Archiv April 2010
JU legt eine Schippe drauf
Die Delegierten aus dem Kreis Recklinghausen mit Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdLVier Dorstener beim NRW-Tag der Jungen Union in Pulheim
Pulheim / Dorsten – Mit Sven Volmering, Tobias Stockhoff, Alexander Humbert und Christian Heddier nahmen vier Dorstener am vergangenen Samstag am NRW-Tag der Jungen Union in Pulheim teil. Volmering, der auch Landeschef der Jungen Union ist, warnte die SPD vor einem rot-rot-grünen Wahlbetrug. „Wenn die SPD-Kandidatin in einer Fernsehsendung, eine rot-rote Zusammenarbeit ausschließt, dieses aber wenige Stunden später wieder dementieren lässt, deutet das auf die Vorbereitung eines Wahlbetruges in NRW hin“, erklärte der JU-Landesvorsitzende vor über 200 Delegierten.
Aus dem hohen Norden war der schleswig-holsteinische CDU-Fraktionschef Dr. Christian von Boetticher in den Rhein-Erft-Kreis gekommen. Von Boetticher machte seine Rede zu einem Plädoyer für die Freiheit. Als CDU sollten wir uns in Zukunft wieder stärker auf diesen Grundwert besinnen, beispielsweise auch im Bereich der neuen Medien.
Doch der Höhepunkt der Landestagung der Jungen Union kam noch. Mit einer kämpferischen Rede stimmte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Delegierten aus ganz NRW in seiner Heimatstadt Pulheim auf die letzten
15 Tage des Wahlkampfes ein. Er machte deutlich, dass die SPD plane, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien zugunsten einer Einheitsschule abzuschaffen. Rüttgers stehe für eine ideologiefreie Schulpolitik, welche die Schule von innen stärkt. Mit mehr Lehrern, mit besserer Ausstattung und mehr Unterstützung. Rüttgers rief die jungen Christdemokraten auf, bis zur Landtagswahl noch eine „Schippe drauf zu legen“.
Dass es dieses Hinweises nicht bedurft hätte, zeigte sich bereits am Vorabend des 44. NRW-Tages. Über 50 JU‘ler, darunter auch der Dorstener CDU-Patenbundestagsabgeordnete und JU-Bundeschef Philipp Mißfelder sowie JU-Landesvorsitzender Sven Volmering, halfen einer jungen Pulheimerin beim Umzug. „Innerhalb von 15 Minuten war die Wohnung mittels einer JU-Menschenkette aus dem 2. Stockwerk fachgerecht leergeräumt und alles in Kisten verstaut“, beschreibt Tobias Stockhoff die spontane Hilfe für die hochschwangere junge Frau. „Und wer kann schon behaupten, dass ihm beim Umzug gleich zwei Bundestagsabgeordnete geholfen haben“, schmunzelt Stockhoff.
„Einheitsschule und Rot-Rot waren die bestimmenden Gesprächsthemen“
CDU-Landtagskandidat Michael Dahmen im Gespräch mit BürgernMotivierte CDU startete Samstag in der Innenstadt in die Endphase des Landtagswahlkampfes
Dorsten – „Die Sorge vor der flächendeckenden Einführung der Einheitsschule und das unglaubwürdige Taktieren der SPD-Spitzenkandidatin beim Thema ‚Rot-Rot‘ waren eindeutig die Hauptgesprächsthemen an unseren Infoständen“, beschreibt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die Stimmung beim CDU-Wahlkampfauftakt in der Dorstener Innenstadt am vergangenen Samstag. Über 80 Christdemokraten läuteten am Samstag mit fünf Aktionsständen in der gesamten Innenstadt verteilt den Wahlkampf ein, während sich die Dorstener Sozialdemokraten am Rande der Innenstadt um den gestürzten EX-Vorsitzenden Franz Müntefering versammelten.
„Die Menschen in Dorsten wollen ihre Schullandschaft erhalten und keine flächendeckenden Experimente mit Einheitsschulen“, war der Eindruck des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen. Im Gegensatz zur SPD und zur Linkspartei wolle die Union stattdessen in den nächsten Jahren die Klassengrößen weiter verringern, Unterrichtsausfall abbauen und die spezielle Förderung von Schulen in sozialen Brennpunkten ausbauen. „Die Einheitsschule verdeckt doch nur die wirklichen Probleme. Wir brauchen keine Systemdiskussion, wir brauchen mehr Lehrer und bessere Förderung“, so Hovenjürgen. Die Union habe in den letzten Jahren 8000 neue Lehrerstellen geschaffen und den Unterrichtsausfall halbiert. „Dass jetzt die SPD-Leute das Bildungssystem verbessern wollen, die vor 5 Jahren noch tausende Lehrerstellen abbauen wollten und für Rekordunterrichtsausfall verantwortlich waren, ist schon ein Treppenwitz“, stellt der CDU-Kandidat für den Dorstener Norden klar.
Neben dem Thema „Bildung“ waren auch mögliche Koalitionen ganz hoch im Kurs bei den Infostandgesprächen. „Die Menschen erkennen sehr wohl, dass Frau Kraft bis heute keine eindeutige Aussage zum Thema „Rot-Rot“ gemacht hat und fühlen sich an Frau Ypsilanti in Hessen erinnert“, so der CDU-Landtagskandidat für den Dorstener Süden Michael Dahmen. Eine Aussage, dass die Linkspartei in NRW nicht regierungsfähig sei, reiche den Menschen nicht aus. „Die Menschen erwarten eine unmissverständliche Aussage, dass die SPD definitiv keine Koalition mit der Linkspartei eingehen wird“, so Dahmen.
„Wir gehen motiviert in die nächsten drei Wochen“, so Stockhoff. Bei dieser Wahl würde es darum gehen, ob NRW nach dem 9. Mai von einer verlässlichen bürgerlichen Mehrheit unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers weiter regiert werden würde oder unter einer rot-roten Linkskoalition. In den nächsten Wochen würde die Union in allen Stadtteilen engagiert für einen Weg der Verlässlichkeit werben.
CDU Dorsten startet am Samstag in die heiße Wahlkampfphase
Zentraler CDU-Wahlkampfauftakt am Samstag in der Innenstadt mit vielen Aktionsständen
Dorsten – „Am Sonntag sind es noch genau 3 Wochen, dann dürfen die Menschen in NRW einen neuen Landtag wählen“, erklärt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Die Dorstener Christdemokraten nutzen daher den heutigen Samstag, um in die heiße Phase des Landtagswahlkampfes zu starten. In der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr sind die acht Dorstener CDU-Ortsverbände in der Dorstener Innenstadt mit verschiedenen Aktionsständen vertreten.
Der Zentrale Infostand befindet sich dabei auf dem Marktplatz. Weitere CDU-Stände wird es auf der Recklinghäuser Straße vor Körmann und vor der St. Agatha-Kirche sowie in der Essener Straße vor dem Imbiss Funke geben. „Dabei wird es wieder kleine Überraschungen für die Bürger an den Aktionsständen geben“, verspricht Stockhoff. Mit dabei natürlich auch die beiden Landtagskandidaten Michael Dahmen (Dorstener Süden) und Josef Hovenjürgen MdL (Dorstener Norden), die für die Fragen und Anregungen der Bürger ansprechbar sind. Auch die Rats- und Vorstandsmitglieder der Union stehen selbstverständlich den Innenstadtbesuchern zur Verfügung.
Wer es am Samstag nicht in die Innenstadt schafft, kann sich unter Tel.: (0 23 62) 2 33 38 oder per Email: info@cdu-dorsten.de an die Christdemokraten wenden.
Mit Videobeiträgen:
Landesvater Rüttgers besuchte Schloss Lembeck
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sprach in Schloss LembeckMinisterpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdL sprach bei Veranstaltung der Dorstener und Halteraner CDU
Lembeck/Haltern – „Die Resonanz war überwältigend“, freuten sich Halterns CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Kleine Stegemann und sein Dorstener Kollege Tobias Stockhoff nach dem Besuch des Ministerpräsidenten. Mit über 180 Besuchern war der Schlaunsche Saal in Schloss Lembeck beim Besuch von Landesvater Dr. Jürgen Rüttgers restlos gefüllt. Viele Leute mussten am frühen Mittwochabend sogar stehen, um einen NRW-Ministerpräsidenten zu erleben, der in seiner Rede „NRW muss stabil bleiben.“ nicht die populistische Keule rausholte, sondern sich ganz als Landesvater zeigte und die Erfolge der schwarz-gelben Landesregierung darlegte.
Zuvor nahm sich Rüttgers die Zeit, um mit den Besuchern im Schlosspark zu sprechen. Ein besonderes Erlebnis dürfte dabei der 7-Jährige Luca gehabt haben. Er wurde vom Ministerpräsidenten zu einem spontanen Fototermin auf der Treppe zum Schlaunschen Saal eingeladen. Nach der Begrüßung durch örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen wurde Rüttgers herzlich durch den Schloss- und Hausherren, Graf Ferdinand von Merveldt begrüßt. Im Anschluss richteten Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und die stellv. Bürgermeisterin der Stadt Haltern am See, Hiltrud Schlierkamp ihre Grußworte an die Versammlung. Lütkenhorst dankte für die 55 Millionen Euro Fördergelder, die die Stadt Dorsten in den letzten 5 Jahren unter Ministerpräsident Rüttgers erhalten habe und lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Arbeit vom heimischen Abgeordneten Josef Hovenjürgen: „Ohne seinen unermüdlichen Einsatz hätten wir diese Projekte nicht umsetzen können. Ich wünsche mir, dass Josef auch nach dem 9. Mai dem Landtag wieder angehören wird.“ Ins gleiche Horn blies auch Schlierkamp: „Herr Rüttgers, sie sind unserer bestes Pferd im Stall. Und mit Josef Hovenjürgen geben wir ihnen ein gutes Zugpferd an die Seite!“
Rüttgers ging in seiner über einstündigen Rede nicht auf den politischen Gegner ein, sondern zeigte die Bilanz seiner letzten fünf Jahre auf. „Über 250.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs in NRW, über 8000 neue Lehrerstellen und 90.000 Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren“, betonte der Ministerpräsident die Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung. Dabei machte er deutlich, dass noch einiges zu tun sein. Drei Visionen habe er an dieser Stelle: „NRW als Industrieland stärken, Schuldenabbau ermöglichen und Kinder fördern.“ So sprach sich Rüttgers für den Bau neuer umweltschonender Kohlekraftwerke aus: „Aber dann müssen auch die alten Drecksschleudern abgeschaltet werden!“ Oder für die Förderung von Elektroautos oder neuen Batterietechnologie. Auch den verschuldeten Städten in der Emscher-Lippe-Region machte er Hoffnung und verwies auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und Kommunen, die auch auf seinen Druck die Verschuldung der Städte und Gemeinden bekämpfen soll. Bei der Schulpolitik sagte er: „Wir wollen keinen Schulkampf. Wir wollen den Schulen endlich mal Zeit geben, um sich entwickeln zu können. Mit mehr Lehrern, weniger Unterrichtsausfall und kleineren Klassen.“ Er habe die Vision, dass man von unseren Schulen irgendwann mal sagen könne: „Kein Kind wird zurückgelassen!“ Am Ende betonte Jürgen Rüttgers, dass diese Wahl eine Schicksalswahl für NRW sei und auf Messers Schneide stünde: „Entweder eine bürgerliche Mehrheit mit uns oder Rot-Rot. Das ist die Alternative, vor der die Menschen stehen.“ Dass er mit seiner Rede den Nerv der Zuhörer traf, zeigte der minutenlange Schlussapplaus.
Verabschiedet wurde der Landesvater mit einem „Deutschlandstuhl“ und einer Flasche Calvados aus Dorstens Partnerstadt Ernée und den launigen Worten: „Den einzigen Luxus, den wir uns als Stadt im Nothaushaltsrecht leisten können sind zwei Partnerstädte in Frankreich, die für Luxus stehen. Ernée mit Calvados und Dormans mit Champagner. Der Champagner war aber leider aus. Aber bis zum 9. Mai liefern wir Ihnen den nach.“
Videos zum Besuch von Ministerpräsident Rüttgers
1) Rede von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdL (Video)
Bilder zum Besuch von Ministerpräsident Rüttgers
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"Stabilität statt Rot-Rot"
Über 6000 Menschen kamen zum Wahlkampfauftakt der CDU NRW in die Arena OberhausenDorstener Christdemokraten holen sich Schwung beim Wahlkampfauftakt in Oberhausen
Oberhausen / Dorsten – „Am 09. Mai geht es nicht um eine Denkzettelwahl. An diesem Tag geht es um Nordrhein-Westfalen!“, diesen Satz von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers beim Wahlkampfauftakt der CDU NRW in Oberhausen am vergangenen Samstag kann der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff nur unterschreiben. Gemeinsam mit den CDU-Landtagskandidaten Michael Dahmen (Dorstener Süden) und Josef Hovenjürgen MdL (Dorstener Norden) machten sich die Dorstener Christdemokraten mit einem Doppelstockbus auf den Weg in die Arena Oberhausen. Über 6 000 Christdemokraten holten sich Schwung für die entscheiden vier Wochen für die NRW-Landtagswahl.
Neben einem attraktiven Showprogramm, u. a. mit Roger Cicero, stimmten Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer und natürlich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Christdemokraten auf die Landtagswahl ein. Dabei machte Rüttgers deutlich, dass CDU in NRW in den letzten 5 Jahren viel bewegt habe: „Über 250.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs in NRW, über 8000 neue Lehrerstellen und 90.000 Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren.“
Für die Dorstener Christdemokraten geht der Wahlkampf jetzt richtig los. Am kommenden Mittwoch (14. 4.) wird der Ministerpräsident um 17 Uhr im Schlaunschen Saal von Schloss Lembeck sprechen. Am Samstagmorgen wird es diverse CDU-Infostände in der Dorstener Innenstadt geben. „Den Menschen muss klar sein, um was es am 9. Mai geht. Stabilität mit Schwarz-Gelb statt Rot-Rot mit Einheitsschule und Konzepten von Vorgestern!“, so CDU-Pressesprecher Christian Heddier abschließend.
Ministerpräsident Rüttgers kommt nach Dorsten
Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers besucht am 14.04.2010 DorstenJürgen Rüttgers kommt am 14. April in den Schlaunschen Saal von Schloss Lembeck – Gemeinsame Veranstaltung der CDU-Stadtverbände Haltern am See und Dorsten
Lembeck / Haltern am See – „Wir freuen uns natürlich, dass wir so kurz vor der Landtagswahl unseren Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers bei unserem Landtagskandidaten Josef Hovenjürgen MdL im Wahlkreis begrüßen dürfen“, freut sich der Halteraner CDU-Stadtverbandsvorsitzende Bruno Kleine Stegemann. Gemeinsam mit seinem Dorstener Amtskollegen Tobias Stockhoff lädt Kleine Stegemann herzlich zu einer gemeinsamen Veranstaltung der CDU-Stadtverbände Dorsten und Haltern am See mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen als Redner am 14. April 2010 um 17.00 Uhr ein.
„Auch beim Veranstaltungsort haben wir mit dem Schlaunschen Saal in Schloss Lembeck einen sicherlich nicht alltäglichen Ort finden können“, betont Tobias Stockhoff. Hier bedanke man sich ausdrücklich für die freundliche Unterstützung bei Graf Ferdinand von Merveldt sowie der neuen Pächterin vom Schlosshotel, Inga Nottelmann.
Nach der Begrüßung durch CDU-Kreischef Josef Hovenjürgen wird es kurze Grußworte von Schlossherr Graf Ferdinand von Merveldt, dem Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der stellv. Bürgermeisterin der Stadt Haltern am See, Hiltrud Schlierkamp, geben. Unter dem Titel „NRW muss stabil bleiben.“ wird im Anschluss Jürgen Rüttgers einen Rückblick auf die Arbeit der letzten fünf Jahre der schwarz-gelben Landesregierung und einen Ausblick auf die Herausforderungen in NRW der kommenden Jahre machen.
„Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen“, so Kleine Stegemann. Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze Anmeldung per Email unter info@cdu-dorsten.de, per Tel.: (0 23 62) 2 33 38 oder per Fax: (0 23 62) 4 52 65 gebeten. Wer in den nächsten Tagen keine persönliche Einladung erhält, kann diese unter www.cdu-dorsten.de herunterladen oder telefonisch anfordern.
2010-04-14_Einladung MP Rüttgers Schlos[...].pdf
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Erst neue Regelsätze abwarten
Minister Karl-Josef Laumann MdL mit den beiden CDU-Landtagskandidat Josef Hovenjürgen und Michael Dahmen auf dem Hof SchiwanIn der Dorstener Zeitung berichtete am 07. April 2010 Michael Klein über einen Besuch von Landesminister Karl-Josef Laumann mit den beiden Dorstener CDU-Landtagskandidaten Michael Dahmen und Josef Hovenjürgen MdL der Offenen Ganztagsgrundschule St. Antonius in Holsterhausen.
Laumann zu „Kein Kind ohne Mahlzeit"
Dorsten - Natürlich wollte der Verein „Sag Ja zu Dorsten" vom zuständigen Minister wissen, ob die Landesregierung das Projekt „Kein Kind ohne Mahlzeit" weiter fördert. „Erst mal abwarten, wie Berlin bei den Hartz-IV-Regelsätzen für Kinder entscheidet", antwortete Karl-Josef Laumann gestern.
Es ist Landtags-Wahlkampf und da macht ein NRW-Sozialminister gerne in Dorsten Station. Vor allem, wenn er erfahren kann, wie der Schulspeisungs-Fonds des Landes vor Ort umgesetzt wird. „Sie sind ein gutes Beispiel, was man alles auf die Beine stellen kann", lobte er gestern die Arbeit von „Sag Ja zu Dorsten". Seit 2008 versucht der Verein, Spendengelder zu generieren, damit bedürftige Kinder mittags eine warme Mahlzeit bekommen.
Mit großem Erfolg, wie Vereinsmitglied Ulla Busch dem Minister vorrechnete. Für dieses Schuljahr hat der Verein die benötigten 30000 Euro zusammen, konnte darüber hinaus 7000 Euro der Stadt zur Verfügung stellen - für ein Projekt, das dafür sorgt, dass Kinder in der Schule ein Frühstück bekommen. „Das Problem kenne ich", erläuterte der Minister, sah es aber als ein strukturelles an: „Das liegt nicht am Geld, sondern daran, dass manche Eltern zu faul sind, ihren Kindern ein Frühstück zu machen."
Laumann versprach, Einfluss nehmen zu wollen, wenn die Hartz-IV-KinderNeuregelung ansteht. „Dann muss es Grundsatzentscheidungen geben", forderte er gestern. Nicht nur, was das Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit" in Grundschulen angeht. „Sondern auch für die Kindergärten." Dem Minister ist klar, dass das „viel Geld kosten wird", aber es mache Sinn: „Genau wie die Ausstattung der Schüler mit guten Schulbüchern und Laptops."
Karl-Josef Laumann war auf Einladung des CDU-Stadtverbandes in der die Lippestadt zu Gast. Um eine inhaltliche Verbindung zum Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit" herzustellen, sah das Besuchsprogramm eine Visite beim OGS-Ferienprogramm der AWO vor, die für die Ganztagsbetreuung von fünf Dorstener Grundschule zuständig ist.
Zunächst informierte sich die Besuchsgruppe auf dem Hof von Andrea Schiwan am Ammenwerth, die zwei Nachmittags lang 18 OGS-Kinder beherbergte. Dann ging es in die Antoniusschule, die erst kürzlich bei einer Qualitätsprüfung hervorragend abgeschnitten hat, wie Schulleiterin Juliane Hilke betonte. Lediglich 21 von 83 Kindern seien an dieser Schule von Hartz IV betroffen, erläuterte Ulla Busch (Sag Ja zu Dorsten): „In Hervest haben wir ganz andere Größenordnungen."
Der NRW-Sozialminister bezeichnete als „Schweinerei", Hartz IV-Bezieher über einen Kamm zu scheren: „Es gibt viele, die sich sehr für ihre Kinder einsetzen." Laumann forderte eine „Geh hin-Struktur" in den zuständigen Behörden: „Wenn ein Fallmanager 150 Leute betreut, dann soll er die auch alle kennen. Das geht nicht, wenn er nur im Büro sitzt." - Michael Klein
Quelle: Dorstener Zeitung vom 07.04.2010
CDU fährt zum Wahlkampfauftakt
Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdLJürgen Rüttgers, Ursula von der Leyen und Horst Seehofer stimmen die CDU an Rhein und Ruhr auf Wahlkampf am Samstag ein - kostenloser Busshuttle
Oberhausen / Dorsten - „Mehrere tausend CDU-Anhänger und Mitglieder werden am Samstag in der Arena Oberhausen erwartet", kündigt der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff den offiziellen Wahlkampfauftakt der CDU NRW an diesem Samstag (10.04.2010) an. Neben einem spannenden Showprogramm, u. a. mit Roger Cicero, werden Ministerpräsident Jürgen Rüttgers MdL, Bundesministerin Ursula von der Leyen sowie der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer und andere CDU-Größen die Christdemokraten an Rhein und Ruhr auf den Wahlkampf einstimmen.
Die CDU-Stadtverbände Gladbeck und Dorsten bieten einen gemeinsamen kostenlosen Busshuttle an. „Jeder Bürger, der gerne mitfahren will, ist herzlich eingeladen", so Stockhoff. Der Bus wird um 08.15 Uhr am Lembecker Busbahnhof starten, um 08.25 Uhr Wulfen Mitte / Ehrenmal anfahren und nach einer Station am Gemeindedreieck (08.35 Uhr) den Dorstener Busbahnhof (08.45 Uhr) seine letzte Station in Dorsten machen. Anmelden kann man sich mit Teilnehmerzahl und der Zustiegshaltestelle unter info@cdu-dorsten.de sowie unter Tel.: (0 23 62) 2 33 38. Die Rückfahrt ist gegen 13.15 Uhr geplant.
2010-04-10_Einladung zum Wahlkampfauftak[...].pdf
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Junge Union überrascht Kanzler der Einheit
Über 500 JU'ler brachten dem Kanzler der Einheit ein Geburtstagsständchen zum 80.Über 500 JU’ler aus ganz Deutschland – auch aus Dorsten – gratulierten Helmut Kohl zum 80. Geburtstag mit einem Ständchen
Ludwigshafen / Dorsten – „Das war schon ein einmaliges Erlebnis“, kommentiert der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Tobias Stockhoff den Karsamstag. Die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel kam nicht, dafür machten sich aber über 500 JU’ler aus der ganzen Bundesrepublik auf den Weg nach Ludwigshafen, um dem Kanzler der Einheit zum 80. Geburtstag zu gratulieren. Darunter auch Mitglieder der Jungen Union Dorsten.
„Ich selber bin 1981 geboren und bin, wenn man so will, ein Kind der Generation Kohl. Ich bin sehr dankbar, dass wir heute in einem vereinten Deutschland umringt von Freunden in Europa in Frieden leben dürfen. Daran hat er maßgeblich mitgewirkt“, so Stockhoff. Auch für viele andere Mitglieder der JU sei das der Grund gewesen, warum man sich am Karsamstag früh morgens auf den Weg gemacht habe, um dem Altkanzler zu gratulieren.
Mit Transparenten und schwarz-rot-goldenen Luftballons machten sich die JU’ler auf den Weg zum Haus des Kanzlers und sorgten dabei für das eine oder andere kleine Verkehrschaos in Ludwigshafen-Oggersheim. Ein zu Tränen gerührter Helmut Kohl freute sich sichtlich über das Geburtstagsständchen der jungen Christdemokraten. Dabei übernahm Gotthilf Fischer die Leitung des JU-Chores, der sich aus allen Himmelsrichtung zusammensetze. „Der Bundeskanzler wusste wirklich nichts von dieser Geburtstagsüberraschung“, bestätigt auch der Bundesvorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder MdB. Neben dem Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ und der Nationalhymne sei am Ende der Choral „Großer Gott, wir loben Dich“ besonders ergreifend für alle gewesen. Kohl habe schließlich immer auch betont, dass nicht alles nur in der Menschenhand läge.
„Bei aller Kritik, die im Rahmen der CDU-Spendenaffäre aufgekommen war: Politiker sind keine Heiligen. Und selbst Heilige sind nicht ohne Fehler. Aber man muss heute das Lebenswerk von Helmut Kohl sehen. Er hat das schmale Zeitfenster der Geschichte genutzt. Ohne ihn gäbe es heute vielleicht kein geeintes Deutschland“, sagt Stockhoff über den Altkanzler und spricht sich für den CDU-Ehrenvorsitz für Kohl aus. „Wenn selbst einige Zeitungen, die Kohl nie nahe standen, heute sein Lebenswerk auszeichnen, dann sollte die CDU-Führung in Berlin nicht länger mit dem Kanzler der Einheit hadern“, so der Dorstener CDU-Chef abschließend. Auch die Forderung nach einer Sondermarke zum 80. Geburtstag von Helmut Kohl unterstütze er voll und ganz.
CDU-Osteraktion zum Thema „Schule“

CDU-Infostände am Gründonnerstag und Karsamstag in der ganzen Stadt
Dorsten - "Unter dem Motto ‚Wir wollen unsere guten Schulen in Dorsten erhalten…‘ werden alle CDU-Ortsverbände am Gründonnerstag bzw. Karsamstag in unserer Stadt präsent sein", kündigt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff an. Die Christdemokraten wollen mit ihrer Aktion verdeutlichen, dass eine rot-rote Mehrheit in NRW die Einheitsschule flächendeckend einführen will. „Das wäre das Aus für die Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Förderschulen in unserer Stadt. Auch die Ersatzschulen, wie die St.-Ursula-Schulen sind SPD und Linkspartei ein Dorn im Auge und sollen abgeschafft werden“, so der schulpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Christian Heddier.
Dabei stehen neben den örtlichen CDU-Vertretern auch die beiden Landtagskandidaten Josef Hovenjürgen MdL und Michael Dahmen für Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger bereit. Junge Union (JU) und der CDU-Ortsverband Altstadt/Feldmark machen am Karsamstag (03.04.2010) in der Zeit von 09.00 bis 12.00 Uhr auf dem Dorstener Marktplatz den zentralen Infostand. "Dabei wird es natürlich auch wieder eine kleine Osterüberraschung für Jung und Alt geben", verspricht Ludger Samson von der CDU Altstadt/Feldmark.
Bereits am Gründonnerstag (01.04.2010) hat der CDU-Ortsverband Wulfen/Deuten auf dem Barkenberger Marktplatz von 09.00 bis 11.30 Uhr einen Stand.
Am Karsamstag von 08.00 bis 10.00 Uhr ist der CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte mit seinem Infostand vor der Bäckerei Thies zu finden. Die Rhader Christdemokraten haben ihren Infostand am Rhader Nahversorgungszentrum von 09.00 bis 12.00 Uhr und halten ebenfalls eine kleine Überraschung für die Bürger bereit. In der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr informiert der CDU-Ortsverband Hervest vor dem Rewe-Markt Conrad und der Ortsverband Wulfen/Deuten von 08.30 bis 11.00 Uhr vor dem Rewe-Markt Schulten am Brauturm. Die Lembecker CDU hat ihren Infostand von 10.00 bis 12.00 Uhr vor dem Rewe-Markt Cosanne und die Holsterhausener Ortsunion im gleichen Zeitraum vor dem Honsel-Einkaufsmarkt an der Freiheitsstraße.
Bürgerinnen und Bürger, die fernab vom vorösterlichen Einkaufsstress Anregungen und Hinweise geben möchten, können das neben den Infoständen auch unter info@cdu-dorsten.de oder Tel. (0 23 62) 2 33 38 tun.


