Archiv Dezember 2008

A wie Auto bis Z wie Zahnbürste

Geschäftsführer Rüdiger Tüshaus (m.) erläuterte den Christdemokraten das „Drahtziehen“ und demonstrierte wie energieaufwendig diese Arbeit ist.Geschäftsführer Rüdiger Tüshaus (m.) erläuterte den Christdemokraten das „Drahtziehen“ und demonstrierte wie energieaufwendig diese Arbeit ist.

CDU besuchte Dorstener Drahtwerke und informierte sich bei den beiden Unternehmern des Jahres 2008 Rüdiger und Volker Tüshaus über die Drahtproduktion

 

Dorsten – „Das Firmenmotto ‚Mehr als nur Draht’ hätte nicht eindruckvoller bestätigt werden können“, so das Fazit des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff. Im Rahmen der Aktion „CDU vor Ort“ besuchte der CDU-Stadtverbandsvorstand, der CDU-Ortsverbandsvorstand Altstadt/Feldmark sowie die CDU-Teilfraktion „Wirtschaft“ am vergangenen Dienstag die Dorstener Drahtwerke Dorsten (DDD) am Standort „Marler Straße“. Die beiden Geschäftsführer und Unternehmer des Jahres 2008 Rüdiger und Volker Tüshaus sowie Betriebsleiter Ludwig Stenkamp stellten den Christdemokraten das mittelständische Dorstener Unternehmen vor.

 

Insbesondere die breite Angebotspalette würde das Unternehmen unabhängiger von Absatzkrisen machen. Wobei auch die Dorstener Drahtwerke die aktuelle Wirtschaftskrise beim Absatz spüren würden. Draht produzieren das 1918 gegründete und 1920 nach Dorsten aus dem Sauerland übergesiedelte Unternehmen dabei fast für jede Lebenslage. Von A wie Auto bis Z wie Zahnbürste. „Überall kommt Draht in verschiedensten Formen vor. Jeder von Ihnen wird zu Hause etwa 40 Produkte haben, in denen Draht aus unserem Hause steckt“, so Rüdiger Tüshaus. Das weltweit tätige Unternehmen hat insgesamt ca. 300 Mitarbeiter. 115 davon am Standort Dorsten. „Eine spezielle Ausbildung zum „Drahtzieher“ gibt es nicht. Deshalb beschäftigen wir hier alle Berufsgruppen. Wichtig ist, technisches Verständnis und Spaß an der Arbeit zu haben“, so Tüshaus. Neben der Drahtherstellung produziere das Unternehmen auch Schweißdrahtgitter sowie Drahtgewebe, z. B. für Filter. „Das Drahtweben funktioniert genauso wie das Weben von Textilien. Allerdings sind die Maschinen alle kräftiger und schwerer“, erläuterte der Geschäftsführer.

 

Beim anschließenden Rundgang konnten sich die CDU’ler davon überzeugen, dass das „Drahtziehen“ eine ganz schön energieaufwendige Arbeit ist. „Und diese Energie muss abgeführt werden. Deshalb haben wir spezielle Kühlanlagen“, machte Rüdiger Tüshaus deutlich.

 

Im Gespräch kamen aber auch wirtschaftspolitische Themen zu Sprache. Dabei kritisierte Tüshaus den hohen bürokratischen Aufwand in Deutschland: „Egal ob bei Forderungen nach Statistiken oder Prüfungen. Hier ist Deutschland leider Weltmeister.“ Das sei auch ein Grund gewesen, der damals eigentlich gegen die Betriebserweiterung im Industriepark „Dorsten/Marl“ gesprochen hätte. Die hoch motivierten und gut ausgebildeten lokalen Mitarbeiter, die gute Zusammenarbeit mit der Dorstener Stadtverwaltung und die Verbundenheit zur Heimatstadt hätten aber dazu geführt, dass man sich doch für eine Erweiterung des Standortes Dorsten entschieden habe.

 

„Insbesondere der hohe Anteil von Beschäftigen aus Dorsten und Umgebung hat uns noch einmal verdeutlich, wie wichtig die Dorstener Drahtwerke für unsere Stadt sind“, stellte CDU-Chef Stockhoff fest. Darüber hinaus würde das Unternehmen sowie dessen Beteiligungen allein schon durch den Unternehmensnamen den Stadtnamen „Dorsten“ in der ganzen Welt im sehr positiven Sinne vertreten.

„Durch gemeinsames Engagement viel erreicht“

CDU-Arbeitskreis „Schule“ besucht Agathaschule

 

Altstadt - Der Arbeitskreis „Schule“ der CDU-Ratsfraktion setzte seine Besuchsreihe der Dorstener Grundschulen fort und statte am Freitag gemeinsam mit Vertretern des CDU-Ortsverbandes Altstadt/Feldmark der Agathaschule einen Besuch ab.

 

Schulleiterin Ingeborg Ruhe berichtete den Christdemokraten, dass insgesamt rund 310 Kinder die Agatha-Schule besuchten, davon etwa 100 am Standort „Agatha II“ auf der Hardt. Dabei stehe die Schule auch zunehmend vor neuen Herausforderungen, beispielsweise durch den steigenden Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund (derzeit 24 %) und Schülern aus sozial schwachen Familien.  Bislang habe die Schule den dadurch entstehenden zusätzlichen Zeitaufwand durch das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, sowie die Unterstützung durch zwei Auszubildende, die ihr Anerkennungsjahr im Rahmen der Erzieherinnenausbildung an der Grundschule verbringen,  abdecken können, aber zur Entlastung der Lehrkräfte wünsche man sich weitere Unterstützung.

 

Beim Rundgang durch den Ganztagsgebäude, das Schulgebäude und die Außenanlagen konnten sich die Christdemokraten selbst ein Bild von den vielen Veränderungen der letzten Jahre machen. „Es ist sehr beeindruckend, wie viel hier durch gemeinsames Engagement von Lehrern, Schülern und Eltern geleistet wurde“, fasst CDU-Fraktionschef Bernd Schwane, der selbst die Agatha-Schule besucht hat, seine Eindrücke zusammen. Insbesondere auch bei der Umgestaltung des Schulhofes merke man, dass sich Lehrer und Eltern Gedanken gemacht hätten: „Hier ist eine richtige kleine Oase entstanden!“. Sehr zufrieden zeigte sich die Schulleiterin Ingeborg Ruhe mit der Sanierung der Toiletten:  „Die sind wirklich toll geworden!“

 

Aber die Schulleiterin hatte doch noch den einen oder anderen Wunsch, den sie den CDU-Politikern mit auf den Weg gab. In der Turnhalle sei der Geräuschpegel während des Unterrichtes fast unerträglich, so dass prüfen müsse, wie der Schall besser gedämpft werden könne. Auch gebe es noch einige Kleinigkeiten, die nach dem Umbau für den Ganztagsbetrieb noch gemacht werden müssen.

 

Mit vielen positiven Eindrücken machten sich die Arbeitskreismitglieder auf den Heimweg. „Hier setzten sich Lehrer und Eltern wirklich für Ihre Schule ein“, zeigt sich Fraktionschef Schwane beeindruckt.

„Das Charmanteste ist die Einfachheit“

CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering, Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus MdL und der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Tobias Stockhoff.CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering, Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus MdL und der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Tobias Stockhoff.

Diskussion über das „Solidarische Bürgergeld“ auf dem Deutschlandrat der Jungen Union in Erfurt

 

Dorsten/Erfurt - Auf dem Deutschlandrat der Jungen Union (JU) am vergangenen Wochenende im winterlichen Erfurt diskutierten CDU-Bundestagskandidat und JU-Landeschef Sven Volmering sowie JU-Kreisvorsitzender und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff über das Konzept des „Solidarischen Bürgergeldes“ mit Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus MdL.

 

Zunächst erläuterte Althaus sein Konzept, welches ein kleines Bürgergeld (400 €, weitere Einkünfte mit 25 % besteuert) und ein großes Bürgergeld (800 €, weitere Einkünfte mit 50 % besteuert) für jede(n) Bürger(in) ab 18. Jahren vorsieht. Kinder erhalten 500 €. Jeder Bürger auch Kinder müssen davon 200 € monatlich für die Krankenversicherung bezahlen. Ab dem 67. Lebensjahr sieht Althaus Vorschlag vor, dass eine staatliche Zusatzrente in Höhe von 600 € abhängig von vorherigem Verdienst und Arbeitsjahren gezahlt wird. Für aktuelle Rentner und Menschen, die bereits in die Rentenkasse gezahlt haben gelte selbstverständlich Bestandsschutz.

 

„Ein interessanter und spannender Ansatz, über den man sehr genau diskutieren muss“, findet CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering. Dabei rechne man durch die Bündelung der staatlichen Sozialleistungen aufgrund von Bürokratieabbau mit Einsparungen in 2-stelliger Milliardenhöhe. „Das Charmanteste an Althaus Vorschlag ist die Einfachheit dieses Systems. Die letzten Reformen der Renten- und Gesundheitskassen waren mit immer mehr Bürokratie verbunden“, betont Stockhoff, „Dieses System sei zumindest für jeden Bürger verständlich.“ Dabei wollen die jungen Christdemokraten nicht in Euphorie ausbrechen. „Es gibt Wirtschaftsinstitute, die gehen davon aus, dass sich dieses System rechnet und auf Dauer funktionieren kann. Es gibt aber auch kritische Stimmen. Hier muss man sehr genau abwägen“, argumentiert Volmering. Die Dorstener Union will sich daher im kommenden Jahr mit dem Ansatz des solidarischen Bürgerfeldes intensiv beschäftigen und Fachleute dazu einladen. Daneben werden man auch das Modell der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), welches in eine ähnliche Richtung ziele, dazu vergleichen.

 

Informationen zum „Solidarischen Bürgergeld“ unter: www.buergergeldportal.de oder www.buergergeldrechner.de

"Dorsten. In guten Händen."

Bei Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der CDU ist Dorsten in guten Händen.Bei Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der CDU ist Dorsten in guten Händen.

CDU-Klausurtagung in Bocholt zum Neuen Kommunalen Finanzmanagement und zur Kommunalwahl 2009

 

Dorsten/Bocholt – In der bisherigen Heimatstadt von CDU-Bundestagskandidat Sven Volmering trafen sich CDU-Ratsfraktion und die von den Ortsverbänden nominierten Ratskandidaten an diesem Wochenende zu einer gemeinsamen Klausurtagung. Zu Beginn referierte der Erste Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Recklinghausen Christoph Tesche über das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF). Ab dem 01.01.2009 wird auch der Haushalt der Stadt Dorsten komplett auf das NKF und damit von der Kameralistik auf die Doppelte Buchführung umgestellt sein. Neben den Grundzügen des Umgangs mit NKF, dem Aufstellen einer Bilanz oder den Steuerungsmöglichkeiten durch die Politik machte Tesche auch deutlich, dass NKF nichts an der Finanzsituation unserer Städte ändere. Dabei erläuterte er, dass ein Großteil der Schulden bzw. kurzfristigen Kredite unserer Städte der rot-grünen Steuerreform von Gerhard Schröder aus dem Jahr 2001 geschuldet sei. „Wenn in 2002 Dorsten keine Gewerbesteuer eingenommen hat, sondern welche auszahlen musste, dann sieht man, dass die Probleme nicht hausgemacht in den Kommunen sind“, so Tesche.

 

Der zweite Schwerpunkt der Klausurtagung war am Sonntag die anstehende Kommunalwahl. In diesem Zusammenhang stellte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff noch einmal heraus, dass die CDU ihren Kurs als „Die Bürgerpartei.“ für Dorsten kontinuierlich weiterentwickeln würde. „Wir werden in den nächsten Wochen neben der Reihe „CDU vor Ort“, bei der wir Vereine, Firmen und Institutionen besuchen, unter dem Motto „CDU hört zu“ uns in Wohngebiete stellen und dort gemeinsam mit unserem Bürgermeister die Anregungen der Bürgerschaft aufnehmen“, so Stockhoff. Das Motto des CDU-Wahlkampfes lautet übrigens: „Dorsten. In guten Händen.“ Fraktionschef Bernd-Josef Schwane machte deutlich, dass man als CDU ein klares Angebot für eine bürgerliche und verlässliche Politik mit Lambert Lütkenhorst als Spitzenkandidat unterbreitet: „Wir müssen uns für die Politik der letzten Jahre in Dorsten nicht verstecken. Viel hat sich in Dorsten trotz der angespannten Haushaltslage verbessert. Man denke nur an den Stadtumbau in Barkenberg oder die kontinuierliche Sanierungen von Schulen, Sportanlagen oder Feuerwehrgerätehäusern. Wir wollen diesen Weg mit den Bürgern gemeinsam weitergehen.“ Auch der kontinuierliche Ausbau der Betreuungsangebote sei ein Verdienst der Dorstener Christdemokraten.

 

Der Fahrplan der Union bis zur Wahl: Anfang März will die Union ihre Kandidaten zu Kommunalwahl in einer Mitgliederversammlung aufstellen. „Im Gegensatz zur SPD dürfen bei uns alle 875 Mitglieder den Bürgermeisterkandidaten und die Ratsmitgliederkandidaten aufstellen und nicht nur 40 Delegierte wie bei der SPD, die vorher durch Ortsverbände und Funktionäre bestimmt wurden“, erläutert Stockhoff die breite Einbindung aller Mitglieder. Im Mai soll dann das „Kommunalpolitische Aktionsprogramm“ verabschiedet werden. Bis Ende Januar könnten noch Vorschläge aus der Bürgerschaft bzw. den Ortsverbänden gemacht werden: info@cdu-dorsten.de oder CDU-Stadtverband Dorsten, Ursulastr. 31, 46282 Dorsten.

„Es gibt ethische Grenzen“

Damit Bestattung auch in Zukunft bezahlbar bleibt.Damit Bestattung auch in Zukunft bezahlbar bleibt.

CDU will bis Februar die Entscheidung über eine neue Friedhofsatzung treffen und lobt gute Vorarbeit der Verwaltung

 

Dorsten – Die CDU-Ratsfraktion und der CDU-Arbeitskreis „Trauern und Friedhöfe“ loben ausdrücklich die Verwaltung für die gute Vorlage zur Weiterentwicklung der Friedhofssatzung für den nächsten Bauausschuss. „Da es sich um ein sehr wichtiges Thema handelt, wollen wir uns ausreichend Zeit nehmen, um über die Vorschlage der Verwaltung zu beraten, und dann entscheiden“, so Werner Niermann, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender und Arbeitskreisleiter. Man werde sich zeitnah mit den Mitgliedern des Arbeitskreises treffen, um die Vorlage der Stadtverwaltung zu diskutieren. Im Januar soll dann die Fraktion abschließend beraten. Im Bauausschuss werde die CDU-Fraktion daher beantragen, den Tagesordnungspunkt zu verschieben. Allerspätestens im Februar soll dann die Entscheidung aber im Ausschuss getroffen werden.

 

Inhaltlich hätten sich dabei in den letzten Jahren bei der Union einzelne Positionen deutlich herausgebildet, was Bestattungsformen angeht. „Es gibt klare ethische Grenzen. Diese Grenzen werden wir als Christdemokraten nicht überschreiten, weil es nach unserer Meinung mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar ist“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Grundsätzlich gelte für die Christdemokraten, dass die Würde des Menschen auch nach seinem Tod gewahrt bleiben müsse. „Ein einfaches Ausstreuen von Asche wie in den Niederlanden können wir uns in Dorsten kaum vorstellen“, so Bauausschussvorsitzender Hans Fromm (CDU). Ansonsten werde die Union in der abschließenden Beratung sehr intensiv noch einmal über alle Bestattungsformen diskutieren.

 

Der zweite Punkt, der der Union wichtig sei, sei die Bezahlbarkeit von Bestattungen. „Die normale Erdbestattung darf nicht zum Luxus werden und muss weiterhin bezahlbar bleiben“, so Niermann. Auch daher sei eine Anpassung der Friedhofssatzung fällig. Die jüngsten notwendigen Gebührenerhöhungen bei der bestehenden Satzung hätten das noch einmal deutlich gemacht.

„Humme hat keine politische Orientierung“

CDU löst Ausschüsse auf und kritisiert Verhalten von Franz-Josef Humme

 

Dorsten – „Ein Rachefeldzug gegen Jupp Humme ist es definitiv nicht. Der Grund ist relativ simpel. Humme besetzt zurzeit noch ‚CDU-Plätze’ in den Ausschüssen. Um auch weiterhin in diesen Ausschüssen Verlässlichkeit und eine bürgerliche Mehrheit zu haben, müssen wir die Ausschüsse auflösen und neu besetzen“, erläutert CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die Motivation der Christdemokraten, warum die Union den Sport-, den Rechnungsprüfungs- und den Bauausschuss auflösen und neu besetzen will. Eine Abberufung eines Mitgliedes sieht die Gemeindeordnung nicht vor, nur das von der CDU angestrebte Verfahren. In den letzten Monaten war eine Neubesetzung nicht notwendig, da Humme fast immer mit der CDU-Fraktion stimmte und sich bei der CDU-Fraktion meldete, wenn er bei einer Ausschusssitzung verhindert war. „Da das inzwischen nicht mehr zu erwarten ist, war dieser Schritt notwendig“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane.

 

Jupp Humme hatte im Frühjahr 2007 die CDU-Fraktion verlassen. Einige Wochen später trat er auch aus der CDU aus. Nach seiner Anfrage vor einigen Wochen bei der FDP-Fraktion, ob er dort Mitglied werden könne, die FDP aber aufgrund Hummes Forderung nach einem sicheren Listenplatz aber entschieden ablehnte, ist Humme inzwischen Mitglied der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen. „Sein Argument, er sei aufgrund der Baumschutzsatzungs-Diskussion Mitglied bei den Grünen geworden, wirkt für mich sehr unglaubwürdig. Auch dass er sich für eine Ratsmitgliedschaft nach 2009 noch keine Gedanken gemacht haben will“, so Fraktionschef Schwane.  Schließlich habe er beim Eintritt in die FDP-Fraktion andere Motive durchblicken lassen. „Es ging ihm um einen sicheren Listenplatz. Jetzt hat er offensichtlich die Fraktion gefunden, die ihm am meisten geboten hat“, nimmt Schwane an. Eins steht jedenfalls für Stockhoff fest: „Jupp Humme scheint keine wirkliche politische Orientierung oder Grundwerte zu besitzen. Sonst würde er nicht so beliebig mit dem Eintritt in eine Fraktion umgehen.“