebäude allerdings durch den Haupteingang aus Richtung Innenstadt betreten“, ist sich Wiegand sicher. Neben zahlreichen Facharztpraxen soll das Gesundheitszentrum auch medizinische Fachgeschäfte und einen Optiker beherbergen.

 

„Ein solches Gesundheitszentrum ist eine Antwort auf die veränderten Anforderungen an unser Gesundheitssystem und die fortschreitende Technisierung in der Medizin“, so CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering. Dabei begrüße die Union durchaus eine Konzentration von Fachärzten. „Wir setzen uns allerdings dafür ein, dass auch in Zukunft in jedem größeren Stadtteil zumindest ein Grundangebot eines Allgemeinmediziners und eines Zahnarztes vorhanden sein muss“, so Volmering. Dabei müssten entsprechende Anreize seitens des Gesundheitssystems für „Landärzte“ eingeführt werden. „Gerade für ältere Menschen und junge Familien ist der Hausarzt und die Apotheke vor Ort besonders wichtig“, sagte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff.

 

Die Union werde sich in den nächsten Monaten verstärkt um das Thema „Gesundheit“ kümmern. Stockhoff und CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane kündigten bereits das nächste Ziel von „CDU vor Ort“ an: „Im Juni werden wir das Gesundheitszentrum am Krankenhaus besuchen. Auch hier findet eine Stärkung des Gesundheitsstandortes Dorsten statt.“ Krankenhausgeschäftsführer Andreas Hauke sowie der hier ebenfalls zuständige Architekt Detlef Wiegand werden am 17. Juni der CDU die zweite Großbaustelle in Dorsten für ein Gesundheitszentrum zeigen.

„Wir unterstützen die Kandidatur“

Senioren Union freut sich auf Sven VolmeringSenioren Union freut sich auf Sven Volmering

Senioren Union freut sich über die Bundestagskandidatur von Sven Volmering

 

Dorsten – Man könnte nach den Renten-Debatte meinen, die Senioren in der Dorstener CDU würden dem 32-jährigen JU-Landesvorsitzenden Sven Volmering als Dorstener CDU-Bundestagskandidaten eher skeptisch gegenüberstehen. Das scheint aber weit gefehlt. „Wir stehen geschlossen hinter der Kandidatur von Sven Volmering und freuen uns, dass wir einen so fachkundigen Kandidaten für unseren Wahlkreis und für Dorsten gewinnen konnten“, so der Vorsitzende der Dorstener Senioren Union (SenU) und stellv. CDU-Kreisvorsitzende Walter Kübber. Kübber hebt darüber hinaus hervor, dass der Kandidat mit beiden Beinen im Leben stände und als Studienrat über eine abgeschlossene Berufausbildung verfüge.

 

Sven Volmering sei daher auch von den sechs Vertretern der Senioren Union im CDU-Stadtverbandsvorstand einstimmig unterstützt worden und man freue sich auf die Zusammenarbeit mit ihm. „Gemeinsam mit unserem Landesvorsitzenden Leonhard Kuckart hat die Junge Union unter der Leitung von Herrn Volmering gemeinsame Anträge zum Landesparteitag eingebracht. Die Zusammenarbeit funktioniert zwischen Alt und Jung völlig reibungslos“, so Kübber.

 

Auch in Dorsten klappe das Miteinander hervorragend. Sowohl in Fraktion als auch in Partei finden wir als Senioren Gehör. „Mit Walter Kübber als stellv. CDU-Kreischef besetzen wir eine wichtige Position innerhalb der Union, die uns zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten gibt“, so der Pressesprecher der Senioren Union Willi Höckensfeld abschließend.

 

CDU-Parteitag zum Thema „Bewahrung der Schöpfung“

Dr. Peter Liese MdEPDr. Peter Liese MdEP

Sven Volmering stellt sich als Bundestagskandidat vor – Dr. Peter Liese MdEP berichtet über Bioethik und erneuerbare Energien

 

Dorsten – „Für den diesjährigen Stadtparteitag am 6. Juni können wir den Besuchern gleich zwei Höhepunkte versprechen“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) und dem Bericht des Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff werde sich CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering erstmalig in größerer Runde der Dorstener Union und der Dorstener Bürgerschaft präsentieren. Im Anschluss würden die Christdemokraten dann einen Vortrag zum Thema „Bewahrung der Schöpfung“ hören. „Wir freuen uns, dass wir mit dem südwestfälischen CDU-Europaabgeordneten Dr. Peter Liese einen Experten für den Bereich der Bio- und Gentechnologie sowie der Erneuerbaren Energien gewinnen konnten“, kündigt Stockhoff den Gastredner an.

 

Liese sei als Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Europäischen Parlamentes mit fast allen bioethischen Gesetzen und Regelungen innerhalb der Länder in der EU vertraut. Darüber hinaus hat er auf dem letzten CDU-Bundesparteitag ein klares Bekenntnis für den Lebensschutz und gegen die Embryonale Stammzellenforschung abgegeben.  Dabei kann Liese auf diesem Gebiet nicht nur als Politiker mit Fachkenntnis punkten, sondern auch als Mediziner. Er promovierte am Humangenetischen Institut in Bonn. Dr. Liese ist 43 Jahre alt, wurde in Olsberg im Sauerland geboren, lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern inzwischen in Meschede und ist römisch-katholisch. Nach seinem Medizinstudium war er einige Monate in Mittelamerika bei Entwicklungshilfeprojekten aktiv. Danach war er Stationsarzt in einer Paderborner Kinderklinik. Seit 1994 gehört er dem Europäischen Parlament an. Der Parlamentarier ist Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken. Er war viele Jahre in verschiedensten Funktionen innerhalb der Jungen Union aktiv. Darunter als Bezirksvorsitzender. Heute ist er Mitglied des CDU-Landesvorstandes NRW und stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.

 

Bevor der CDU-Stadtparteitag um 19.15 Uhr am Freitag, dem 06. Juni 2008 aber beginnen kann, wählen ab 18.30 Uhr die Mitglieder der einzelnen Ortsverbände in Mitgliederversammlungen ihre Vertreter und Ersatzvertreter zur Europa- und Bundestagswahl 2009. Der Stadtparteitag und die vorherigen Mitgliederversammlungen finden in der Aula des Gymnasium Petrinum statt. „Wie immer sind alle Bürgerinnen und Bürger neben den CDU-Mitgliedern herzlich eingeladen“, so CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane. Wer in den nächsten Tagen keine persönliche Einladung erhält kann diese unter (0 23 62) 2 33 38 bzw. info@cdu-dorsten.de anfordern oder hier herunterladen.

Einladung zum CDU-Stadtparteitag 2008
CDU SV Stadtparteitag 06062008.pdf
Adobe Acrobat Dokument [742.6 KB]

"Sven Volmering ist Glücksfall für Dorsten"

Sven VolmeringSven Volmering

CDU nominiert JU-Landeschef Sven Volmering als Bundestagskandidaten für Bottrop, Dorsten und Gladbeck - Gute Aussichten auf Einzug in Bundestag

 

Dorsten / Bottrop / Gladbeck - Auf einer Pressekonferenz am Freitagmorgen gaben die Vorsitzenden der drei CDU-Verbände Hermann Hirschfelder (Bottrop), Tobias Stockhoff (Dorsten) und Jürgen Watenphul (Gladbeck) bekannt, dass man sich auf einen gemeinsamen Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 126 (Bottrop, Dorsten und Gladbeck) geeinigt habe. Dabei setzen die drei CDU-Verbände auf einen externen Kandidaten. Und zwar nicht als Notlösung, wie Tobias Stockhoff betonte: „Sven Volmering ist ein Glücksfall für Dorsten. Mit ihm haben wir endlich wieder eine Chance, einen CDU-Abgeordneten für unsere drei Städte im Deutschen Bundestag zu haben." Der 32-jährige Bocholter Sven Volmering ist Studienrat an einem Gymnasium in seiner bisherigen Heimatstadt und seit 2006 Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) in Nordrhein-Westfalen. In dem Pressegespräch kündigte er an, dass er selbstverständlich in den Wahlkreis ziehen werde: „Und zwar definitiv noch vor dem Wahltermin im Herbst 2009."

 

Ein eigener Kandidat aus den drei Städten hätte nur Außenseiterchancen gehabt. „Mit Sven Volmering, der auch die Spitzenkandidatur der JU NRW anstrebt und diese auch aller Voraussicht nach bekommen wird, sind die Chancen ausgesprochen gut, dass unsere Städte endlich wieder einen Ansprechpartner in Berlin bekommen", so Stockhoff. Dabei würde der Kandidat von seiner Herkunft gut in den Wahlkreis passen. „Er macht seit 1994 als Ratsmitglied Kommunalpolitik in Bocholt, einer Stadt, die von Größe und Struktur mit unseren Städten vergleichbar ist. Er kennt die Probleme um Kindergartengebühren, Integration und Strukturwandel", so der Dorstener CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd-Josef Schwane. Er und Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) würden daher ausdrücklich diese Kandidatur begrüßen und freuten sich auf die Zusammenarbeit mit Volmering.

 

Der Kandidat kündigte an, dass er sich in den nächsten Wochen im Wahlkreis bekannt machen wolle. Dabei wollen ihm die örtlichen Christdemokraten jede Hilfe zukommen lassen, die er braucht. „Diese Region befindet sich mitten im Strukturwandel. Daher wird es eine Hauptaufgabe sein, für die Städte und deren Menschen in Berlin zu werben. Vermitteln und Türen öffnen, wird ebenfalls zu meinen Aufgaben gehören", so Volmering. Sein Ziel sei es, den Wahlkreis direkt zu gewinnen. Das könne sogar klappen, wenn die CDU insgesamt gut abschneide und die Linkspartei der SPD viele Stimmen abjagen würde.

 

Am 06. Juni haben die Dorstener die Möglichkeit den Kandidaten erstmalig kennen zu lernen. Um 19.15 Uhr findet in der Aula des Gymnasium Petrinum der Stadtparteitag der CDU Dorsten statt. Dort wird sich Volmering erstmalig vorstellen.

Lebenslauf von Sven Volmering
Lebenslauf_Sven_Volmering.pdf
Adobe Acrobat Dokument [247.9 KB]

„Verträge müssen eingehalten werden“

CDU sorgt sich um die Entwicklung des GHW und regt bessere Informationspolitik bei AWO an

 

Wulfen – „Wir konnten uns vor einigen Tagen selber davon überzeugen und inzwischen haben uns zahlreiche Barkenberger angesprochen“, so der Wulfener CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hans-Peter Jungblut, „Die Entwicklung des GHW bereitet uns Kopfschmerzen.“ Die CDU mache sich daher Sorgen um die derzeitige Aufstellung des Gemeinschaftshauses, das seit einigen Monaten durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben wird.

 

„Im Stadtteil mehren sich die Gerüchte, dass die AWO-Leiterin des Gemeinschaftshauses, Frau Dorothe Dorsz, nicht mehr dort beschäftigt sei. Auch die Mitarbeiterin in der Verwaltung sei dort nicht mehr“, fasst CDU-Fraktionschef Schwane Hinweise von zahlreichen Bürgern zusammen. Das Unglücklichste sei nach Meinung der Union aber, dass die Informationspolitik der AWO zurzeit nicht wirklich zufrieden stellend sei. „Wir wissen als Politik leider genauso wenig wie die Bürger“, so Schwane.

 

„Uns war wichtig, dass mit der Übergabe an die AWO ein vernünftiges Angebot für den Bürger erhalten bleibt. Dass auch die AWO eigene Interessen hat, bestreitet niemand. Aber die Verträge müssen eingehalten werden“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Wulfener Ratsherr Tobias Stockhoff. Es würden sich Beschwerden häufen, dass das GHW abends nicht für Gruppen geöffnet sei, wegen Personalmangel. „Ob diese Gerüchte stimmen, können wir nicht bestätigen. Bei unserem Besuch des GHWs in der vergangenen Woche führte uns allerdings ‚nur’ der Hausmeister durch das Gebäude, weil kein anderer Mitarbeiter da war“, so Jungblut. Die Stadt habe mit der AWO klare Verträge geschlossen, was das Haus auch in Zukunft zu leisten habe. „Dann sind wir im Hinblick auf die erheblichen städtischen Haushaltsmittel, die in das Haus fließen, und die hohen Sanierungskosten gegenüber dem Bürger auch verpflichtet, darüber zu wachen, ob die Vertragsbedingungen eingehalten werden“, betont der CDU-Stadtverbandsvorsitzende.

 

Die CDU-Fraktion habe Bürgermeister Lambert Lütkenhorst daher gebeten, mit dem AWO-Unterbezirk in Kontakt zu treten, um die Fragen zu klären. „Bisher haben wir AWO-Geschäftsführer Hildebrandt immer als sehr zuverlässigen Partner erlebt. Wir hoffen, dass wir auch diese Dinge in einem Gespräch schnell ausräumen können“, so Schwane. Der CDU-Ortsverband Wulfen/Deuten will in den nächsten Wochen mit dem Verein ProGHW sprechen, um ein Zwischenfazit des Vereins zum Thema GHW zu erhalten.

„Sanfter Tourismus ist gemeinsames Ziel“

CDU Schermbeck und Dorsten trafen sich zu Gedankenaustausch – Zusammenarbeit intensivieren

 

Schermbeck/Dorsten – Zu einem ersten Gedankenaustausch trafen sich am Dienstagabend in der Schermbecker Gaststätte „Hecheltjen“ Vertreter der beiden CDU-Verbände Schermbeck und Dorsten, darunter die beiden Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter (Schermbeck) und Lambert Lütkenhorst (Dorsten) sowie die beiden CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd-Josef Schwane (Dorsten) und sein Schermbecker Amtskollege Klaus Schetter. In ungezwungener Atmosphäre diskutieren die Christdemokraten aus beiden Gemeinden über Themen, die Dorsten und Schermbeck verbinden. „Entstanden sind erste Anknüpfungspunkte vor einige Jahren, als sich die Junge Union aus beiden Orten regelmäßig getroffen hat. Darüber hinaus stehen die Bürgermeister in einem intensiven Gedankenaustausch“, so der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Tobias Stockhoff.

 

Dabei machten die Christdemokraten auch vor Kreis- und Regierungsbezirksgrenzen keinen Halt. „Die Menschen in Schermbeck und Dorsten stehen in einem viel engeren Austausch, als es die unterschiedlichen Verwaltungszugehörigkeiten erahnen lassen. Dorstener besuchen die Schermbecker Gesamtschule und Schermbecker Schüler besuchen die Dorstener Gymnasien. Beide haben eine Ausgabe der Lokalzeitung. Von den historischen Wurzeln der Herrlichkeit Lembeck gar nicht zu sprechen“, hebt der Schermbecker CDU-Chef Christian Hötting nur einige Gemeinsamkeiten hervor.

 

Schwerpunkte bei dem Gespräch bildeten die Bereiche „Regionale Münsterland 2016“ zu der auch die beiden Gemeinden Schermbeck und Dorsten gehören, sowie der Bereich „Tourismus Hohe Mark und Lippe“. In diesem Zusammenhang begrüßten die Christdemokraten ausdrücklich die Kooperation beider Verwaltungen mit den umliegenden nördlichen Nachbarn. „Die Regionale bietet für unsere Region eine große Chance. Und dass wir bis 2016 Zeit haben, um vernünftige Projekte auf den Weg zu bringen, ist aus unserer Sicht kein Nachteil“, waren sich Grüter und Lütkenhorst einig. In diesem Zusammenhang wollen die beiden CDU-Verbände einen Referenten aus einer Region einladen, die bereits eine abgeschlossene Regionale vorweisen kann. „Uns geht es hier um die langfristigen und nachhaltigen Erfahrungen“, so Hötting.

 

Ein weiteres Thema bildete der Bereich „Tourismus“. Dabei kündigten die Bürgermeister an, dass sie in einem ersten Treffen die möglichen Anknüpfungspunkte ausloten wollen. Daneben war man sich einig, dass man mit der Lippe ein Alleinstellungsmerkmal in der Region habe und dieses weiter ausbauen müsse. „Der Ausbau des sanften und ökologischen Tourismus an der Lippe ist unserer gemeinsames Ziel“, fasst Stockhoff ein Ergebnis des Treffens zusammen. Hier könne sich die CDU eine Optimierung des Rad- und Kanutourismus gut vorstellen. Die Einbindung von regionalen Vereinen, z. B. der Heimatvereine, scheint dabei ein erster Ansatz zu sein.

 

Die CDU-Vertreter aus beiden Kommunen zeigten sich mit dem ersten Treffen sehr zufrieden und planen in Zukunft regelmäßige Zusammenkünfte, um Gedanken auszutauschen und Zusammenarbeit zu intensivieren.

„Mit Augenmaß und ohne Willkür“

CDU erhält Zwischenbericht aus Berlin von Philipp Mißfelder zum Thema „Nachtspeicherheizungen“

 

Wulfen – Eine Zwischenantwort aus Berlin erhielt jetzt die örtliche CDU vom CDU-Patenbundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder. „Der Klimaschutz ist ein wichtiges Anliegen der unionsgeführten Bundesregierung. Dennoch muss Klimaschutz mit Augenmaß und ohne Willkür umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die Bewohner von Wulfen Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen brauchen“, so Mißfelder.  In der gegenwärtigen Abstimmung des Klimaprogramms innerhalb des Deutschen Bundestages werde er sich deshalb als Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie auch weiterhin dafür einsetzen, dass Nachtspeicheröfen nur dann außer Betrieb genommen würden, wenn die zu erwartenden Kosteneinsparungen durch eine neue Heizung innerhalb einer angemessenen Frist zu erwirtschaften seien. „Dieses Wirtschaftlichkeitsgebot ist mir persönlich sehr wichtig, denn es schützt die Bewohner von Wulfen vor Willkürentescheidungen“, betont Mißfelder an dieser Stelle ausdrücklich.

 

Nach den Plänen der beiden SPD-Minister Tiefensee (Wohnen) und Gabriel (Umwelt) sollen bis 2020 nach einer Novelle der Energieeinsparverordnung alle Nachtspeicheröfen verschwinden. „Das würde einer Enteignung gleichkommen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane.

 

Die CDU betrachte im Gegensatz zur SPD das Problem differenzierter. „Haus- und Wohnungsbesitzer, die umrüsten wollen, sollen durch den Staat ermuntert und gefördert werden. Hier kann das CO2-Sanierungsprogramm der Bundesregierung greifen. Ältere Menschen, die in den letzten Lebensjahren nicht mehr umrüsten wollen oder Besitzer, die es sich finanziell nicht leisten können, sollen nach unserem Willen freigestellt werden“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Eine wichtige Frage für die Union sei dabei auch: „Es war in Barkenberg Pflicht so zu heizen. Nachtspeicher wurde gefordert und gefördert. Darf jetzt der gleiche Staat durch ein Gesetz die Bürger doppelt maßregeln?“, so Stockhoff. Mißfelder habe diese rechtliche Frage an die zuständigen Fachpolitiker zur Prüfung gegeben. Darüber hinaus wird sich der Bundestagsabgeordnete am 07. Juni gemeinsam mit Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der örtlichen CDU ein Bild in Barkenberg vor Ort machen und die Eindrücke mit in den Ausschuss nehmen.

 

Die CDU unterstützt ausdrücklich den Kurs von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, der sich beim Wettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ bewerben möchte. „Langfristig müssen wir für Barkenberg Alternativen finden. Da bietet sich diese Förderprogramm an“, so der CDU-Chef. Darüber hinaus hätten die Christdemokraten vom Bürgermeister die Rückmeldung erhalten, dass er den CDU-Vorschlag mit der Einberufung des Energiebeirates gefolgt sei. „Insgesamt sind diese beiden Schritte die effektivsten Wege, um für Barkenberg eine langfristige Lösung zu erarbeiten. Im Gegensatz zum Vorschlag der SPD, eine teure und wenig Erfolg versprechende Studie in Auftrag zu geben, ist beim CDU-Vorschlag die finanzielle Belastung sehr begrenzt“, so Stockhoff abschließend.

Klimaschutz: „Wir haben ein Ziel!“

Energieveranstaltung von Grünen und CDU findet viel Anklang – Ähnliche Veranstaltungen in Zukunft

 

Dorsten – Großen Anklang fand am Mittwochabend  trotz des guten Wetters die gemeinsame Veranstaltung von Bündnis 90 / Die Grünen Dorsten und des CDU-Stadtverbandes Dorsten und dem Motto „Energie der Zukunft!? Neue Kraftwerke – Fluch oder Segen?“. So konnten die Grünen-Vorsitzende Susanne Fraund und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff  auch mehr als 100 Interessierte in der Dorstener Petrinum-Aula begrüßen.

 

Zunächst machte der energiepolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion Reiner Priggen in einem eindrucksvollen Einleitungsvortrag zum Thema „Klimawandel“ deutlich, was wir in den nächsten Jahren zu erwarten hätten, wenn nicht ein Umdenken beim Energieverbrauch sowie der Energieherstellung einsetzen würde. „Wir haben hier heute Abend alle ein gemeinsames Ziel. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes.“, so Priggen. Er machte deutlich, dass wir in Deutschland unseren CO2-Ausstoß pro Kopf fast auf ein 1/5 auf 2,2 Tonnen pro Jahr pro Einwohner reduzieren müssten, dass man den Klimastatus Quo erhalten könne. Für andere Länder, z. B. die USA würden noch wesentlich ehrgeizigere Ziele gelten müssen.

 

Nach dem Vortrag von Priggen bestand beim hochkarätig besetzten Podium Einigkeit. „Die Wege zur Umsetzung dieser Klimaziele sind in Teilen sicherlich unterschiedlich, aber selbst da haben wir viele Gemeinsamkeiten“, betonte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen. Die CDU setzte dabei etwas mehr auf Selbstverpflichtungen und Förderprogramme, dass Kraftwerksflotten umgestellt, Passivhäuser gebaut oder neue Heizsysteme eingesetzt würden. Allerdings habe auch diese Möglichkeit der Selbstverpflichtung zeitliche Grenzen. Der Landesvorsitzende des Naturschutzbundes Josef Tumbrinck betonte, dass alle Seiten dabei mit Ideologie abrüsten müssten: „Wir brauchen z. B. neue Stromleitungssysteme, um Strom von den Produktionsorten möglichst verlustfrei dorthin zu leiten, wo die Menschen wohnen.“ Dabei müssten dann gesunde Kompromisse zwischen Landschaftsschutz und CO2-Einsparwillen gefunden werden. So war der Leiter der Abteilung „Politik“ der RWE AG mit dem Grünen Reiner Priggen beim Thema „Elektroautos“ auch einer Meinung: „Wenn wir den Strom, der Nachts aus Windkraft produziert wird, nutzen könnten, um die Batterien von Elektroautos aufzuladen, dann würde sich das deutlich bemerkbar machen.“

 

Beim Thema Kernenergie gab es dann aber doch deutlich Unterschiede. Während der RWE-Vertreter sich für die Kernenergie als „CO2-freie und sichere Stromerzeugung“ aussprach und Hovenjürgen anmerkte, dass er sich eine moderate Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken vorstellen könne, um damit die CO2-Ziele zu erreichen, sprachen sich Priggen und Tumbrinck klar gegen den Neubau von Kernkraftwerken  aus. Priggen: „Kernenergie löst kein Problem, sondern verdeckt es nur.“

Angesichts der Tatsache, dass das Thema Energie nicht ausführlich behandelt werden konnte , waren sich alle Podiumsteilnehmer einig, gerne  wieder kommen zu wollen , wenn es gewünscht  wird.

 

Die beiden Moderatoren Susanne Fraund und Tobias Stockhoff waren sich nach der sachlichen wie kontroversen Veranstaltung einig, dass sich Schwarz und Grün eine ähnliche Veranstaltung zu einem anderen Thema gut vorstellen könnten. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt. Durch diese Veranstaltungskooperation haben auch Menschen den Weg zu uns gefunden, die nie zu einer reinen Grünen- oder CDU-Veranstaltung gekommen wären“, so Stockhoff. Susanne Fraund machte einen Ausblick: „Wir können uns gut auch im Hinblick auf den Wahlkampf vorstellen, eine ähnliche Veranstaltung zu machen. Dort können dann Konzepte gegenübergestellt werden und von den Bürgern verglichen werden.  Die Unterschiede werden somit deutlicher.  Darüber hinaus sei eine solche sachliche Zusammenarbeit unter demokratischen Parteien sinnvoll.

„Integration stellt uns vor weitergehende Herausforderung“

CDU regt aufgrund der vorzeitigen Zusammenlegung von Josef- und Bonhoeffer-Schule und hohem Migratenanteil Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Schulsozial- und Jugendarbeit an

 

Hervest/Holsterhausen – Mit der für das Schuljahr 2008/2009 um ein Jahr vorgezogene Zusammenlegung von Josefschule und Dietrich-Bonhoeffer-Schule am Holsterhausener Standort sowie dem hohe Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund begründet die CDU-Fraktion ihren Vorschlag die Schulsozial- und die Jugendarbeit in den Stadtteilen Hervest und Holsterhausen zu überprüfen. Die Anregung will die Union beim Schulausschuss am Donnerstag geben. Dabei sei aus Sicht der Christdemokraten auch die Aufstockung der Schulsozialarbeiterstelle mit einem zusätzlichen Schwerpunkt „Migration“ um 8,5 Stunden zu einer vollen Stelle überlegenswert.

 

„Bei der Verabschiedung des Schulentwicklungsplanes war uns wichtig, dass die Dietrich-Bonhoeffer-Schule einen Schulsozialarbeiter bekommt. Darüber hinaus war es richtig, dass die Jugendarbeit in Hervest und in Holsterhausen verbessert wurde“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane. Durch die nach Meinung der CDU sinnvolle von den Schulen angeregte vorgezogene Zusammenlegung der Schulen, müsste nun früher eine Zwischenbilanz gezogen werden. „Durch die frühzeitige Zusammenlegung war die Einspielzeit für die Jugendarbeit kürzer. Die beschleunigten Anforderungen an die Integration stellen uns vor weitere Herausforderungen“, so der Sprecher der CDU im Schulausschuss, Christian Heddier. Aus diesem Grund müsse nun in den nächsten Monaten durch die Verwaltung geprüft werden, inwieweit die Jugendangebote in Holsterhausen und Hervest durch die Hauptschüler angenommen werden würden. „Sollten die Angebote nicht so wirken, wie man sich das bei der Verabschiedung des Schulentwicklungsplans gedacht hat, dann muss auch über eine Optimierung nachgedacht werden“, stellt Heddier für die Christdemokraten fest. Zunächst müsse jetzt aber eine gründliche Bestandsaufnahme gemacht werden.

 

Im Hinblick auf die Anpassung der Schulsozialarbeiter-Stelle regt die Union an, doch die Komponente „Integration“ stärker zu besetzen. „Bisher leistet Herr Dijkstra schon hervorragende Arbeit im Bereich der Berufsvorbereitung. Durch eine geringfügige Aufstockung des Stellenanteils könnte man hier der besonderen Situation des erhöhten Anteils von Schülern mit Migrationshintergrund gerecht werden“, so Schwane. Daher wolle sich die CDU schlau machen, ob nicht geeignete Integrationsprogramme von Bund und Land an dieser Stelle greifen würden.  Wichtig sei der CDU allerdings: „Wir treten hier in keinen Wunschkonzert-Wettlauf ein. Sondern hier geht es nach einer Bedarfsprüfung darum, dass man der besonderen Situation von Kindern mit Migrationshintergrund Rechnung trage“, so Schwane abschließend.

Schule, Eltern und Förderverein ziehen an einem Strang

CDU startete Grundschulreihe mit dem Besuch der Kardinal-von-Galen-Schule in Altendorf-Ulfkotte

 

Altendorf-Ulfkotte: Zum Auftakt einer Besuchsreihe bei den Dorstener Grundschulen besuchten Vertreter aus der CDU-Teilfraktion „Schule" und des CDU-Ortsverbandes Altendorf-Ulfkotte am Dienstag die Kardinal-von-Galen-Schule. „Wir möchten mit den Schulen noch stärker ins Gespräch kommen und wissen wo der Schuh drückt", erläutert CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane die Intention des Besuchs. Die CDU hatte bei der Anpassung der Hauptschulstruktur gesagt, dass ein Teil der eingesparten Mittel in die Sanierung bestehender Gebäude einfließen solle. So wolle sich die CDU jetzt in Besuchen der einzelnen Grundschulen über Sanierungsbedarfe und Schulkonzepte informieren.

Schulleiter Herbert Rentmeister freute sich über den Besuch der Christdemokraten und griff nach einem kurzen Abriss über die lange Tradition der Schule ein aktuelles Problem auf. Durch die zahlreichen bergbaubedingten Baustellen im Ortsteil müsse überlegt werden, wie die Schulwegsicherheit gewährleistet werden kann. Hier sei man aber in guten Gesprächen mit der Stadt. Auf Nachfrage von Fraktionschef Bernd-Josef Schwane berichtete der Schulleiter, dass der Bergbau zwar deutlich sichtbare Spuren am Schulgebäude hinterlassen hätte, allerdings seien die Beschädigungen deutlich geringer als bei den übrigen, zumeist älteren Gebäuden im Ortsteil.

Aber auch Fragen abseits der Bergbauthematik kamen zur Sprache. „Unsere Schule ist eine Ortsteilschule, wie man sie wohl kein zweites Mal in Dorsten findet", beschreibt Rentmeister die enge Verzahnung der Schule mit den Vereinen und Verbänden im Ortsteil. Daher bestünde auch kein Bedarf für Ganztagsangebote. Vom Engagement der Eltern, des Fördervereins und der übrigen Vereine konnten sich die Christdemokraten beim Gang durch das Schulgebäude und über den Schulhof selbst überzeugen. So ist beispielsweise die Schulhofumgestaltung gemeinschaftlich gestemmt worden. Zum Abschluss machte Rentmeister die Christdemokraten noch auf einen Zustand hin, welcher der Verbesserung bedarf: Die Mülltonnen stehen im Eingangsbereich der Schülertoiletten. „Hier wünschen wir uns, dass die Mülltonnen in einem verschließbaren Container außerhalb des Gebäudes untergebracht werden können", formuliert Rentmeister den Wunsch der Schule. Die Christdemokraten versprachen, sich der Sache anzunehmen und für eine baldige Lösung des Problems zu sorgen.

„Ein Ziel: Den Zusammenhalt der Generationen“

JU- und SenU-Vertreter haben ein Ziel: "Den Zusammenhalt der Generationen!"JU- und SenU-Vertreter haben ein Ziel: "Den Zusammenhalt der Generationen!"

Kreis-CDU gründet Arbeitskreis „Generationen“ –  Jung & Alt sollen Generationenkonzept für Dorsten erarbeiten

 

Kreis/Dorsten – Bei der Regionalkonferenz der CDU Ruhr am vergangenen Mittwoch in Recklinghausen gaben der Bundesvorsitzende der Jungen Union (JU) Philipp Mißfelder MdB und der Bundesvorsitzende der Senioren-Union (SenU) Prof. Dr. Otto Wulff den Startschuss für den Arbeitskreis „Generationen“ der Kreis-CDU. Als Leiter schlug CDU-Kreisvorsitzender und Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL den SenU-Kreisvorsitzenden Hubert Schepokat sowie den JU-Kreisvorsitzenden und Dorstener CDU-Chef Tobias Stockhoff vor.  Daneben werden auch die Dorstener Stadtverbandsvorsitzenden von Senioren Union Walter Kübber und Junger Union Christian Heddier den Arbeitskreis durch ihre Mitarbeit bereichern. „Ziel unseres Arbeitskreises ist die Ausarbeitung eines Generationenkonzeptes für das Programm der CDU zur Kreis- und Landratswahl 2009“, so Stockhoff.

 

Dabei sei nach Walter Kübber eines klar: „Das ganze Heraufbeschwören von Generationenkonflikten ist der pure Unsinn. Bei uns in der Union gibt es ein gutes Zusammenwirken von Alt und Jung. Wir haben ein Ziel: Den Zusammenhalt der Generationen“. In diesem Zusammenhang kritisierten sowohl die JU- als auch die SenU-Vertreter vereinzelte Stimmen, die nur Unfrieden zwischen die Generationen bringen wollten. „Wer meint, mit populistischen Aussagen das demographische Problem lösen zu können, der ist auf dem Holzweg. Das werden wir nur gemeinsam lösen können. Viele sprechen zwar inhaltlich berechtigte Probleme an, aber der Ton ist völlig inakzeptabel“, spielt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende auf die Debatte zur Rentenerhöhung an.

 

Auch in Dorsten soll bei der nächsten Sitzung des CDU-Stadtverbandsvorstandes eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die sich an die Ausarbeitung des Bereichs „Generationen“ des kommunalpolitischen Aktionsprogramms begeben soll. Walter Kübber und Christian Heddier sowie eine Vertreterin der Frauen Union (FU) sollen dabei die Leitung übernehmen. Abgedeckt werden sollen die Themen „Kinder, Jugend, Familie, Frauen und Senioren“. „Wichtig dabei: Viele meinen, es ginge hier nur um das Thema ‚Rente’. Zusammenhalt der Generationen ist viel mehr. Es geht uns um die Entwicklung neuer Wohnformen. Die senioren- und familiengerechte Umgestaltung von Stadtteilen sowie die Anpassung von Infrastruktur“, erläutert Heddier nur einige Beispiele. Dabei läge den Christdemokraten kommunalpolitisch insbesondere die Thematik „Generationengerechtes Wohnen“ am Herzen. „Wir werden uns weder moralisch noch finanziell leisten können, dass in 20 Jahren alle pflegebedürftigen Senioren in Heimen untergebracht sind, weil z. B. Kinder aus beruflichen Gründen nicht mehr in der gleichen Stadt wohnen, wie ihre Eltern“, sagt Kübber. „Hier müssen wir neue Wohnformen finden, wo stärkere nachbarschaftliche Bindungen entstehen. Da passen dann Senioren zum Beispiel auf die Kinder des Nachbarn auf und umgekehrt nimmt die junge Mutter den Senior aus der Nachbarschaft mit in die Stadt zum Einkaufen. Das klingt wie Zukunftsmusik. In den skandinavischen Ländern gehört das heute schon zur Realität“, gibt Stockhoff einen langfristigen Ausblick. Dabei sei für die CDU wichtig, dass der Staat keine Konzepte vorgäbe, sondern sich die Menschen selber Konzepte aussuchen würden.

 

„SPD-Vorschlag ist nur populistisch und kurzsichtig“

CDU sieht Kindesschutz in Dorsten durch Familienbüro auf gutem Weg – Spezieller Beauftragter wird abgelehnt

 

Dorsten – „Bei den Zielen ‚Kindesschutz’ bzw. ‚Bekämpfung der Kinderarmut’ sind wir mit der SPD einer Meinung. Beim Weg dorthin setzen wir im Gegensatz zu den Sozialdemokraten auf ein langfristiges und nachhaltiges Konzept“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Die CDU wird daher beim Jugendhilfeausschuss (JHA) am Mittwoch nicht für den SPD-Antrag stimmen.

 

 „Der SPD-Vorschlag zur Einführung eines Beauftragten ist nur populistisch und kurzsichtig. Hier soll den Leuten Sand in die Augen gestreut und Verantwortung vorgegaukelt werden“, stellt CDU-Pressesprecher und JHA-Mitglied Christian Heddier heraus. Besonders unpassend halten die Christdemokraten den Zeitpunkt des SPD-Antrages. „Die Verwaltung stellt im gleichen Jugendhilfeausschuss ein ausführliches Konzept zur Sicherstellung des Kindesschutzes vor. Darüber hinaus haben die Sozialdemokraten vor Monaten dem CDU-Vorschlag eines Familienbüros, welches u. a. auch die Koordinierung die Bereiche ‚Kindeswohl’ und ‚Kinderarmut’ übernehmen soll, zugestimmt“, so Heddier. Da müsse man sich nach Meinung der Christdemokraten schon die Frage stellen, ob sich die SPD überhaupt ernsthaft mit dem Thema beschäftigen wolle. „Es liegt ein sinnvolles Grundkonzept der Verwaltung auf dem Tisch, mit einer klaren Zuordnung, dem die SPD mit ihrem JA zum Familienbüro grundsätzlich auch zugestimmt hat und dann legt uns die SPD einen solchen unüberlegten Antrag vor“, so der CDU-Sprecher im JHA Stephan Ricken.

 

Nach Meinung der Union müssten diese beiden Themen sehr sensibel behandelt werden. Für die CDU sei klar, dass mit der Einrichtung des Familienbüros, „und zwar noch in diesem Jahr“, die Koordinierung des Kindesschutzes auf die Leitung des Büros übertragen werden müsse. „Hier geht es nicht um kurzfristige Effekthascherei, sondern um eine wirkliche Verbesserung für die Kinder. Was bringt denn ein Beauftragter? Ein Beauftragter dürfte zwar mehr oder minder kluge Anmerkungen machen, wäre aber für das Thema nicht verantwortlich. Außerdem findet man im SPD-Antrag nur Unkonkretes und nicht die Spur eines Konzeptes“, so der CDU-Pressesprecher. Dass es sich um Effekthascherei handeln würde, könne man schon daran sehen, dass dieser Antrag scheinbar wieder unverändert aus einer anderen Stadt übernommen worden sei. „Da schreibt die SPD über den Sozialausschuss anstatt den bei uns zuständigen Jugendhilfeausschuss. Diese Übertragungsleistung sollte man dann aber beim Abschreiben erwarten können. Das ungefilterte Kopieren zeigt die Lieblosigkeit der Dorstener Genossen bei diesem Thema“, meint Heddier abschließend.

"System muss überarbeitet werden"

Vertreter der Vestischen Arbeit referierten vor CDU – Veranstaltung zum Thema „Arbeitslosengeld II“ geplant

 

Dorsten – Mit dem stellv. Leiter der Vestischen Arbeit in Dorsten, Herbert Averkamp, sowie Klaus Lammers referierten gleich zwei Fachleute am Mittwochabend vor dem CDU-Stadtverbandsvorstand unter dem Motto „Vestische Arbeit? – Mehr als Hartz IV!“. Motivation für die Christdemokraten war dabei die Debatte über die Thematik „Arbeitslosengeld II, Ein-Euro-Jobs sowie Qualifizierungsmaßnahmen“, in den letzten Wochen.

 

„Durch den Vortrag konnten viele offene Fragen und auch zahlreiche Missverständnisse aufgeklärt werden“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Die Vestische Arbeit hat im Kreis Recklinghausen ca. 780 Stellen, davon 74 ½ in Dorsten. Ca. 10 Prozent aller Menschen in Dorsten leben in so genannten Bedarfsgemeinschaften, wobei die Zahl leicht rückläufig ist. „Das bedeutet aber in keinem Fall, dass 7850 Menschen in Dorsten komplett von staatlichen Leistungen leben“, so Averkamp. Anhand von vier Beispielen rechnete man vor, welchen Zuschuss zum Beispiel eine allein erziehende Mutter mit zwei Kindern zu erwarten habe. Von den insgesamt 42 Mio. €, dazu kommen noch ca. 5 – 6 Mio. € jedes Jahr für Qualifizierungsmaßnahmen, muss die Stadt ca. 17 Mio. € tragen. „Das sind quasi die Wohnkosten. Die Grundkosten, die Kosten für Essen, Trinken, Kleidung, usw., trägt der Bund“, so Averkamp. Lammers versicherte, dass jede „Arbeitsgelegenheit“ immer mit einer Qualifizierungskomponente  verbunden sein müsste: „Sollte das nicht erfüllt sein, wird es mit dem Anbieter der Arbeitsgelegenheiten keine Kooperation mehr geben.“ Dabei wurde herausgestellt, dass ca. 60 % als arbeitsmarktfern eingestuft werden müssten. „Hier sind die Qualifizierungsmaßnahmen notwendig“, so Lammers.

 

Aufgrund des großen Interesses werden die Christdemokraten eine weitere Veranstaltung zum Thema „Arbeitslosengeld II“ machen. „Wir haben gesehen, dass das System dringend überarbeitet werden muss. Und zwar auf der gesetzlichen Ebene. Viele Dinge die früher unkompliziert möglich waren, z. B. das Programm ‚Arbeit statt Sozialhilfe’ für Jugendliche, sind so nicht mehr möglich“, betont CDU-Chef Stockhoff. Das Bundesverfassungsgericht habe erst kürzlich das Konstrukt der ARGEN zwischen Bund und Kommune als nicht verfassungskonform beurteilt. „Eine Ansiedlung, natürlich mit angemessener Finanzausstattung, dieses Bereichs ausschließlich bei den Kommunen scheint flexiblerer zu sein“, so Bürgermeister Lambert Lütkenhorst. Daher wolle die Union auch Vertreter aus s. g. Optionskreisen (z. B. Kreise COE und BOR) einladen, bei denen die Verantwortung ausschließlich bei Kreis und Kommunen läge. Wichtig sei den Christdemokraten bei aller Kritik aber: „Hier werden immer die Mitarbeiter der Vestischen Arbeit für Probleme verantwortlich gemacht. Das mag in Einzelfällen zutreffen. Grundsätzlich setzen die Mitarbeiter aber nur Gesetze um. Und bei den Gesetzen gibt es Verbesserungsbedarf“, so Stockhoff abschließend.

„Führen und Moderieren“

Stefan Cornelissen interviewte CDU-Landratskandidaten Josef Hovenjürgen MdLStefan Cornelissen interviewte CDU-Landratskandidaten Josef Hovenjürgen MdL

Josef Hovenjürgen stellte bei CDU-Forum den Dorstenern vor – Bürger nutzen das CDU-Angebot

 

Dorsten – Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Forum der Volkshochschule in Dorsten, als sich am Dienstagabend CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen den Dorstenerinnen und Dorstenern vorstellte. So sah man die Freude dem Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff sichtlich an, als er sagte: „Die Dorstener interessieren sich für unseren Kandidaten.“ Im Gegensatz zur SPD, die noch intern bei der Kandidatenfindung sei, wäre die Union schon weiter und würde mit den Menschen in Dialog treten. So stellt sich Hovenjürgen in den nächsten Wochen in allen 10 Kreisstädten vor, wobei Dorsten den Anfang machte. „Die SPD wirft uns Hinterzimmerpolitik vor. Da kann ich nur müde drüber lachen. Heute Abend kann jeder seine Fragen und Anregungen an den Kandidaten loswerden. Und die Dorstener nehmen unser Angebot an“, so Stockhoff.

 

Nach der Begrüßung fühlte Hit Radio Vest-Moderator Stefan Cornelissen dem Halteraner Landtagsabgeordneten und gelernten Landwirt Josef Hovenjürgen auf den Zahn. Denn die Dorstener Union hatte sich nicht für eine normale Vorstellungsrede entschieden, sondern für ein kritisches Interview. Dabei machte Hovenjürgen deutlich, dass er „Führen und Moderieren“ wolle. Denn bei 10 selbstbewussten Städten müsse man die Interessen aller Städte unter einen Hut bekommen: „Dann muss irgendwann aber auch mal eine Entscheidung getroffen werden.“ Auf die Frage, ob er denn eine ausreichende Verwaltungserfahrung vorweisen könne, sagte Hovenjürgen: „Ich habe die Kreisverwaltung 10 Jahre lang als Mitarbeiter selber kennen gelernt. Die Strukturen sind mir nicht fremd. Darüber hinaus wird man eine Verwaltung nur erfolgreich führen können, wenn man ein starkes Team um sich versammelt.“ Dabei kann Hovenjürgen durchaus auf die beiden erfolgreichen CDU-Bürgermeister Lütkenhorst (Dorsten) und Pantförder (Recklinghausen) verweisen, die ebenfalls als Quereinsteiger in die Verwaltungsführung kamen.

„Ich möchte Anwalt für die Städte und die Menschen in unserer Region sein. Sowohl beim Land, als auch bei möglichen Investoren“, stellte Hovenjürgen zwei wichtige Aufgaben des Landrates heraus. Dabei habe er in der Vergangenheit gezeigt, dass er sich für die Region eingesetzt habe. „Beim Thema KiBiz bleibe ich dabei. Das Gesetz ist gut, die Elternbeiträge verbesserungswürdig“, so der Abgeordnete der im Landtag dem Gesetz nicht zugestimmt hatte. Beim Thema Zechenflächen – auch für Dorsten ein wichtiges Thema – betonte er, dass es wichtig sei, dass diese zügig entwickelt werden müssten. Dabei gäbe es aber auch Herausforderungen, den er sich stellen wolle: „Hier muss uns klar sein, dass durch neue Vorschriften nicht mehr ohne weiteres Industrie auf solchen Flächen entwickelt werden darf. Ich sage nur Abstandsflächen.“ Daher müssten insbesondere Gewerbeansiedlungen mit geringem Störpotential angestrebt werden.

 

Beim Thema Bergbau sprach sich Hovenjürgen gerade auch in Richtung Bergschäden für einen Kompromiss aus. „Ich kann die Menschen verstehen, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und die Menschen, die Angst um ihre Häuser haben. Daher muss die Bergschadensregulierung beschleunigt und weiterentwickelt werden und bei neuen Abbauvorhaben müssten Nutzen und Auswirkungen genau abgewogen werden.“ Der Vater von 4 Kindern habe das als Vorsitzender des Unterausschusses „Bergbausicherheit“ in den letzten Jahren immer auch schon so berücksichtigt.

„Zusammenleben der Generationen“

Ein kompetentes Podium stellte sich den Anregungen der BürgerEin kompetentes Podium stellte sich den Anregungen der Bürger

CDU sammelte Themen für „Kommunalpolitisches Aktionsprogramm 2009 - 2014“

 

Dorsten – Nach der Vorstellung des CDU-Landratskandidaten Josef Hovenjürgen im Forum der VHS sammelte die Dorstener Union bei einem Bürgerforum Anregungen und Hinweise für das „Kommunalpolitische Aktionsprogramm 2009 – 2014“.

 

„Wir werden Ihre Anregungen und Hinweise heute Abend aufnehmen und bei den einzelnen Themen mit einfließen lassen“, so CDU-Chef Tobias Stockhoff. Ein Hauptthema bildete dabei der Bereich „Zusammenleben der Generationen“. Es müssten nach Meinung zahlreicher Besucher des Forums neue Wohnformen entwickelt werden.  Dabei stellte auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst klar: „Ich wünsche mir, dass Senioren so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Die stationäre Pflege kann immer nur die letzte Möglichkeit sein.“ Lütkenhorst regte an, dass die CDU in den nächsten Monaten eine spezielle Veranstaltung zum Thema „Wohnen aller Generationen“ machen solle.  CDU-Chef Stockhoff nahm den Vorschlag gerne auf und führte aus, dass der Verein „Wohnen in Gemeinschaft“ der CDU ein sehr interessanten Projekt des gemeinschaftlichen Wohnens vorgestellt habe: „Wir werden schon im Hinblick auf Finanzierbarkeit neue Wohnformen finden müssen. Und zwar nicht in 15 Jahren, wenn es akut wird, sondern jetzt, wo wir noch Einflussmöglichkeiten haben“, so Stockhoff.

 

Ein weiteres wichtiges Thema war der Bereich Arbeitsplätze und Infrastruktur. Dabei machten zahlreiche Besucher deutlich, dass mehr Gewerbeflächen ausgewiesen werden müssten und dass diese in Teilen verkehrlich besser angeschlossen werden müssten. CDU-Fraktionschef Schwane machte deutlich: „Wir können uns als CDU-Fraktion sehr gut neue Gewerbeflächen an der Autobahn vorstellen.“ Und Lütkenhorst: „Ich will die LKWs gar nicht in der Innenstadt haben. Es ist viel sinnvoller, wenn die Anbindung direkt zur Autobahn gegeben ist.“ Nachdem die Flächen beim Industriepark „Dorsten/Marl“ zu 80 % vergeben seien, müssten nun schnellstens Alternativflächen gefunden werden. Dabei haben die beiden Zechenflächen die oberste Priorität.

 

Bürger, die noch weitere Anregungen machen wollen, können das unter info@cdu-dorsten.de oder per Tel. unter (0 23 62) 2 33 38 tun.

„Ganz normales Schulleben“

Schulleiter Ulrich Domhöver (l.) zeigte den Christdemokraten die SchuleSchulleiter Ulrich Domhöver (l.) zeigte den Christdemokraten die Schule

Christdemokraten und CDU-Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen besuchten Haldenwangschule

 

Hervest – Am Dienstag besuchten Vertreter des CDU-Stadtverbandes, des CDU-Ortsverbandes Hervest sowie der CDU-Teilfraktion „Schule“ in Begleitung des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen die Haldenwangschule, Förderschule der Stadt Dorsten mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. „Wir sind Ganztagsschule und haben 83 Schülerinnen und Schüler“, so Schulleiter Ulrich Domhöver, der im Februar die Leitung der Schule übernommen hat. Er erläuterte den Christdemokraten, dass er sich bewusst bei der Haldenwangschule beworben habe: „Ich kannte die Schule aus meiner Zeit als Fachleiter und habe die Arbeit in Hervest immer als besonders herzlich und engagiert empfunden.“ Bei den Schülern könne man drei große Schülergruppen unterscheiden: Kinder mit geistigen Behinderungen;  Kinder, die mehrfach schwerstbehindert sind, sowie geistig behinderte Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten. Dabei würde insbesondere die letzte Gruppe zunehmen.

 

Gemeinsam mit 23 Kolleginnen und Kollegen, 7 Zivildienstleistenden – „die unsere Arbeit hier bereichern“ – sowie einer Krankenschwester, einer langjährigen Forderung der CDU, würde der Schulalltag gemeistert werden. Dabei hob er auch den Einsatz von Hausmeister Heinz Huxel und der Elternschaft hervor, die vieles an der Schule ermöglichen würden. Neben Ergotherapie und Krankengymnastik würde an der Haldenwangschule auch „heilpädagogisches Reiten“ angeboten werden. „Das ist nur möglich, weil wir einen solch aktiven Förderverein haben. Für die Kinder ist es ein sehr wichtiges und prägendes Erlebnis.“ Ingesamt so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff: „Hier findet ganz normales Schulleben statt, wie man es aus jeder Grundschule kennt.“ So würde Karneval, Weihnachten und Ostern genauso zum Schulalltag gehören, wie die Vorbereitung auf die „Erste Heilige Kommunion“ in Kooperation mit der St. Nikolaus Gemeinde.

 

Beim Schulrundgang stellten die Christdemokraten fest, dass bei der über 30 Jahre alten Schule Sanierungsbedarf bestünde. Insbesondere bei den Pflegeräumen wurde das deutlich. Der Schulleiter führte aus, dass er zur Zeit den Veränderungsbedarf ermitteln würde, sagte aber zugleich: „Mir ist durchaus die angespannte Haushaltslage der Stadt bewusst. Unsere Vorschläge ergeben sich allerdings aus den veränderten Anforderungsprofilen, die an eine Förderschule gestellt werden.“ Dabei sagten die Christdemokraten Unterstützung zu. „Wenn Schule und Schulträger mit der Bestandsaufnahme fertig sind, dann muss man schauen, welche Fördertöpfe für Umgestaltungen beim Land geöffnet werden können. Dabei werden die Dorstener CDU und ich mithelfen“, so Hovenjürgen.

 

Wer die Arbeit seines Vereins, seines Verbandes oder seiner Institution der örtlichen CDU vorstellen möchte oder mit den Christdemokraten bezüglich konkreter Probleme ins Gespräch kommen möchte, kann das unter per Email unter info@cdu-dorsten.de oder per Telefon unter (02362) 23338 tun.

„Energie der Zukunft!?“

Mehr erneuerbare Energien oder doch Stein- und Braunkohle!?Mehr erneuerbare Energien oder doch Stein- und Braunkohle!?

Gemeinsame Veranstaltung von Bündnis 90 / Die Grünen und der CDU Dorsten – Zusammenarbeit klappt

 

Dorsten – Am 07. Mai 2008 gibt es in Dorsten eine Premiere. Unter dem Motto „Energie der Zukunft!? – Neue Kraftwerke – Fluch oder Segen?“ machen Bündnis 90 / Die Grünen und der CDU-Stadtverband Dorsten eine gemeinsame Veranstaltung zu den Themen „Energie und Klima“. Um 19.00 Uhr startet die Podiumsdiskussion in der Aula des Gymnasium Petrinum in Dorsten.

 

„Als die Vorsitzende der Grünen Susanne Fraund auf uns zukam und uns diesen Vorschlag gemacht hat, waren wir von der Idee sofort begeistert“, betont CDU-Chef Tobias Stockhoff. Der Grund läge darin, dass bei diesem Thema Grüne und CDU nicht gerade deckungsgleich seien, man aber die jeweils sachliche Arbeit der anderen schätzen würde. „Aber genau das macht die Diskussion ja so spannend und reizvoll“, betont Susanne Fraund. Beide Parteien hoffen, dass man durch diese Form der Zusammenarbeit auch zahlreiche Nichtparteimitglieder für die Veranstaltung gewinnen kann. Und Susanne Fraund sagt weiter: „Die Zusammenarbeit klappt gut!“

 

Dabei kann Grün und Schwarz ein interessantes und hochkarätiges Podium präsentieren. Mit Reiner Priggen MdL, Energie- und wirtschaftpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion und Josef Hovenjürgen MdL, CDU-Mitglied im Landtagsausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie konnte man zwei Landespolitiker gewinnen. Daneben wird mit Dr. Henning Rentz, dem Leiter der Abteilung Politik bei der RWE AG ein Vertreter der Stromversorger teilnehmen und mit Josef Tumbrink, dem Landesvorsitzenden des Naturschutzbundes NRW (NABU) ein Vertreter der Umweltverbände. „Wir freuen uns auf eine sachliche, faire und inhaltliche Diskussion“, erläutert Susanne Fraund das Hauptziel der Veranstaltung. Dabei wolle man alle Facetten der Klimadebatte betrachten: Schutz der Erde und Bewahrung der Schöpfung, Arbeitsplätze, Klimaschutz oder die Bezahlbarkeit von Energie. „Wir wollen keine ideologische Debatte, sondern ein Ringen um die besten Lösungen“, so Stockhoff. Ein Schwerpunkt soll dabei aber der Neubau von Kraftwerken sein. Egal ob Braunkohle im Rheinischen Revier oder Steinkohle am Nordrand des Ruhrgebietes. Aber nicht nur das Podium wird gefordert sein. „Wir werden natürlich das Publikum intensiv mit in die Diskussion einbinden“, verspricht Stockhoff.

 

„Wer eine persönliche Einladung haben möchte, kann diese unter www.cdu-dorsten.de herunterladen oder unter 0 23 62 / 2 33 38 bzw. info@cdu-dorsten.de anfordern.

Einladung zur Veranstaltung „Energie der Zukunft!?"
Grüne CDU SV Einladung Energie 07052008.pdf
Adobe Acrobat Dokument [3.3 MB]

"Politik ist komplexer, als man annimmt!"

Gruppe 60+ besuchte auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen Düsseldorf

 

Wulfen / Deuten – Am Donnerstag besuchten 45 Mitglieder der Gruppe 60+ der katholischen Pfarrgemeinden St. Matthäus (Alt-Wulfen) und Herz-Jesu (Deuten) unter der Leitung von Pfarrer Siegbert Hellkuhl sowie einige Gäste auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen die Landeshauptstadt Düsseldorf. Nach der Heiligen Messe in Wulfen startete die rüstige Truppe in Richtung Düsseldorf.

 

Durch Vermittlung des CDU-Stadtverbandesvorsitzenden Tobias Stockhoff besuchte die Gruppe zunächst das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Der persönliche Referent von Landesminister Oliver Wittke MdL (CDU), Jens Petershöfer, stellte den Wulfenern und Deutenern die Aufgaben des Ministeriums vor und ging dabei auf konkrete Projekte wie den Stadtumbau Wulfen oder die Umlegung der L 608 ein. Im Hinblick auf die zahlreichen Hürden, Gutachten oder Gerichtsprozesse die Straßenbauprojekte im Regelfall nehmen müssen, stellte einer der Besucher fest: „Politik ist komplexer, als man allgemein annimmt. Man meint immer, es ginge alles so einfach.“ Petershöfer sagte zu, persönlich nach Wulfen zu kommen, um dort intensiver über die zahlreichen Wulfener Projekte zu sprechen.

 

Nach einem deftigen Mittagessen in einer Düsseldorfer Alt-Bier-Brauerei ging es zum Landtag, wo zunächst die Arbeit des Landtages erläutert wurde. Im Anschluss daran nahmen die Düsseldorffahrer an einer Sitzung des Landtages teil. Themen waren „Kopfnoten“ sowie „Kommunale Abschiebepraxis“. Wie üblich begrüßte nach der Sitzung Josef Hovenjürgen seine Besuchergruppe zu einem Abgeordnetengespräch. Dabei waren Schule und Rente ganz hoch auf der Agenda. „Wir werden dieses Rentenfrage nur lösen können, wenn Alt und Jung gemeinsam an einem Strang ziehen“, betonte der Abgeordnete. Nach Kaffee und Kuchen und einem Blick auf den Rhein fuhren die Wulfener und Deutener begeistert vom Abgeordneten und von den vielen Eindrücken zurück. Am Ende waren sich alle einig, dass im kommenden Jahr eine Tour nach Berlin zum Bundestag geplant werden soll.

 

„Wer auch mal den Landtag oder ein Ministerium als Gruppe mit seinem Verein besuchen will, der kann sich gerne an uns wenden“, so CDU-Chef Tobias Stockhoff. Entweder per Telefon unter 0 23 62 / 2 33 38 oder info@cdu-dorsten.de.

 

Photos zur Fahrt

„Bürger über Alternativen und Förderprogramme informieren“

CDU möchte Energiebeiratssitzung zum Thema „Nachtspeicherheizung“ und regt Bürgerforum an

 

Dorsten – „Wir haben ein Fachgremium, dass sich mit genau diesen Fragen beschäftigen sollte“, findet CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Daher regen CDU-Stadtverband und CDU-Fraktion an, dass Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, möglichst noch vor den Sommerferien bzw. kurz danach zu einer Sitzung des „Energiebeirates“ zum Thema „Verbot von Nachtspeicherheizungen im Jahre 2020“ einlädt.

 

„Bei dieser Sitzung möchten wir dann gerne über Heizalternativen und Förderprogramme sprechen“, nennt Stockhoff zwei Blöcke, die aus Sicht der Union behandelt werden sollten. Hierbei solle der regionale Energieversorger RWE Weser-Ems sowie die Fachleute im Umwelt- und Planungsamt mit eingebunden werden. Für die Union sei daher die SPD-Forderung nach einer kostenintensiven Studie noch zu früh. „Zu Beginn sollen die Stadt und RWE schauen, ob es überhaupt für Barkenberg passende bzw. großräumige Förderprogramme gibt“, so der CDU-Chef. Auch der Wulfener CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hans-Peter Jungblut findet: „Die SPD könnte zunächst mal mit ihren SPD-Genossen in Berlin und mit SPD-Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sprechen. Der hat das ganze nämlich zu verantworten. Wir haben die Hoffnung, dass er ähnlich wie beim Beimischung von Ethanol in den Kraftstoff auch dort noch mal seine Position überdenken wird.“ Es sei jetzt nämlich nach 2002, wo die SPD-Bundesregierung die Stromsteuer für Nachtspeicherstrom deutlich erhöht hatte, schon das zweite Mal, dass die Sozialdemokraten insbesondere die Barkenberger Bürger besonders zur Kasse bitten würden.

 

Nach der Energiebeiratssitzung regen die Christdemokraten ein Bürgerforum an. „Die Bürger über Alternativen und Förderprogramme informieren, muss dabei Ziel sein. Denn wenn es sich ökologisch und vom Geldbeutel rechnet, werden die Menschen freiwillig umstellen. Sollte es sich aber finanziell nicht zumutbar sein, bräuchten wir eine Ausnahme für die Barkenberger“, so Stockhoff.

„Die Menschen, die unsere Gesellschaft tragen“

Philipp Mißfelder gab bei Dorstener Union „Bericht aus Berlin“ – Forderung nach Entlastung der Mittelschicht

 

Dorsten – Neben Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU), der zum Thema Lippetor referierte, hatten CDU-Stadtverband und CDU-Fraktion auch den Dorstener CDU-Paten-Bundestagsabgeordneten und Bundesvorsitzenden der Jungen Union (JU) Philipp Mißfelder als Referenten für die Funktionsträgerkonferenz eingeladen.

 

Bevor der 28-jährige Mißfelder zu seinem „Bericht aus Berlin“ kam, gratulierte ihm CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff zum Universitätsabschluss und zur erfolgreichen Magisterprüfung im Fach „Geschichte“. Als Geschenk bekam der JU-Bundesvorsitzende von der Dorstener Union ein Buch über den „Löwen von Münster – den Seligen Clemens-August Kardinal von Galen“, überreicht. Stockhoff verband das Geschenk gleich thematisch mit der Abstimmung im Deutschen Bundestag zum Thema „Embryonale Stammzellenforschung und Lebensschutz“ am vergangenen Freitag, bei der Mißfelder sich klar für den Lebensschutz positioniert und für ein Verbot der embryonalen Stammzellenforschung gestimmt hatte. „Sowohl moralisch als auch forschungspolitisch habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass die embryonale Stammzellenforschung der falsche Weg ist. Die Forschung hat in den letzten Jahren bei den adulten Stammzellen mehr Erfolge erzielt und das ohne dabei in letzter Konsequenz menschliches Leben zu töten“, so der Abgeordnete.  Leider habe die Mehrheit im Bundestag das anders gesehen.

 

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Thema Generationengerechtigkeit. „Wir waren schon ein ganzes Stück weiter“, betonte Mißfelder im Hinblick auf den angeblichen „Krieg der Generationen“. Diesen sieht der Abgeordnete nicht. Mißfelder leitet auch zusammen mit dem Bundesvorsitzenden der Senioren Union Prof. Dr. Otto Wulff die CDU-Kommission „Zusammenhalt der Generationen“. Er betonte, dass viele Großeltern die wachsenden Belastungen der Enkel erkennen würden. „Umgekehrt sehe ich wie viele meiner Altersgenossen übrigens ebenso ein, dass nach den zahlreichen Nullrunden bei den Rentnern und den Preissteigerungen insbesondere bei den unteren Renteneinkommen eine Erhöhung notwendig war“, so Philipp Mißfelder. Es sei aber wichtig, dass man das Renten- und Sozialversicherungssystem langfristig zukunftssicher mache. „Und das geht nicht mit Wahlgeschenken, sondern nur mit langfristigen Konzepten“, kritisierte der Unionsabgeordnete den Kurs von SPD-Sozialminister Olaf Scholz.

 

Der heimische Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder sagte, dass die Große Koalition zwar Reformvorhaben umgesetzt habe, jetzt aber durch ständige Landtagswahlen sich selber im Weg stehen würde. Außerdem hob er hervor, dass insbesondere die Mittelschicht belastet worden sei: „Fast alle Reformen sind bisher zu Lasten der Mittelschicht gegangen. Die Menschen, die unsere Gesellschaft tragen! Und mit Themen, wie die Erhöhung von Hartz IV oder der Senkung des Spitzensteuersatzes, fassen wir zu viele Themen an, die nicht den wirklichen Kern unserer Gesellschaft betreffen. Wir müssen der Familie mit zwei Kindern wieder Luft zum Atmen lassen.“ Daher spräche er sich auch für ein einfacheres und gerechteres Steuermodell aus: „Vergünstigen abschaffen, dafür niedrige Steuersätze. Im Ergebnis würde eine Familie mit zwei Kindern fast keine Einkommenssteuer mehr bezahlen.“ Aus diesem Grund hob der JU-Bundeschef auch hervor, dass die Union nicht ihre Kernwählerschaft vernachlässigen dürfe: „Wenn wir bei der nächsten Wahl mit Schwarz-Gelb vorne liegen wollen, dann müssen wir wieder mehr für unsere Stammwähler tun. Für die Menschen, die ihre Kinder vernünftig erziehen, morgens aufstehen und zur Arbeit gehen, Rücklagen für schlechte Zeiten bilden und für die Langfristigkeit bei Entscheidungen kein Fremdwort ist.“

 

Abschließend versprach der Abgeordnete, dass in den nächsten Wochen ein Ortstermin in Barkenberg mit einem Umwelt- und Energiepolitiker aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Thema „Nachtspeicherstrom“ stattfinden werde.

„Schulte-Projekt hat die Nase vorn“

CDU stützt Kurs der Verwaltung bei der Entwicklung Lippetor und möchte klare Vorgaben für den Investor

 

Dorsten – Zur zweiten CDU-Funktionsträgerkonferenz in diesem Jahr folgten 100 CDU’ler der Einladung des CDU-Stadtverbandvorsitzenden Tobias Stockhoff und des CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd-Josef Schwane am Montagabend in die Gaststätte „Grewer“ nach Deuten. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) berichtete im geschlossenen Kreis über das Projekt „Lippetor“ und fasste die letzten Jahre vom „Niedergang des alten Lippetorcenters“ bis zu den letzten Monaten der Projektierung zusammen: „Sowohl Handelsgutachter, Politik, als auch der überwiegende Teil der Bevölkerung, mit dem ich spreche, sind sich einig, dass ein neues Lippetor in angemessener Größe mehr Chancen als Risiken für die Stadt Dorsten mit sich bringt.“

 

Dabei wurde den anwesenden Christdemokraten schnell klar, dass sowohl vom Entwicklungsstand, als auch von den bisherigen Besitzverhältnissen der einzelnen Grundstücke, die sich in Teilen in Händen des Wasser- und Schifffahrtsamtes, der Stadt Dorsten sowie der Sachsen LB befinden, ein Projekt zur Zeit ausgereifter sei. „Das Schulte-Projekt hat im Moment die Nase vorn“, betonte der Bürgermeister. Lütkenhorst erläuterte aber auch, dass bei der Zwangsversteigerung des Sachsen LB Grundstücks auch IPE oder weitere Investor nicht außen vor seien, so dass „wir letztendlich mit dem verhandeln und planen werden, der das Grundstück zum Schluss bekommen wird.“ Allerdings seien für die CDU auch die Aussagen des Handelsgutachters Michael Karutz mitentscheidend, der betont habe, dass ein zu kleines Lippetor-Konzept nicht sinnvoll für die Stadtentwicklung wäre. „Unser Position ist also auch ein Aussage für ein Grundkonzept“, so CDU-Chef Stockhoff.

 

„Wir unterstützen ausdrücklich den Vorschlag der Verwaltung, jetzt dem Investor Schulte und Sohn ein klares Zeichen zu geben. Aber wir erwarten jetzt auch klare Aussagen vom Investor, z. B. zum Sachstand ‚Erwerb der Flächen’ sowie eine konkrete Benennung der Mieter“, stellt CDU-Fraktionschef Schwane klar. Somit halte die CDU klare Vorgaben an den Investor für notwendig. Zum Zeitplan musste Lütkenhorst so manche Vorstellung enttäuschen: „Wenn man sich die ganze Palette anschaut, die auf den Investor und auf Politik und Verwaltung zukommen wird, wird ein Baustart eher im Zeitraum Jahre als im Zeitraum Wochen liegen.“ Es müssten z. B. die Zwangversteigerung abgewartet oder städtebauliche Verträge abgeschlossen werden. Für die Christdemokraten sei allerdings eins klar: „Wir stellen keine Freifahrtsscheine aus. Wir gehen einen Weg mit kleinen und vorsichtigen Schritten. Das ist bei einem solchem Bauvolumen auch notwendig“, so Stockhoff abschließend.

„Lebensschutz steht für uns vor der Forschung“

CDU ermuntert CDU-MdB Philipp Mißfelder gegen Fristverlängerung bei Embryonenforschung und für den Schutz des menschlichen Lebens zu stimmen

 

Berlin/Dorsten – Am morgigen Freitag ist in Berlin wieder eine große Stunde des Parlaments. Alle Fraktionen haben bei der Abstimmung zur embryonalen Stammzellforschung den Fraktionszwang für die Abgeordneten aufgehoben und diese Entscheidung zu einer Gewissensentscheidung erklärt. Zur Abstimmung stehen dabei vier Varianten. Die erste Variante, die auch durch den Dorstener CDU-Paten-Bundestagsabgeordneten und Bundesvorsitzenden der Jungen Union (JU), Philipp Mißfelder, initiiert wurde, sieht ein komplettes Verbot der Stammzellforschung an Embryonen vor. Dieser Antrag wird von vielen CDU-Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen sowie Ministerpräsident Jürgen Rüttgers unterstützt. Ein zweiter Antrag sieht die völlige Freigabe der embryonalen Stammzellforschung vor. Eine weitere Gruppe von Abgeordneten möchte eine einmalige Fristverschiebung erreichen. In einer vierten Variante wird für die Beibehaltung des geltenden Stichtags plädiert. Zurzeit dürfen in Deutschland nur Embryonen verwendet werden, die vor dem 01. Januar 2002 hergestellt wurden.

 

„Wir unterstützen ausdrücklich die Position von Philipp Mißfelder. Lebensschutz steht für uns vor den Interessen der Forschung“, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Nach Meinung der Dorstener Christdemokraten sähe man an der geplanten Fristverschiebung, dass jede Fristenlösung eine „ethische Wanderdüne sei.  „Und wenn dann die Embryonen mal wieder ausgehen, dann würde eben wieder die Frist verschoben werden. Dieses Verhalten ist mit unserem christlichen Menschenbild nicht vereinbar“, betont Stockhoff. Für die Union beginne mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle das menschliche Leben und damit auch der Schutz des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar.“) Dabei sei für die Dorstener Christdemokraten, die sich auch schon auf dem CDU-Bundesparteitag entschlossen gegen eine Fristverlängerung ausgesprochen hatten, das Argument, dass man nur durch embryonale Stammzellforschung in der Medizin große Erfolge erzielen könne, nicht wirklich schlüssig. „Die Forschung an adulten Stammzellen (z. B. aus dem Rückenmark) bietet gute Chancen vielen Menschen helfen zu können. Darüber hinaus darf man die Krankheit von Menschen nicht über den Wert des menschlichen Lebens stellen“, so Stockhoff.

 

Auch die katholische Kirche und überwiegende Teile der evangelischen Kirche lehnen die Tötung von menschlichen Embryonen grundsätzlich ab. Der einzige prominente Unterstützer für eine Verschiebung der Frist ist EKD-Ratsvorsitzender Bischof Huber. Umfragen in den letzten Monaten hatten belegt, dass mehr als 60 % der Deutschen die Forschung an Embryonen ablehnen. Insbesondere große Teile von CDU/CSU und der Grünen sprechen sich für einen stärkeren Schutz des menschlichen Lebens aus.

„Spezielle Lösung für Wulfen notwendig“

Austausch von Heizanlagen 2020 Pflicht?!Austausch von Heizanlagen 2020 Pflicht?!

CDU informiert MdB über Nachtspeicher-Problematik in Wulfen – Philipp Mißfelder sagt Hilfe zu

 

Wulfen – „Dass Nachtspeicherheizungen bis 2020 aus Häusern und Wohnungen verschwinden sollen, ist grundsätzlich energiepolitisch nicht zu beanstanden“, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff ergänzt aber, „Allerdings liegt in Wulfen eine spezielle Situation vor. Dort wurden die Haus- und Wohnungsbesitzer staatlich daran gebunden mit Strom zu heizen.“ Für die CDU sei daher ein Unterschied zu sehen, ob jemand sich freiwillig für Nachtspeicherstrom entschieden habe oder durch Bauvorgaben dazu verpflichtet worden sei.

 

„Aus diesem Grund haben wir uns auch an unseren Paten-Bundestagsabgeordneten Philipp Mißfelder gewandt und ihm die Situation geschildert“, so CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane. Dabei wollen die Dorstener Christdemokraten den Bundestagsabgeordneten noch Mitte des Monats nach einer CDU-Funktionsträgerkonferenz in Dorsten, bei der Philipp Mißfelder zu Gast sein wird, genau die Wulfener Situation schildern. „Eine spezielle Lösung für Wulfen ist aus unserer Sicht notwendig“, so der Wulfener CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hans-Peter Jungblut. Nach Meinung der hiesigen Union müsse man entweder spezielle Förderprogramme schaffen oder für in Wulfen bestehende Gebäude Ausnahmeregelungen anpassen. „Wenn eine solche Umstellung für einen Hausbesitzer rechnet, dann wird er auch freiwillig eine Umgestaltung in Angriff nehmen. Wenn er allerdings mit den bis zu 20.000 € Umbaukosten alleine gelassen wird, dann muss es Sonderregelungen geben“, so Stockhoff. Dabei sei für die Christdemokraten klar, dass es sich nur um Gebäude handeln könne, deren Bau noch unter den Stromheizungs-Zwang gefallen sei. In diesem Zusammenhang betonen die Christdemokraten, dass ein Systemwechsel von Nachtspeicher zu Gas, Wärmepumpe oder Öl wesentlich mehr Aufwand bedeutet, als der Einbau eines neuen Gaskessels. „Hier dürfen nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Es müssen Heizkörper und –rohre installiert werden. Das ist ein ganz erheblicher zeitlicher und finanzieller Aufwand“, hebt CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane den Unterschied zum Hausbesitzer hervor, der nach 10 Jahren seinen Heizkessel nur austauscht.

 

Mißfelder hat den Dorstenern bereits seine Unterstützung zugesagt. „Ich werde mit den zuständigen Fachpolitikern bei uns in der Bundestagsfraktion sprechen und sie für diese spezielle Problematik, die immerhin mehrere tausend Haushalte in Dorsten betrifft, sensibilisieren“, so der Abgeordnete. Mißfelder will sich nun über die Verordnung von SPD-Umweltminister Siegmar Gabriel sowie bestehende Ausnahmen genau kundig machen. Im Anschluss planen CDU-Stadtverband und CDU-Fraktion eine Bürgerinformation zu diesem Thema bzw. wollen einen Fachpolitiker der CDU-Bundestagsfraktion zu diesem Thema nach Dorsten einladen.

„Bürger können Einfluss auf CDU-Programm nehmen"

CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL stellt sich den Bürgern vor.CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL stellt sich den Bürgern vor.

Am 22. April stellt sich CDU-Landratskandidat Bürgern und Vereinen vor - Bürgerforum zum CDU-Programm 09

Dorsten - Während sich die SPD im Kreis noch um den Landratskandidaten streitet, ist die CDU schon ein ganzes Stück weiter. „Bei uns haben sich alle Stadtverbände und Vereinigungen sowie der CDU-Kreisvorstand einstimmig für Josef Hovenjürgen als CDU-Landratskandidat ausgesprochen", betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff und ergänzt: „Das war ein eindeutiges Votum der Basis." Am 22. April um 19:30 Uhr wollen die Christdemokraten im Forum der VHS ihren Kandidaten auch den Dorstenern präsentieren.

„Wir laden alle Dorstenerinnen und Dorstener, insbesondere aber Vereine, Verbände und Institutionen ein, sich selber ein Bild von unserem Kandidaten zu machen", so Stockhoff. Dabei werde Hovenjürgen keine typische Vorstellungsrede halten. „Wir konnten den ‚Hit Radio Vest'-Moderator und Chef vom Dienst, Stefan Cornelissen, als Interviewer gewinnen", freut sich CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane. Dieser werde Hovenjürgen kritisch zu dessen Vorstellungen für den Kreis Recklinghausen befragen und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf spezielle Dorstener Kreisthemen legen. Im Anschluss seien dann die Besucher gefordert. „Jeder Bürger kann an diesem Abend seine Fragen und Anregungen an den Kandidaten loswerden. Wir wollen einen Dialog mit den Menschen und keinen Monolog", stellt Stockhoff noch einmal heraus.

Der zweite Teil des Abends ist durch ein CDU-Bürgerforum bestimmt. Hier hofft die Dorstener Union auf Anregungen und konstruktive Kritik für das Kommunalpolitische Aktionsprogramm 2009 - 2014 zur Kommunalwahl 2009. „Uns ist wichtig, dass wir frühzeitig Themen für unser Programm aufnehmen, die den Menschen in Dorsten aktuell unter den Nägel brennen", so Schwane. Dabei sollen die Hinweise und Anregungen Beratungsgrundlage für die Programmkommission der Union sein. „Die Bürger können somit direkt Einfluss auf unser Kommunalwahlprogramm nehmen." Neben Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU), Fraktionschef Schwane sowie Parteichef Stockhoff stünden Fachleute aus Fraktion und Partei zu speziellen Themen Rede und Antwort.

Einladung zur Bürgervorstellung des CDU-Landratskandidaten am 22.04.2008
CDU SV Einladung Vorstellung Hovenjürge[...].pdf
Adobe Acrobat Dokument [2.0 MB]

Fahrt zum Landtag

CDU und 60+ besuchen Düsseldorf – Nur noch wenige Plätze frei

 

Düsseldorf/Dorsten – Auf Vermittlung des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen sowie die CDU-Stadtverbandes Dorsten besucht die Gruppe „60+“ der katholischen Pfarrgemeinden St. Matthäus, Alt-Wulfen und Herz-Jesu, Deuten am Donnerstag, dem 17. April 2008 die Landeshauptstadt Düsseldorf.

 

Nach der Heiligen Messe um 8.30 Uhr in St. Matthäus startet der Bus an der Matthäuskirche um 9.15 Uhr. Darüber hinaus besteht um 9.30 Uhr in Deuten am Parkplatz „Hotel Grewer“ die Möglichkeit zuzusteigen. Um 11 Uhr ist ein Besuch des Ministeriums für Bauen und Verkehr in Düsseldorf geplant. Dort wird der persönliche Referent von Minister Oliver Wittke, Herr Jens Petershöfer, die Düsseldorffahrer über die Aufgaben des Ministeriums sowie Dorstener Projekte (u. a. Stadtumbau Wulfen-Barkenberg, Radweg Wulfen-Deuten) informieren. Nach der Mittagspause steht die Teilnahme an einer Plenarsitzung an. Um 15.30 Uhr steht CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen den Teilnehmern für ein Abgeordnetengespräch zur Verfügung. Nach Kaffee und Kuchen ist für 17.30 Uhr die Rückfahrt geplant. Ankunft wird gegen 19.00 Uhr sein.

 

Die Kosten betragen 7 € pro Person und werden im Bus eingesammelt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die noch mitfahren möchten, melden sich vormittags im Pfarrbüro von St. Matthäus, Tel.: (02369) 4145 an. Es sind nur noch wenige Plätze vorhanden.

Programm der Düsseldorf-Fahrt am 17.04.2008
CDU SV Düsseldorffahrt2008.pdf
Adobe Acrobat Dokument [386.4 KB]

Oberstes Ziel: Nachhaltigkeit

CDU-Paten-Bundestagsabgeordneter Philipp Mißfelder und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias StockhoffCDU-Paten-Bundestagsabgeordneter Philipp Mißfelder und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff

Junge Union trägt Rentenerhöhung mit und fordert nachhaltige Sozialversicherungssysteme

 

Würzburg/Dorsten –  Mit dem Dorstener CDU-Paten-Bundestagsabgeordneten und JU-Bundesvorsitzenden Philipp Mißfelder sowie dem Recklinghäuser JU-Kreisvorsitzenden und Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff nahmen gleich zwei Mitglieder der Jungen Union (JU) aus dem Kreis Recklinghausen am Wochenende am Deutschlandrat der Jungen Union in Würzburg teil. Unter dem Motto „Reformen fortsetzen – Große Koalition bis 2009 nutzen“ verabschiedeten die jungen Christdemokraten ein Papier, das sich u. a. für die Stärkung der Nachhaltigkeit bei den Sozialversicherungssystemen einsetzt sowie die Haushaltssicherung weiter fortsetzen will. „Jede Veränderung, die bei Renteversicherung, Pflegeversicherung oder Krankenversicherung angefasst wird, muss als oberstes Ziel die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit haben“, betont Tobias Stockhoff. In diesem Zusammenhang erklärte JU-Bundeschef Philipp Mißfelde, dass er der geplanten Rentenerhöhung zustimmen werde, allerdings forderte er Klarheit über die Finanzierung dieser Erhöhung.

 

Die Große Koalition habe in den ersten Jahren nach Meinung der JU zahlreiche Reformvorhaben angefasst und umgesetzt. Allerdings sei es nun zum Stillstand gekommen. Schuld daran seinen nach Meinung der Jungen Union das linkspopulistische Lager in der SPD um Kurt Beck. „Während Franz Müntefering die Notwendigkeit von Reformen und der Generationengerechtigkeit gesehen hat, scheint Kurt Beck nur auf Sozialpopulismus à la Lafontaine zu setzen“, so Stockhoff. Dabei befürchten die jungen Christdemokraten, dass sich die SED-Nachfolger und die SPD gegenseitig zu überbieten versuchen würden. „Der SPD wird es nichts nützen. Die Menschen werden trotzdem nicht zur SPD zurückkehren, weil die Linkspartei im Zweifel immer ein Prozent mehr fordern wird“, befürchtet der CDU-Chef.

 

Darüber hinaus diskutierte die JU über die Zukunft der Radio- und Fernsehangebote in Deutschland. Dabei sprachen sich die jungen Christdemokraten für einen Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (z. B. ARD oder ZDF) aus. „Für uns ist aber wichtig, dass klare Rahmen für Internet- oder Medienangebote gemacht werden. Die Gebührengelder müssen aus unserer Sicht sinnvoll und maßvoll eingesetzt werden“, so Stockhoff. Darüber hinaus sollen die GEZ-Gebühren durch eine Haushaltsabgabe ersetzt werden. „Damit bleibt der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiter unabhängig in der Finanzierung. Der Verwaltungsaufwand könnte allerdings erheblich reduziert werden“, sagte der Dorstener abschließend.

"Kein Bergbau unter dem Dorfkern"

Die Übertage-Anlagen in Wulfen sind bereits abgerissen.Die Übertage-Anlagen in Wulfen sind bereits abgerissen.

CDU hält durch vorzeitiges Förderende von Bergwerk Lippe den Abbau unter Altendorfs Dorfkern für unverhältnismäßig

 

Dorsten – „Der Forderung unseres Bürgermeisters, dass es keinen Kohleabbau mehr unter dem Dorfkern von Altendorf geben soll sowie nach einem ausreichenden Abstand zum Dorfkern, schließen wir uns an“, betont CDU-Stadtverbandschef Tobias Stockhoff. CDU-Stadtverband, CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte und die Ratsfraktion der Christdemokraten halten nach den sich verdichtenden Vermutungen, dass Ende des Jahres das Bergwerk Lippe schließen könnte, den Abbau unter Altendorfs Dorfkern für nicht mehr verhältnismäßig. „Dabei ist aus unserer Sicht die Bundesstraße eine sinnvolle Grenze“, so Stockhoff.

 

„Durch die Verringerung der Abbaugeschwindigkeit kommt der Bergbau möglicherweise schon aus objektiven Gründen gar nicht mehr in die Nähe des Dorfkernes. Aber auch die absehbare vorgezogene Stilllegung von Bergwerk Lippe macht die zu erwartenden Auswirkungen für den Dorfkern nicht mehr vertretbar. Daher ist für uns klar: Kein Abbau mehr unter Altendorf“, so Altendorfs CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker. Nach Meinung der Christdemokraten solle der Bergbau für die letzten Monate über andere Alternativen nachdenken. „Wir warten jetzt aber erstmal die Prüfungsergebnisse aus Arnsberg ab. Möglicherweise klären sich einige Fragen und Anregungen von selbst“, sagt Tobias Stockhoff. Der Besuch vom Regierungspräsidenten, der in Fachkreisen als einmalig bezeichnet wurde, habe gezeigt, dass der Bergbau unter Altendorf zur Chefsache gemacht worden sei.

 

„Die Schäden, die nach dem Rahmenbetriebsplan zu erwarten gewesen wären, sind deutlich übertroffen worden. Das räumt auch die DSK ein. Deshalb ist die These, dass die Schäden durch einen Abbau des 275 Flöz unter Altendorfs Dorfkern erheblich größer ausfallen könnten, zumindest nicht unbegründet“, fasst CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane die Meinung der Christdemokraten zusammen. Allerdings erkennt die CDU auch an, dass durch die Verringerung der Abbausgeschwindigkeit die Erdstöße abgenommen hätten.

 

Noch nicht fertig, sind die Christdemokraten mit der fehlenden Positionierung der Stadt-SPD. „Scheinbar sind die Altendorfer, Stadtsfelder und Feldmärker Bürger der SPD und den lokalen SPD-Größen Denniger, Entinger und Simmerl egal. Bisher gibt es immer noch keine klare Positionierung des SPD-Stadtverbandes und der SPD-Fraktion zu den erheblichen Bergschäden in Altendorf. Die SPD lässt unseren Stadtteil im Regen stehen“, ärgert sich Ludger Föcker. Dabei sei nach Meinung der Union ein geschlossenes Vorgehen der Stadtpolitik in dieser Frage wichtig. „Im Gegensatz zu allen anderen Parteien, steht die SPD bei dieser Frage außen vor und sitzt das Problem aus. Die Gefahr beim Aussitzen und Schlafen besteht, dass man irgendwann böse aufwachen kann“, prognostiziert CDU-Pressesprecher Christian Heddier. Beim Thema Arbeitsplätze gehen die Dorstener Christdemokraten übrigens davon aus, dass ein Aussparen der Kohle unter Altendorfs Dorfkern keine allzu großen Auswirkungen mehr haben dürfte, da der Schließungsfahrplan eh eher nach Monaten statt nach Jahren aussehen würde.

„Menschen haben Angst vor der Linkspartei“

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL verteilten Ostereier an die MarktbesucherBürgermeister Lambert Lütkenhorst und CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen MdL verteilten Ostereier an die Marktbesucher

CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen stellte sich bei Osteraktion vor

 

Dorsten – Petrus war am Samstagmorgen den Christdemokraten wohl gesonnen. Zur traditionellen Osteraktion der Jungen Union (JU), an der sich erstmalig auch der CDU-Stadtverband und der CDU-Ortsverband Altstadt/Feldmark beteiligten, bleib der Himmel am Morgen des Karsamstags geschlossen. Über 2 000 Ostereier verteilt, viele gute Gespräche geführt und den CDU-Landratskandidaten Josef Hovenjürgen MdL den Dorstener Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt, das ist die Bilanz von JU und CDU. Unterstützt wurden die Christdemokraten dabei durch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst sowie durch viele Ratsmitglieder der CDU-Fraktion.

 

„Josef Hovenjürgen kommt gut bei den Menschen an. Die Menschen wünschen sich nach Jochen Welt von der SPD endlich einen bürgernahen Landrat“, fasst CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die zahlreichen Gespräche zusammen. Die Menschen hätten insbesondere Hovenjürgens klare Positionierung als Landtagsabgeordneter für den Kreis beim Thema Kindergartenbeiträge gelobt.  Am 22. April um 19.30 Uhr wird sich Josef Hovenjürgen allen Interessierten in einer Veranstaltung vorstellen. „Wir werden zahlreiche Vereine und Institutionen aus Dorsten zu diesem Termin persönlich einladen“, kündigt der CDU-Vorsitzende an.

 

Aber auch beim inhaltlichen Thema „Linkspartei“ zeigten sich die Christdemokraten sehr zufrieden. „Viele Dorstener sind mit uns über diese Partei ins Gespräch gekommen. Die Menschen haben Angst vor der Linkspartei. Das hat man deutlich gespürt“, so JU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Heddier. Viele hätten auf die Stasi-/SED-Vergangenheit dieser Partei hingewiesen. Insbesondere Menschen, die aus der DDR geflohen seien. Für viele sei die Partei auch schon deshalb nicht wählbar, weil sie nur mit populistischen Forderungen auf sich aufmerksam machen würde. „Die meisten Dorstener haben den extremistischen und demokratiefeindlichen Charakter dieser Partei erkannt“, betont Heddier. Für zahlreiche Menschen sei die Linkspartei aber leider ähnlich wie die rechtsextreme NPD oder DVU eine Protestpartei.  „Dass die SPD sich auf Bundesebene und auch in Dorsten die Regierungsoptionen mit dieser Partei offen halte, ist für viele Bürger reine Machtbesessenheit der SPD“, so Heddier. Daher müssten jetzt insbesondere FDP, Grüne und CDU die Linkspartei auch inhaltlich enttarnen. „Die Linke hat zum Beispiel Hartz IV im Bundesrat oder der Riesterrente zugestimmt. Heute geht sie dagegen vor. Auch diese inhaltliche Doppelzüngigkeit werden wir in den nächsten Monaten verstärkt herausstellen“, hebt Heddier hervor. Selbstkritisch sieht die CDU aber, dass man insbesondere die Protestwähler wieder für das demokratische Parteienspektrum gewinnen müsse. „Wir müssen erkennen, dass vom Aufschwung in Deutschland nicht alle Menschen profitieren und klarmachen, dass man Solidarität und wirtschaftliche Vernunft nur im Zusammenspiel funktionieren. Dieses Gleichgewicht muss wieder hergestellt werden“, so Stockhoff abschließend.

„Links liegen lassen“

Links liegen lassen!Links liegen lassen!

CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen stellt sich bei Osteraktion vor
 

Dorsten – Der frisch nominierte CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen wird sich am Karsamstag bei der Osteraktion, welche die Junge Union (JU) in diesem Jahr erstmals mit dem CDU-Stadtverband und dem CDU-Ortsverband Altstadt/Feldmark gemeinsam durchführt, den Bürgern vorstellen. „Während bei der SPD die Kandidatenfindung zu einer reinen Farce wird, ist die Union schon einen Schritt weiter. Hovenjürgen wird in den nächsten Wochen intensiv mit den Menschen im Kreis in Kontakt treten, um Hinweise und Anregungen für eine bürgernahe Kreispolitik aufzunehmen. Der Kreis muss greifbarer werden“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Neben Hovenjürgen werden auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) und zahlreiche Ratsmitglieder vor Ort sein, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

 

Natürlich erhalten die Marktbesucher neben einem Osterei als traditionellem Ostergruß auch wieder Informationen über ein aktuelles politisches Thema. „Inhaltlich wird es in diesem Jahr um die Vergangenheit und die Politik der Linkspartei gehen“, erklärt JU-Stadtverbandsvorsitzender Christian Heddier. Die Vergangenheit dieser Partei und ihre Verbindungen zu extremistischen Organisationen wie der DKP werde genauso Thema sein, wie das Verhalten der Dorstener SPD, die sich aus Machtgelüsten diese Option einer Zusammenarbeit mit dieser Partei offenhalte.

 

„Wir werden auch deutlich machen, dass Schein und Sein bei dieser Partei weit auseinanderklaffen“, kündigt CDU-Chef Stockhoff an. Die Linke hat viele Dinge mitgetragen, die sie heute bekämpft: „Die Linke bzw. PDS hat im Bundesrat für Hartz IV und Riesterrente gestimmt, in Berlin, wo sie in der Landesregierung ist, zahlt sie manchen Beschäftigten nicht einmal 5,30 €, will aber gleichzeitig einen Mindestlohn von 8 €. Damit macht sie sich völlig unglaubwürdig“, stellt Stockhoff heraus.

 

Der Stand der Dorstener Christdemokraten ist am Karsamstag in der Zeit vom 9.30 bis 12.00 Uhr auf dem Marktplatz in der Dorstener Altstadt vor dem Bekleidungshaus Mensing zu finden.

„Die CDU im Kreis steht geschlossen hinter Hovenjürgen“

CDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen mit den Dorstener CDU-KreisvorstandsmitgliedernCDU-Landratskandidat Josef Hovenjürgen mit den Dorstener CDU-Kreisvorstandsmitgliedern

CDU spricht sich auf Kreisklausurtagung für Hovenjürgen als Landratskandidat aus

 

Dorsten/Kreis – „Die CDU im Kreis steht geschlossen hinter Josef Hovenjürgen“, das ist nach dem Dorstener CDU-Chef Tobias Stockhoff das Fazit der Kreisklausurtagung der CDU in Bocholt. Der CDU-Kreisvorstand habe sich einstimmig für den Halteraner Landtagsabgeordneten, der auch für Dorsten zuständig ist, als CDU-Landratskandidaten ausgesprochen.

 

Nach der Unterstützung durch die Dorstener Christdemokraten vor zwei Wochen, seien die anderen Stadtverbände in den letzten Wochen mit eindeutigen Voten nachgezogen. Auch die Junge Union hatte sich am Freitag einstimmig für Hovenjürgen ausgesprochen. „Josef Hovenjürgen ist ein wirklicher Kandidat der Basis“, betont der stellv. CDU-Kreisvorsitzende und Chef der Dorstener Senioren Union Walter Kübber. Den Ausschlag für das einstimmige Votum für Hovenjürgen hätten nach Stockhoff fünf überzeugende Eigenschaften des Halteraners gegeben: „Er ist bürgernah, hat einen kompetenten Führungsstil, kann vermitteln, ist in vielen Themen zu Hause und hat sich in den letzten Jahren immer für die Region eingesetzt.“

 

Hovenjürgen wird sich in einer Veranstaltung im April den Dorstenerinnen und Dorstenern vorstellen. „Wir werden neben unseren Mitgliedern auch Vereine, Institutionen und Verbände einladen“, kündigt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende an. Die Veranstaltung sei für jeden Bürger offen.

 

Daneben beschloss der CDU-Kreisvorstand einen Masterplan für den Kreis Recklinghausen. „Mit dem Masterplan haben sich alle zehn Städte einstimmig auf Ziele für den Kreis und die Städte verständigt. Das heißt, es gibt bei diesen Themen untereinander eine Solidarität bei der Umsetzung der Ziele“, so der frisch nominierte Landratskandidat der Union Josef Hovenjürgen. Für Dorsten sind diese Ziele z. B. das „Integrierte Handlungskonzept für Hervest“, die „Erweiterung des interkommunalen Industrieparks Dorsten/Marl“, den „Ausbau der A 52“, die „Kanaluferentwicklung“, das „Integrierte Handlungskonzept Bahnhof Dorsten“ und den „Stadtumbau Barkenberg“. „Hier zeigt sich, dass die Union im Kreis Recklinghausen Solidarität untereinander übt. Nur gemeinsam werden wir solch wichtige Ziele für die Region umsetzen können. Und Josef Hovenjürgen ist hier der richtige Mann um die Abstimmung zwischen den Städten zu machen“, so Stockhoff. Die wichtigsten Ziele für den Kreis seien nach Meinung der Christdemokraten der Indupark Dorsten/Marl, die Entwicklung der Zechenbrachen, der NewPark und der Ausbau der A52.

„Ein-Euro-Jobs gezielt einsetzen“

CDU kritisiert DGB-Chef und sieht Chancen mit Ein-Euro-Jobs verbunden

 

Dorsten/Kreis – „Herr Hülsdünker scheint ‚in Maßen’ mit ‚in Massen’ verwechselt zu haben. Im Kreis Recklinghausen und in der Stadt Dorsten werden Ein-Euro-Jobs ganz gezielt und in Maßen vergeben. Und zwar immer verbunden mit Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen“, fasst CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die Position der Dorstener Christdemokraten zusammen.

 

DGB-Regionalvorsitzender Dr. Josef Hülsdünker hatte wiederholt in den Medien die Praxis der Städte und der Vestischen Arbeit mit den s.g. Ein-Euro-Jobs kritisiert und mit falschen Zahlen operiert. Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane hält die Aussagen von Hülsdünker für so nicht haltbar: „Aus eigener Erfahrung hier in der Stadt Dorsten, z. B.  der Stadtgärtnerei, weiß ich, dass hier größter Wert auf die Qualifizierungskomponente gelegt wird.“ Inzwischen soll es sogar Leute geben, die sich bei der Stadt melden würden, aber durch die Vestische Arbeit nicht vermittelt würden. „Da sind einige Mitarbeiter der Vestischen Arbeit durch die Medienarbeit von Herrn Hülsdünker ganz erheblich eingeschüchtert worden“, vermutet Schwane.

 

Neben der Qualifizierung sei aber auch eine weitere Komponente bei den Ein-Euro-Jobs wichtig. „Die Jobs sind für Langzeitarbeitslose. Für den einen bedeuten sie eine Steigerung des Lebensgefühls, weil man einen geregelten Tagesablauf hat, für andere sind sie notwendig, damit der geregelte Tagesablauf nicht verloren geht“, so Stockhoff. Darüber hinaus habe die Vestische Arbeit mit Zahlen und Fakten belegt, dass sich die Vermittlungsquoten nach einem Ein-Euro-Job nicht verschlechtern, wie vom DGB und von Verdi behauptet, sondern eher verbessern würden.

 

All diese Gründe sprechen für die Christdemokraten dafür, auch in Zukunft maßvoll mit Ein-Euro-Jobs umzugehen und diese auch von Seiten der Stadt anzubieten. „Und zwar nicht zur Verdrängung von Regelarbeitsplätzen, sondern zur Ergänzung. Wir werden Ein-Euro-Jobs weiter gezielt einsetzen“, so Stockhoff. Daneben seien diese Jobs ein Arbeitsmarktmittel, dass mehrheitlich beschlossen worden sei. „Die Parteifreunde von Herrn Hülsdünker haben das damals unter Rot-Grün, also auf Initiative der Sozialdemokraten, beschlossen“, betont CDU-Pressesprecher Christian Heddier. Die CDU Dorsten wolle sich auf Stadt- und auf Kreisebene nun dafür stark machen, dass sich wieder ein normales Niveau der Ein-Euro-Jobs einstellen würde. „Dass es in Recklinghausen möglicherweise einen vereinzelten Missbrauch von diesen Arbeitsplätzen gab, wollen wir gar nicht verharmlosen. Aber nur weil einer möglweise Fehler gemacht hat, dürfen nicht alle in Sippenhaft genommen werden“, so Heddier abschließend.

„Profil als Wohnstadt im Grünen ausbauen“

Skizze aus der Grünordnung der Stadt Münster mit den 3 Grünringen und 7 Grünstreifen (Bild: Stadt Münster)Skizze aus der Grünordnung der Stadt Münster mit den 3 Grünringen und 7 Grünstreifen (Bild: Stadt Münster)

Vortrag vor CDU zum Thema „Grünflächenplanung und -pflege in Münster“ – CDU greift Ideen für Dorsten auf

 

Dorsten – „Uns hat der Vortrag eine Menge an interessanten neuen Ideen gebracht. Wir wollen das Profil von Dorsten als Wohnstadt im Grünen weiter ausbauen. Hier kann die Stadt Münster in einigen Punkten Vorbild sein“, fasst CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff den Vortrag „Münster. Eine lebenswerte Stadt mit grünem Flair.“ von Franz-Josef Gövert zusammen. Der Hervester Franz-Josef Gövert arbeitet beim Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Münster und ist dort zuständiger Abteilungsleiter für Grün- und Sportflächen sowie für Friedhofswesen und Forsten. Die Christdemokraten hatten Franz-Josef Gövert eingeladen, um über das Grünkonzept der Stadt Münster zu informiert zu werden, das erst im letzten Jahr durch den Preis „Entente Florale Europe 2007“ ausgezeichnet wurde.

 

„Wir haben bereits seit 1966 eine Grünordnung in Münster. Die 3 Grünringe und 7 Grünzüge, die gleichzeitig auch als Frischluftschneisen dienen, bilden das Rückgrat der Münsterschen Grünflächen. Dabei bildet die Promenade um die Innenstadt den 1. Grünring“, stellte Gövert die grundsätzliche Struktur der Münsterschen Grünplanung vor. Mit ungefähr 110 städtischen Mitarbeitern, 3 Mio. Euro Jahresetat für die Grünpflege und 4 Mio. Euro für die Neugestaltung von Grünflächen und Kinderspielplätzen (z. B. in Neubaugebieten) sei Münster trotz der 500 ha Grünflächen im Städtevergleich im unteren Drittel der Kosten für die Grünpflege angesiedelt. Dass Münster so kostengünstig sei, hänge mit vielen Faktoren zusammen, zwei seien: „Wir haben relativ große Grünflächen, die eine Mechanisierung erlauben. Das haben wir über die letzten Jahre immer angestrebt. Darüber hinaus haben wir viele Grünflächen, die nur extensiv, also etwa 2 Mal im Jahr, gepflegt werden müssen. Besondere Bedeutung hat in Münster die Stadtgestaltung mit Bäumen.“ Daneben stellte er heraus, dass manche günstige Lösung für Natur und Menschen einen besonderen Reiz darstellen würde. „Als wir Flächen, wo vorher einjährige Sommerblumen standen, aufgegeben haben und stattdessen Wildblumen eingesät haben, hat das bei den Bürgern durchweg positive Resonanz hervorgerufen“, so Gövert.

Die Bemalung von Verteilerkästen ist eine Kooperation der Stadtwerke Münster und der Firma Brillux  (Bild: Stadt Münster)Die Bemalung von Verteilerkästen ist eine Kooperation der Stadtwerke Münster und der Firma Brillux (Bild: Stadt Münster)

Besonders beeindruckt zeigten sich die Christdemokraten von der Einbindung der Bürgerschaft in Münster bei Grünflächengestaltung und -pflege. „Durch Umwelterziehung an den Schulen, die Einbindung von Bürgern, Vereinen und Wirtschaft bei der Grünpflege und unkonventionellen Ideen wird die Bindung zwischen Bürger und Grün erhöht. Auch die rege Teilnahme der Bevölkerung an Wettbewerben zeigt, dass das Wohnen im Grünen eine Aufgabe aller ist“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane. Ideen, die die Dorstener CDU prüfen und aufgreifen möchte, sind z. B. das Sponsoring von Grünflächen durch Firmen, die Umsetzung von unkonventionellen Dingen (kunstvolle Bemalung von Verteilerkästen) oder eine Allee der Bäume des Jahres. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Besonders hat uns die koordinierte Grünplanung und Grünpflege anhand der Grünordnung überzeugt. Solch ein langfristiges Grünkonzept können wir uns auch gut für Dorsten vorstellen“, so Tobias Stockhoff.

 

Zum Schluss ermunterte Grünfachmann Gövert die Dorstener Union: „In Dorsten haben wir schon eine sehr gute Grünstruktur. Wir müssen es manchmal nur besser verkaufen." Da sei uns die Stadt Münster dann vielleicht einige Schritte voraus.

„Gute Zusammenarbeit von Verein und Stadt“

CDU besuchte neues Gebäude des SV Schwarz-Weiß Lembeck

 

Lembeck – Am Dienstag besuchten Vertreter des CDU-Stadtverbandes, des CDU-Ortsverbandes Lembeck sowie der CDU-Teilfraktion „Sport“ im Rahmen der Aktion „CDU vor Ort“ das neue Gebäude des SV Schwarz-Weiß Lembeck 1921 e.V. an der Sportanlage am Hagen. Vereinsgeschäftsführer Günter Peters informierte die von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) sowie dem Sportausschussvorsitzenden Karl-Heinz Weber (CDU) angeführten Christdemokraten über den Verein sowie das umgesetzte Bauvorhaben.

 

„Mit über 20 Mannschaften im Fußball, davon 3 Damenmannschaften, brauchten wir neben den zwei vorhandenen Umkleideräumen weitere Umkleideräume“, beschrieb Peters eine Hauptmotivation des Vereins für den Erweiterungsbau. Aber auch der Schiedsrichter hat es in Zukunft bei den Lembecker Sportlern besser. „Der muss sich jetzt nicht mehr zwischen Wasserkästen und Elektroschränken umziehen“, fügte der Vereinsgeschäftsführer schmunzelnd an. Neben den zwei Umkleideräumen besitzt das im Sommer 2007 eingeweihte Gebäude einen Schiedsrichterraum, einen Reha-/Kraftraum sowie einen Büroraum für die Verwaltung und Führung des Vereins.

 

Architekt Stefan Risthaus stellte den Christdemokraten das Bauvolumen vor. „Hier wurden mit ca. 90.000 € Mitteln aus der Sportpauschale, vom Land und vom Sportbund ein Haus im Wert von über 240.000 € erstellt. Zwei Drittel der Kosten wurden somit durch Ehrenamtlichkeit ‚eingespart’“, so Risthaus. Risthaus wie Peters lobten in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel von Stadt und Verein. „Das ist alles sehr reibungslos und unkompliziert über die Bühne gelaufen. Es war eine gute Zusammenarbeit von Verein und Stadt“, freute sich der Architekt.

 

In diesem Zusammenhang betonte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff: „Auch das Lembecker Projekt macht deutlich, dass in Dorsten trotz der angespannten Finanzsituation, wichtige Vereinsprojekte immer noch gefördert werden. Ohne die herausragende Ehrenamtlichkeit in unserer Stadt ginge das aber nicht.“ Peters betonte, dass der Verein aus über 900 Mitgliedern bestände und sich nicht nur im Fußball engagiere. „Wir haben neben der Fußballgruppe, eine Gymnastikgruppe, eine Leichtathletikgruppe und seit einiger Zeit auch eine Radsportgruppe“, so Peters. „Die breite Aufstellung des Vereins, insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit, hat neben dem erheblichen ehrenamtlichen Engagement den Ausschlag für uns als Stadt gegeben, uns an diesem Projekt zu beteiligen“, so Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.

 

Das nächste Ziel der CDU im Rahmen der Aktion „CDU vor Ort“ ist im April die Haldenwangschule. Vereine, Verbände oder Institutionen die ihre Arbeit der CDU vorstellen möchten oder Probleme und Anregungen den Christdemokraten mit auf den Weg geben möchten, können sich bei der CDU unter info@cdu-dorsten.de oder Fax: 0 23 62 / 4 52 65 melden. „Wir freuen uns über jedes Besuchsangebot und nehmen es definitiv wahr“, betont Stockhoff abschließend.

„Lösung passend für Dorsten“

CDU unterstützt Verwaltung bei Familienförderung und Kindesschutz – Gespräch mit CDU Dormagen

 

Dorsten – Bei den Themen „Förderung von Familien“ und „Kindeswohl“ setzt die CDU auf eine für Dorsten spezifische Lösung. Nach Meinung der Christdemokraten hätten Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) und Stadtverwaltung im letzten Jahr bereits ein sehr sinnvolles und viel versprechendes Konzept entwickelt.

 

„Die verschiedenen Konzepte der Familienförderung und des Kindesschutzes der einzelnen Städte ähneln sich sehr stark. Dabei spielt die Stadt Dormagen sicherlich eine Vorreiterrolle. Aber alleine für Dorsten das ‚Dormagener Modell’ zu fordern und dieses 1 zu 1 umzusetzen, wäre zu wenig. Wir wollen eine Lösung passend für Dorsten“, fasst CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die Meinung der CDU zusammen. In einem Gespräch mit der CDU Dormagen hatten sich die Dorstener Christdemokraten das ‚Dormagener Modell’ vorstellen lassen, für welches ein Modell aus Dänemark Pate gestanden habe. Für die CDU sei insbesondere wichtig, dass Familien kurz nach der Geburt Besuch von speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt bekommen würden und diese in erster Linie die Glückwünsche der Stadt überbringen würden sowie auf Serviceleistungen und Familienförderung seitens der Stadt hinweisen würden. „Z. B. mit einem schriftlichen Familienführer mit allen wichtigen Adressen und Telefonnummern“, so Stockhoff.

 

„Ein Sekundäreffekt ist dabei für uns, dass so auch gleich mögliche ‚Problemfamilien’ entdeckt werden können und gemeinsam mit der Familie Lösungen erarbeitet werden können“, so CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane. Der CDU sei aber wichtig, dass dieser erste Besuch mehr den Service- und Hilfecharakter ausstrahlen solle. „Daher wollen wir im Gegensatz zu Dormagen auch nicht die Mitarbeiter des ‚Sozialen Dienstes’ damit betrauen, die sonst bei Kindeswohlgefährdung aktiv werden, sondern speziell geschulte städtische Mitarbeiter“, so Stockhoff. Für die Union würde dann eine enge Verzahnung mit Sozialem Dienst und den freien Trägern wie Caritas oder evangelischer Kirche greifen, wenn eine Kindeswohlgefährdung feststellbar sei bzw. Familienunterstützende Maßnahmen dringend geboten seien. „Dabei soll der Soziale Dienst dann eingreifen, wenn Kindeswohlgefährdung zu erwarten ist“, so Schwane. Hier müsse nach Meinung der Christdemokraten dann das Jugendamt Maßnahmen ergreifen, weil schließlich auch die Stadtverwaltung bei Versäumnissen den Kopf hinhalten müsse. „Das ist aber in allen Städten so gelöst“, betont Schwane. Mit diesem Maßnahmenkatalog könne man Kindesgefährdung zwar nicht ausschließen, aber erheblich minimieren. Darüber hinaus würde insbesondere die Familienfreundlichkeit der Kommune ausgebaut werden.

 

Dem Familienbüro, eine Idee der CDU und der Jungen Union (JU), sollen dabei auch Koordinierungsaufgaben der Familienhilfe zu kommen. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter will sich die CDU am Bedarf orientieren. „Wir werden uns nicht gegenseitig mit der SPD mit neuen Stellen überbieten. Wir brauchen neue Stellenanteile, da sind wir uns einig. Aber die sollen sich am wirklichen Bedarf ausrichten und nicht aufgrund von populistischen Forderungen. Wir haben Vertrauen zur Verwaltung, dass sie den notwendigen Stellenbedarf ermitteln wird“, so Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane abschließend.

„Das wäre eine langfristige und gute Lösung“

CDU würde mögliche dauerhafte Zusammenlegung von Europa- und Kommunalwahlen begrüßen

 

Dorsten – „Eine dauerhafte Zusammenlegung von Kommunal- und Europawahl, erstmalig im Jahr 2009, wäre aus unserer Sicht eine langfristige und gute Lösung“, kommentiert CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff mögliche Pläne zur Zusammenlegung. Nach Meinung der Christdemokraten seien Europawahl und Kommunalwahl gleichberechtigt in der Wählerwahrnehmung. „Kommunal- und Europawahl würden sich nicht den Rang ablaufen. Würden Bundestagswahl und Kommunalwahl an einem Termin stattfinden, dann würde die Stadtratswahl und die Bürgermeisterwahl bei der Bundestagswahl völlig untergehen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane.

 

Darüber hinaus sei eine Zusammenlegung von Bundestags- und Kommunalwahl nur einmalig möglich. Da der Bundestag alle 4, die Kommunalparlamente hingegen alle 5 Jahre gewählt werden. Bei Kommunal- und Europawahlen sind die

Wahlperioden hingegen gleich. Auch die unterschiedlichen Schließungszeiten der Wahllokale [Europa 21 Uhr, Kommunal 18 Uhr] seien nach Meinung der CDU eher ein Vorteil. „Mit zwei Urnen könnte um 18 Uhr schon die eine Wahl ausgezählt werden und die zweite Wahl würde dann eben erst nach 21 Uhr ausgezählt werden. So müssten die Wahlhelfer nicht einmal länger im Wahllokal sitzen, als bei einer regulären Europawahl“, so Stockhoff. Bei einer Zusammenlegung von Bundestags- und Kommunalwahlen wäre es hingegen stressig für die Wahlhelfer geworden. Man hätte insgesamt 6 Stimmen ab 18 Uhr auszählen müssen. „Und solche Nachtsichten sind wohl keinem Wahlhelfer zu zumuten“, meint Schwane. Darüber hinaus könne man auch bei der Bevölkerung langfristig den Eindruck des Dauerwahlkampfes vermeiden.

 

Dass mit der Zusammenlegung der Wahltermine auch geringe Kostenersparnisse verbunden sind, sei auch ein Argument für die dauerhafte Lösung. „Egal welche beiden Wahlen zusammengelegt werden. Man braucht immer zwei Wahlbenachrichtigungen und zwei Wählerverzeichnisse, da der Kreis der Wahlberechtigten unterschiedlich ist. Bei der Europawahl dürfen, wie bei der Kommunalwahl, auch die EU-Ausländer mitwählen. Hier sind die Wählerverzeichnisse noch am ähnlichsten“, betont Schwane.

 

Die Kritik der Sozialdemokraten sei nicht wirklich nachvollziehbar. „Die SPD wollte Bundestag und Kommunalparlamente 2009 gleichzeitig wählen, um einmalig Kosten zu sparen. Jetzt gibt es eine Lösung, die dauerhaft Kosten spart“, stellt CDU-Pressesprecher Christian Heddier heraus.

 

Durch die Zusammenlegung von Europa- und Kommunalwahlen würde zwar die nächste Ratsperiode (2009 – 2014) nur 4 Jahre und 8 Monate bis Juni/Juli 2014 lang sein. Danach würden die neuen Räte jeweils aber regulär im Sommer (bisher Oktober) die Arbeit aufnehmen und somit wieder 5 Jahre im Amt sein. Der jetzige Rat bliebe aber bis Ende September 2009 im Amt.