Aktuelles aus dem CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte

„Auftrag nicht aus dem Auge verlieren“

Diskussion von KAB, KFD, Kolping und CDU zum Thema "Kirchensteuer"

 

Altendorf-Ulfkotte - Im Regelfall muss CDU-Chef Tobias Stockhoff schlechte Haushaltszahlen verkünden. Als Mitglied des Kirchensteuerrates für den NRW-Teil des Bistums Münster konnte er jetzt aber den Altendorfer Vertretern von KAB, KFD, Kolping und CDU erfreuliche Zahlen vorstellen: „Unser Bistum ist finanziell solide aufgestellt. Durch verantwortungsvolles Wirtschaften konnte sogar eine Versorgungsrücklage für Personal gebildet werden." Im Gegensatz zu anderen Bistümern könne man wirtschaftliche Schwankungen ohne Schulden überbrücken.

 

Die Kirchensteuer würde mit etwa 300 Millionen Euro pro Jahr die Haupteinnahmequelle des Bistums sein. Für den Einzug der Kirchensteuer entschädigt die Kirche übrigens die Finanzämter. Etwa 60% der Kirchensteuereinnahmen flössen direkt in die Arbeit der Pfarreien vor Ort. Weitere 10% seinen für die 51 bischöflichen Schulen sowie über 10% für die Caritas und soziale Dienste bestimmt. Der Rest u. a. für die Erwachsenen- und Jugendbildung, Priesterausbildung, Verbandsarbeit, Verwaltung und viele Dinge mehr.

 

„Wir dürfen bei allen Betätigungen nie unseren eigentlichen Auftrag als Kirche vergessen, das Evangelium", verschwieg Stockhoff auch keine kritischen Aspekte zum deutschen Kirchensteuersystem: „Die Bistümer in Deutschland gehörten zwar zu den reichsten, aber nicht unbedingt zu den lebendigsten der Weltkirche. Kirche ist kein Wohlfahrtsunternehmen ohne Gottesbezug." Auch die aktuelle Entwicklung beim Weltbildverlag habe deutlich gemacht: „Wir müssen sehr genau schauen, wo wir uns engagieren und beteiligen. Der eigentliche Auftrag als Kirche darf nicht verdunkelt werden." Der Heilige Vater habe in seiner Freiburger Rede auf diese Problematik hingewiesen und eine „Entweltlichung" der Kirche angemahnt.

 

Der 20-köpfige Kirchensteuerrat, quasi der Kirchenvorstand des Bistums, beschließt über den Bistumshaushalt. Auf Initiative von Stockhoff und einigen anderen Kirchensteuerratsmitglieder wird aktuell daran gearbeitet, dass die Entscheidungen für die Gemeinden transparenter und verständlicher werden: „Der Generalvikar steht diesem Anliegen sehr positiv gegenüber." Auch über größere Investitionen entscheidet der Kirchensteuerrat: z. B. eine Kirchensanierung.

„Kirchensteuer - Fluch oder Segen?“

Gemeinsame Veranstaltung von KAB, KFD, Kolping und CDU am 23.11.2011 zu Kirchensteuerrat und Kirchensteuer in der katholischen Kirche

 

Altendorf-Ulfkotte - Seit vielen Jahren ist es eine gute Tradition, dass einmal im Jahr KAB, KFD und Kolping der Gemeinde Heilig Kreuz gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte eine gemeinsame Veranstaltung durchführen.

Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Kirchensteuer - Fluch oder Segen?". Damit greifen die Veranstalter ein Thema auf, welches auch viele Wochen nach dem Deutschlandbesuch vom Papst Benedikt dem XVI. immer noch zu kontroversen Debatten in den deutschen Bistümern führt. Der Heilige Vater hatte in seiner Freiburger Rede eine „Entweltlichung der Kirche" gefordert: „Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein." Diese Aussage wurde von einigen Theologen auch als Kritik an am deutschen Kirchensteuersystem interpretiert.

 

Referent des Abends wird CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff sein. Stockhoff gehört seit einem Jahr als ehrenamtliches Mitglied für das Kreisdekanat Recklinghausen dem Kirchensteuerrat des NRW-Teils des Bistums Münster an. Er wird zunächst über die Aufgaben und Zuständigkeiten des Kirchensteuerrates und das Kirchensteuersystem in Deutschland berichten. Im zweiten Teil des Abends geht es dann um die Frage, ob der deutsche Sonderweg heute noch zeitgemäß ist bzw. ob er dem Glaubensleben nicht vielleicht sogar schadet. Eine wirkliche vom Staat eingezogene Kirchensteuer gibt es neben Deutschland und der Schweiz nur in ganz wenigen Ländern.

 

Die Veranstaltung findet am kommenden Mittwoch (23.11.2011) um 19.30 Uhr im Pfarrheim von Heilig Kreuz statt. „Wir freuen uns an diesem Abend auf eine kontroverse Diskussion und über jeden, der mitdiskutieren will", lädt CDU-Ortsverbandschef Ludger Föcker herzlich auch interessierte Bürger und Gläubige über die Grenze von Altendorf-Ulfkotte hinaus ein.

„Die Klassengröße senken“

Die CDU will die Kardinal-von-Galen-Schule langfristig erhaltenDie CDU will die Kardinal-von-Galen-Schule langfristig erhalten

CDU Altendorf-Ulfkotte begrüßt klares Bekenntnis der Dorstener Politik zu Zwergschulen

 

Altendorf-Ulfkotte – „Das Thema ist für unsere Stadtteile zu wichtig, um im Parteienstreit kaputtgeredet zu werden. Wir müssen alle an einem Strang ziehen“, fordert der Altendorfer CDU-Ratsherr Ludger Föcker. Daher seien die Christdemokraten aus Altendorf-Ulfkotte erleichtert, dass sich auch die SPD Dorsten klar für den langfristigen Erhalt der Dorstener Zwergschulen ausgesprochen habe. Aktuell muss sich zwar niemand Sorgen um den Bestand der Dorfschulen machen, aber es sei wichtig, dass man jetzt langfristige Lösungsansätze erarbeite. Insofern sei der neue Erlass der grünen Schulministerin Sylvia Löhrmann sehr ärgerlich gewesen. Ein Grundschulverbund sei schließlich ein Ansatz, um kleinere Standorte zu erhalten. Außerdem ermögliche ein Verbund die positiven Aspekte der Zwergschulen, kleine Klassen und eine enge Einbindung in die Strukturen vor Ort, mit den Vorteilen von größeren Einheiten, z. B. einfachere Vertretungsreglungen und weniger Verwaltungsaufwand, zu kombinieren.

 

„Landesweit sollte man die durchschnittliche Klassengröße von 24 Schülern pro Lehrer senken“, erklärt Föcker für die Ortsunion. So könnte auch die Mindestgröße, welche aktuell bei 18 Schülern liegt, reduziert werden.  Die CDU hatte bereits im Herbst 2010 bei ihrem Landesparteitag eine Absenkung auf 15 Schüler vorgeschlagen. „Die demographische Entwicklung macht dies möglich. Aktuell sinken die Schülerzahlen schneller als die Lehrerzahlen“, so der Altendorfer Ratsherr.

 

Aber auch vor Ort müsse man jetzt die Weichen nach Meinung von CDU-Stadtverbandschef Tobias Stockhoff stellen: „Wir wollen in allen Stadtteilen attraktiv bleiben. Als Union schreiben wir keinen Stadtteil ab.“ Neubaugebiete sollten daher wie in den letzten Jahren an der Nachfrage ausgerichtet werden. „Die ist bei uns aktuell eindeutig vorhanden“, so Ludger Föcker. Aber auch für Alt-Immobilien muss es Antworten geben. „Es nützt wenig, wenn wir an den Rändern neu bauen und irgendwann die Dorfzentren leergezogen sind“, merkt Stockhoff an.

„Uns wird nicht langweilig werden“

Der alte und neue Vorsitzende der Altendorfer Ortsunion: CDU-Ratsherr Ludger FöckerDer alte und neue Vorsitzende der Altendorfer Ortsunion: CDU-Ratsherr Ludger Föcker

Ludger Föcker führt weiter die Altendorfer Christdemokraten - CDU hat sich viel vorgenommen: Neubaugebiet, Bürgerpark, DSL und Erdbach

 

Altendorf-Ulfkotte - Große Geschlossenheit herrschte am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Altendorf-Ulfkotte. Durch die Bank einstimmige Ergebnisse bescherten die Altendorfer Christdemokraten dem Vorstand unter der Führung von Ludger Föcker. Der Altendorfer CDU-Ratsherr wird weitere zwei Jahre die Geschicke der Ortsunion leiten. Ihm zur Seite steht Helmut Wiethoff als stellv. Ortsverbandsvorsitzender. Um die Kassenführung kümmern sich Andreas Vortmann und sein Stellvertreter Dr. Wolfgang Schröder. Detlef Zimmermann und Mechtild Sittko wurden zu Schriftführern gewählt. Die Beisitzer Franz-Josef Breil, Bernd Erwig, Klaus Kremerskothen und Ludger Kremerskothen komplettieren den Ortsverbandsvorstand.

 

Thematisch steht einiges auf dem CDU-Programm in Dorstens südlichstem Stadtteil. So versprach Föcker: „Uns wird nicht langweilig werden. Wir haben viel in den kommenden zwei Jahren vor." Zunächst sei es wichtig, dass man jetzt ein Neubaugebiet auf den Weg bringe. „Der Bedarf ist da. Es gibt zahlreiche Bauwillige. Viele davon aus Altendorf", machte der CDU-Ratsherr deutlich. Die Altendorfer erhielten dabei Rückendeckung von CDU-Stadtverbandschef Tobias Stockhoff: „Ich teile nicht die Ansicht von Kämmerer Wolfgang Quallo, der sich in seiner Haushaltsrede gegen Neubaugebiete in den kleinen Stadtteilen ausgesprochen hat." Eine maßvolle Flächenausweisung sei z. B. notwendig für den Erhalt von Kindergarten und Grundschule. „Wir als Union vergessen die Menschen in den Dörfern nicht", positionierte sich Stockhoff. Nach Meinung der Union wäre ein Verlust dieser Einrichtungen fatal: „Was dann passiert, können wir aktuell in Ostdeutschland erkennen. Da brechen ganze Stadtteile weg. Die Folgekosten sind dann immens."

 

Die Ortsunion werde auch beim Thema schnelles Internet bzw. DSL nicht locker lassen. Weitere Themen seien der Dorfpark und die Gestaltung des Erdbachs. Auch in Zukunft werde der Ortsverband einen engen Dialog mit den Bürgern und den Vereinen suchen.

Filzboden ärgert ganz Altendorf

CDU Altendorf-Ulfkotte: Andere Lösung für die Mehrzweckhalle finden

 

Altendorf-Ulfkotte - Filz in der Politik ärgert Bürger und Politiker gleichermaßen. Im Stadtteil Altendorf-Ulfkotte sorgt jetzt ein ganz anderer Filz für großen Unmut: Der Filzboden für die Mehrzweckhalle. „Seit drei Jahren müssen die Altendorfer Vereine Filzboden in der Mehrzweckhalle verlegen, wenn dort eine Veranstaltung außerhalb von Sport durchgeführt wird", so CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker. Das sei umständlich und viel zu zeitaufwendig, ist einstimmige Meinung der Ehrenamtlichen und der Vereine im Dorf. „Im Gegensatz zu anderen Turn- und Sporthallen handelt es sich bei uns um eine Mehrzweckhalle. Unser Hallenboden ist immer noch der erste Boden, der hier verlegt wurde. Und das liegt nicht an den letzten drei Jahren mit Filzboden", sieht Föcker keine Notwendigkeit für den aufwendigen Bodenschutz.

 

Darüber hinaus sei der Filzboden auch ein Sicherheitsrisiko. „An manchen Stellen ist der Boden so verzogen, dass Kanten und Überstände trotz Festkleben zu echten Stolperfallen werden", so der stellv. CDU-Ortsverbandsvorsitzende Helmut Wiethoff. Bei einer Veranstaltung sei man auf den unangenehmen Geruch angesprochen worden. „Kein Wunder, hygienisch ist dieser Filz nicht. Da sammelt sich der ganze Dreck drin", so Wiethoff.

 

Die Sportverwaltung führe u. a. als Begründung fehlende Filzfüße an Stühlen und Tischen auf. Diese könnten angeblich auch nicht nachbestellt werden. „Hier wird man doch wohl eine Lösung finden können! Wir können uns vorstellen, diese auch in Eigenregie unter die Veranstaltungsmöbel zu bauen", sagt Föcker zu. Die Altendorfer Christdemokraten hoffen, dass die Sportverwaltung jetzt mit den Vereinen einen Kompromiss findet und der Filz in Altendorf ein Ende hat.

 

„35 Jahre Treue zur Union“

Die Jubilare Franz-Josef Breil (r.) und Winfried Kuhlmann (l.) erhielten neben Ehrenurkunden auch einen Spargel-Geschenkkorb vom Hof Vortmann.Die Jubilare Franz-Josef Breil (r.) und Winfried Kuhlmann (l.) erhielten neben Ehrenurkunden auch einen Spargel-Geschenkkorb vom Hof Vortmann.

CDU Altendorf-Ulfkotte ehrte seine Jubilare

 

Altendorf-Ulfkotte - Die Altendorfer Christdemokraten hatten ganz offensichtlich Kaiserwetter bei Petrus für ihre Mitgliederehrung bestellt. So konnte die Ortsunion bei herrlichem Sonnenschein sowie Kaffee und selbstgebackenen Kuchen in der Gaststätte Erwig die beiden Jubilare Franz-Josef Breil und Winfried Kuhlmann für 35 Jahre Treue zur Union ehren. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff bedankte sich für die Treue zur Union: „Der familiäre Rahmen, der hier von der örtlichen CDU für die Mitgliedereherung jedes Jahr gewählt ist auch ein gutes Symbol für die Mitgliedschaft in einer Volkspartei." So gebe es viele Meinungen, viele schöne Stunden und leider auch ab und an auch mal Streit. Wie in einer Familie manchmal auch.

Straßensanierung und DSL

Bürgermeister sagt CDU zwei Bürgerforen für Altendorf-Ulfkotte unmittelbar nach Ostern zu

 

Altendorf-Ulfkotte – „Es freut uns, dass Bürgermeister Lambert Lütkenhorst unsere Anregung aufgegriffen hat und unmittelbar nach Ostern zwei Bürgerforen für Altendorf-Ulfkotte durchführen möchte“, so das Altendorfer CDU-Ratsmitglied Ludger Föcker. Die Christdemokraten hatten beim Bürgermeister ein Bürgerforum zu den Themen „Straßen- und Kanalsanierung“ sowie „Neubaugebiet“ und eine Bürgerinformation zum Thema „Internetbreitbandversorgung/DSL“ angeregt.

 

Im Rahmen der Kanalsanierung würden aktuell in Altendorf-Ulfkotte auch zahlreiche Straßen ausgebessert bzw. saniert werden. „Wie geht es aber mit den Bürgersteigen weiter?“, fragt Ludger Föcker. Es gebe noch zahlreiche offene Fragen, die man erst klären müsse. Auch das Thema „Neubaugebiet“ sei für Dorstens südlichsten Stadtteil ein wichtiges Thema. „Wir sehen als Christdemokraten die Gefahr, dass Stadtteile wie Altendorf-Ulfkotte, Östrich oder Deuten ohne moderate Ausweisung von Neubauflächen erhebliche Probleme bekommen werden. Schon jetzt sind die Schülerzahlen an der unteren Bestandsgrenze“, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Daher sei man froh, dass sich in Altendorf-Ulfkotte aktuell etwas tun würde.

 

Die bessere und schnellere Internetversorgung von Altendorf-Ulfkotte sei ein weiteres Anliegen der Ortsunion. „Der Bürgermeister hat uns zugesagt, dass noch im Mai eine Informationsveranstaltung ähnlich der in Deuten sattfinden soll“, sagt Föcker. Es könne immer noch eine Lösung ohne ein langwieriges Verfahren eintreten. Nach CDU-Informationen habe ein regionaler Anbieter durchaus Interesse an einem Breitbandversorgung von Altendorf-Ulfkotte gezeigt. Wichtig sei der Union aber, dass man nicht unnötig Zeit verlieren dürfe. Sollte es doch nicht ohne Zuschüsse gehen, regt die CDU das gleiche Verfahren wie für Deuten an. „Damit sollten wir dann auch spätestens im Mai beginnen“, betont Tobias Stockhoff abschließend.

Lösung für schnelles Internet in Altendorf-Ulfkotte zeichnet sich ab

Eine lange Forderung der CDU Altendorf-Ulfkotte: DSL für Dorstens südlichsten StadtteilEine lange Forderung der CDU Altendorf-Ulfkotte: DSL für Dorstens südlichsten Stadtteil

CDU Altendorf-Ulfkotte begrüßt das Engagement der Stadtverwaltung und von Windor

 

Altendorf-Ulfkotte – Bei der gestrigen Veranstaltung zum Thema „DSL-Versorgung für Deuten“ gab es auch eine erfreuliche Nachricht für Dorstens südlichsten Stadtteil. „Wir sind froh, dass sich für Altendorf eine Lösung für schnelles Internet abzeichnet“, begrüßt das Altendorfer CDU-Ratsmitglied Ludger Föcker die Nachricht von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, dass die Stadt in sehr konkreten Verhandlungen mit einem Anbieter stände. So habe die CDU Altendorf-Ulfkotte auch dafür Verständnis, dass das geplante DSL-Forum für Altendorf vermutlich erst Mitte März stattfände: „Zunächst soll jetzt die Möglichkeit geprüft werden, einen Anschluss ohne Zuschüsse hinzubekommen. Das würde das Verfahren erheblich beschleunigen.“

 

Sollte es doch nicht zur erhofften schnellen Lösung kommen, regt Föcker das gleiche Verfahren wie für Deuten an: „Wichtig ist, dass wir jetzt die neuen Fördermöglichkeiten nutzen, damit unsere Stadtteile auch ans Breitbandinternet angeschlossen werden.“

„Vor 65 Jahren die CDU in Altendorf mitbegründet“

Maria Besten ist seit 65 Jahren CDU-MitgliedMaria Besten ist seit 65 Jahren CDU-Mitglied

CDU Altendorf-Ulfkotte ehrte CDU-Gründungsmitglied Maria Besten für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Union

 

Altendorf-Ulfkotte – „Da unser Gründungsmitglied Maria Besten bei der offiziellen Mitgliederehrung des Ortsverbandes im Frühjahr leider verhindert war, war es für uns selbstverständlich, diesen Termin nachzuholen“,  betont der Altendorfer CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker. Gemeinsam mit Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, dem Dorstener Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Josef Hovenjürgen und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff besuchte Föcker in der vergangenen Woche die rüstige Seniorin.

 

„Ohne Menschen wie Frau Besten hätte es nie eine Union gegeben“, so Josef Hovenjürgen. Bereits im Sommer 1945, wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hätten einige Altendorf-Ulfkotter, darunter Maria Besten, über die Gründung einer christlichen Volkspartei nachgedacht. „Wir müssen den Menschen unendlich dankbar sein, die trotz Hunger und Not in solcher Zeit erkannt haben, dass es klarer Werte für das friedliche Zusammenleben von Menschen bedarf“, stellte auch der Bürgermeister die Leistung von Frau Besten und der Gründergeneration der Bundesrepublik heraus.

 

Maria Besten zeigte den Besuchern stolz ihren Mitgliedsausweis. Damals noch vom Amtsverband Marl ausgestellt, da Altendorf-Ulfkotte noch Teil des Amtes Marl war. Auch alle CDU-Bundesvorsitzenden, die auf der Ehrenurkunde abgebildet waren, kannte sie aus ihrer Erinnerung. Zum Abschluss des Besuches scherzte der Bürgermeister: „Wenn ich meine 65 Jahre in der CDU voll habe, dann müssen sie mich aber auch besuchen kommen“, worauf Maria Besten lachend antwortete: „Ich werde mein Bestes geben!“

"Viel Technik für Ökostrom"

Zu Beginn wird die Biogasanlage z. B. mit Maissilage bestücktZu Beginn wird die Biogasanlage z. B. mit Maissilage bestückt

CDU-Ortsverbände Altendorf-Ulfkotte und Hervest zeigen sich beeindruckt von ODAS-Biogasanlage in Lünen

 

Dorsten/Lünen – „Bürger hatten uns in den letzten Monaten vermehrt angesprochen, weil sie nach einem Bau der Biogasanlage im Industriepark Dorsten/Marl eine erhebliche Geruchsbelästigung befürchten, so der Hervester CDU-Ratsherr Hans Fromm zur Motivation der Christdemokraten für die Exkursion zur ODAS-Biogasanlage am vergangenen Freitagabend nach Lünen. Steffen Schirmacher-Rohleder hörte von den Befürchtungen der Hervester und Altendorfer und bot sofort an, die Biogasanlage in Lünen (Kooperation von ODAS und den Stadtwerken Lünen) zu besichtigen und sich dort einen Eindruck von Biogasanlagen der neusten Generation zu machen. „Sicherlich ist unsere Biogasanlage in Lünen von der Größe her nicht mit der in Dorsten von der EnD-I AG im Indupark geplanten Anlage zu vergleichen, aber das Betriebskonzept ist durchaus vergleichbar“, so der Unternehmer.

 

Mit über 40 Teilnehmern, darunter auch zahlreiche Landwirte, zeigte sich, dass Schirmacher mit seinem Angebot offene Türen einrannte. In Lünen angekommen, konnten sich die Christdemokraten davon überzeugen, dass Biogasanlagen hohen Anforderungsprofilen und Auflagen unterliegen. So werden geruchsintensive Stoffe (z. B. Gülle), die zu Biogasproduktion verwertet werden, nur in speziellen abschließbaren Hallen mit Filtersystemen angeliefert, um eine Geruchsbelästigung zu vermeiden. „Ich habe beim gesamten Rundgang keine unangenehmen Gerüchte festgestellt. Ein Bauernhof riecht im Regelfall erheblich strenger“, schildert CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff seine Eindrücke von dem Besuch. Aber auch der Aufwand, der hinter einer solchen Anlage steckt, faszinierte die CDU’ler. „Man sieht jede Menge Technik hinter der Biogasproduktion, um nachher sauberen Strom und Wärme zu erhalten“, so der Altendorfer CDU-Ortsverbandsvorsitzende Ludger Föcker.

 

Die in Lünen von ODAS mitbetriebene Biogasanlage ist übrigens nicht mit der in Holsterhausen von ODAS geplanten Anlage zu vergleichen. „In Holsterhausen wollen wir Grünschnitt verwerten und verzichten auf die Verwertung von Gülle“, so Schirmacher-Rohleder.

 

Die Biogasanlage in Lünen hat zwei 5.400m³ große Fermenter, die mit Festsubstrat (z. B. Grünroggen oder Maissilage) vermischt mit Gülle betrieben werden. Der Vergärungsprozess funktioniert mit Hilfe von Bakterien, die hochwertiges Methangas produzieren. Das Methangas wird direkt vom Gas-Container der Biogasanlage in ein sechs km langes Leitungssystem gepresst und gelangt somit direkt zu einem der zehn Blockheizkraftwerke. Insgesamt soll Biogas für 16 Millionen Kilowattstunden Strom und 20 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Das entspräche etwa dem Jahresverbrauch von 4.000 Haushalten bei Strom und 800 Haushalten bei Wärme. Die Gärreste können in der Landwirtschaft als hochwertiger Dünger verwendet werden.

Jubilare in der CDU-Familie

Jubilare der CDU Altendorf-UlfkotteJubilare der CDU Altendorf-Ulfkotte

CDU Altendorf-Ulfkotte ehrte Jubilare

 

Altendorf-Ulfkotte - „Eine Mitgliedschaft in einer Volkspartei ist durchaus mit der Zugehörigkeit zu einer großen Familie zu vergleichen", so die einleitenden Worte des Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff, der gemeinsam mit CDU-Landtagskandidat Michael Dahmen am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen zahlreiche Jubilare des CDU-Ortsverbandes Altendorf-Ulfkotte ehrte. Da gäbe es gute und weniger gute Zeiten. „Und sicherlich mag man den einen Parteifreund auch etwas mehr, als den anderen. Aber man weiß genau, dass man nur gemeinsam an Mannschaft Erfolg hat, um Politik für die Menschen zu machen. Und das schweißt zusammen", so Stockhoff.

 

Auch Dahmen betonte, dass es gerade in Zeiten der allgemein immer mehr aufbrechenden gesellschaftlichen Strukturen wichtig sei, dass es eine Volkspartei wie die CDU gäbe. Er machte über das christliche Menschenbild deutlich, was Christdemokratie bedeutet: „Wir sehen die Freiheit des einzelnen Menschen, lassen aber niemanden auf der Strecke, wenn er der Hilfe und der Solidarität der Gemeinschaft bedarf." Auch in diesem Landtagswahlkampf könne man sehen, dass die Union im Gegensatz zu SPD nicht Gruppen gegeneinander ausspielen wolle: „Wir wollen die Gesellschaft zusammenhalten."

 

Anschließend referierte CDU-Ortsverbandsvorsitzender und Ratsherr Ludger Föcker über die wichtigsten Themen in Altendorf-Ulfkotte. So machte er deutlich, dass die Entwicklung von neuen Baugrundstücken ganz oben auf der CDU-Agenda stünde: „Wir brauchen diese Flächen, damit wir dauerhaft Kindergarten und Grundschule erhalten können." Auch beim Thema „Breitbandversorgung mit Internet" der ländlichen Regionen wie z. B. Altendorf oder Deuten stünde man eng mit der Verwaltung in Kontakt, um endlich den gordischen Knoten zu durchschlagen.

 

Geehrt wurden am Sonntag: Johannes Erwig (25 Jahre Mitglied), Wilhelm Balster (30 Jahre Mitglied), Ludger Föcker, Bernd Winkel und Theodor Banken (jeweils 35 Jahre Mitglied) und Mechthild Sittko für 40-jährige Mitgliedschaft. 

„Das war heute der Startschuss“

CDU Altendorf-Ulfkotte lud zu erstem Gespräch über „Dorfpark am Erdbach“ ein – Bürgermeister Lambert Lütkenhorst sagt Unterstützung zu

 

Altendorf-Ulfkotte – Zahlreiche Vereinsvertreter aus Altendorf kamen am Sonntagnachmittag zu einem ersten Gespräch über den „Dorfpark am Erdbach“, zu dem der örtliche CDU-Ortsverband eingeladen hatte. Unter den interessierten Zuhörern war auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU).

 

Zu Beginn stellte Garten- und Landschaftsbauer Dipl.-Ing. Johannes Pass von der Altendorfer Firma LEUPA GmbH (Leushacke und Pass) erste Pläne für den Park vor. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es neben Aktiv- und Ruhezonen in dem Park auch in der Nähe zum Erdbach eine Naturzone mit einer Wildwiese und einer Feuchtfläche gibt. Aber letztendlich bestimmen Sie als Vereine und Bürger, wie es genau aussehen könnte“, so Johannes Pass. Der erste Entwurf stieß auf sehr großes Interesse bei den Vereinen. Dabei soll der Erdbach in das Konzept mit eingebunden werden. Der Bürgermeister betonte im Zusammenhang mit dem Erdbach erneut: „Wir sind uns mit dem Lippeverband einig, dass der Erdbach als Fließgewässer weiter erhalten bleiben muss.“ Auch der bestehende Bolzplatz ist im Konzept von Johannes Pass integriert. Weiter könne sich der Landschaftsbauer ein (Beach-)volleyballfeld oder eine Boccia-Bahn vorstellen. Die Erschließung der etwa 15.000 qm großen Fläche am Gildenweg könne über zwei Brücken von Osten erfolgen sowie einen Weg von Norden und vom Gildenweg her.

 

„Ich sehe das Projekt sehr positiv. Wir werden in den nächsten Wochen die baurechtlichen Fragen abklären“, so der Bürgermeister. Er verwies auch darauf, dass die Altendorfer Vereine gemeinsam mit der Stadt dann auch Bau und die dauerhafte Pflege des Parks übernehmen müssten. „Aber da habe ich bei den Altendorfern keine Bedenken“, war sich der Bürgermeister sicher, dass man das Projekt gemeinsam in Angriff nehmen werde. „Das war heute natürlich erst der Startschuss. In nächster Zeit wird sicherlich engagiert in den Vereinen und in der Bürgerschaft über die konkrete Gestaltung gesprochen und diskutiert werden“, sagte CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker abschließend.

„Erdbach muss als Gewässer erkennbar bleiben“

Altendorf-Ulfkotter Christdemokraten schreiben Bürgermeister und wollen Wasser im Erdbach – Bach ist Symbol für Altendorf-Ulfkotte

 

Altendorf-Ulfkotte – „Von uns Altendorfern erwartet keiner einen rauschenden Fluss. Auch ist uns klar, dass es im Hochsommer mal Tage geben wird, wo kaum Wasser sichtbar sein wird“, betont der Altendorfer CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker. Man wolle aber, dass auch in Zukunft der Erdbach im Dorf als Gewässer zu erkennen sei. „Schließlich ist dieser Bach unser Wappensymbol“, erläutert Föcker die Bedeutung des Bachs für Dorstens südlichsten Stadtteil.

 

Man habe sich deshalb in dieser Woche an Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) gewendet, damit sich dieser mit Lippeverband sowie mit der RAG abstimme, um eine solche Lösung zu vereinbaren. „Diese Position haben wir bereits vor einem Jahr formuliert und Verständnis vom Lippeverband und vom Bürgermeister dafür geerntet“, so der Altendorfer CDU-Chef. Auch CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff und CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane würden die Altendorfer Ortsunion bei dieser Forderung weiterhin unterstützen. Dass der Bach zukünftig ohne technische Hilfen (z. B. Pumpen), zumindest zeitweise, nicht fließen könne, sei den Christdemokraten bewusst.

 

Der Bürgermeister wird in dem Brief gebeten, zeitnah an einer Lösung zu arbeiten. „Inzwischen kann man nach dem endgültigen Ende des Bergbaus unter Altendorf-Ulfkotte schon genauer die Auswirkungen auf den Erdbach und die somit erforderlichen Maßnahmen abschätzen“, zeigt Föcker Verständnis dafür, dass man nicht überhastet eine Lösung bei der Stadt und Lippeverband erarbeitet habe. „Wir wollen keine Schnellschüsse, die dann nicht funktionieren. Wir möchten eine langfristige Lösung“, so der Altendorfer CDU-Ratsherr abschließend.

„Dorsten braucht Politik der Vernunft“

Die Jubilare v.l.n.r. mit Urkunde: Clemens Weyer (35 Jahre), Wilhelm May (45 Jahre), Willi Paß (45 Jahre) und Josef Punsmann (45 Jahre)Die Jubilare v.l.n.r. mit Urkunde: Clemens Weyer (35 Jahre), Wilhelm May (45 Jahre), Willi Paß (45 Jahre) und Josef Punsmann (45 Jahre)

Ludger Föcker bleibt CDU-Ortsverbandschef - Bürgermeister Lambert Lütkenhorst ehrte Altendorfer CDU-Jubilare

 

Altendorf-Ulfkotte – Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) ehrte am Sonntagnachmittag in der Gaststätte Erwig die diesjährigen Jubilare des CDU Altendorf-Ulfkotte.  Er zeichnete Clemens Weyer für 35-jährige Mitgliedschaft und Willi Paß, Josef Punsmann sowie Wilhelm May für 45-jährige Mitgliedschaft in der Christlich Demokratischen Union Deutschlands aus. In den nächsten Tagen werden noch persönlich geehrt: Adolf Föcker (30 Jahre), Werner Heming (40 Jahre) und Alfons Wieschen (45 Jahre). Dabei betonte der Bürgermeister: „Die langjährige Mitgliedschaft in einer Partei oder in einem Verein ist nicht immer einfach. Da wird einem manchmal auch etwas zugemutet. Aber gerade die CDU Dorsten ist ein Beispiel dafür, dass man wie in einer Familie in guten und in schlechten Zeiten zusammensteht, um das Beste für die Stadt, Land und die Menschen zu erreichen.“ Er dankte den Jubilaren für ihre Treue zur CDU und für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

 

Neben der Jubilarehrung standen auch Vorstandsneuwahlen auf dem Programm. CDU-Ratsherr Ludger Föcker, der seit 2 Jahren den Ortsverband leitet, wurde in seinem Amt einstimmig bestätigt. Auch bei den anderen Wahlgängen konnte der Versammlungsleiter, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff, fast immer einstimmige Ergebnisse verkünden. Als stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder Helmut Wiethoff. Um die Kasse kümmern sich weiter Andreas Vortmann und Dr. Wolfgang Schröder. Detlef Zimmermann übernimmt die Funktion des Schriftführers von Mechtild Sittko, die zur stellv. Schriftführerin gewählt wurde. Franz-Josef Breil, Jürgen Dimke, Bernd Erwig, Ludger Kremerskothen und Karl-Heinz Tripp komplettieren als Beisitzer den Vorstand. Der Bürgermeister betonte in seinem Ausblick, dass man als Union für eine bürgerliche Mehrheit in Dorsten kämpfen würde: „Dorsten braucht auch in Zukunft eine Politik der Vernunft, die sich an der Sache und nicht an linker Ideologie orientiert.“ Auch CDU-Chef Tobias Stockhoff machte deutlich, dass man die SPD sowie deren Kandidat Schneider inhaltlich stellen werde: „Bisher habe ich an keiner einzigen Stelle gehört, wie er seine Versprechen finanzieren möchte. Wer Dinge verspricht, ohne es finanzieren zu können, der macht eine unglaubwürdige Politik.“

Hoch über Altendorf-Ulfkotte

Altendorfer Christdemokraten bei der Begehung der HaldeAltendorfer Christdemokraten bei der Begehung der Halde

CDU-Ortsverband besichtigte Hürfeld-Halde und informierte sich über zukünftige Nutzung - Gespräch mit Lippeverband über Bachverlegungen

 

Altendorf-Ulfkotte - Vor einigen Tagen nutzten Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Altendorf-Ulfkotte sowie CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane die Gelegenheit und besuchten hoch über Altendorf-Ulfkotte die Hürfeld-Halde. Die drei DSK-Mitarbeiter Eckhard Wildhagen, Betriebsleiter Haldentechnik, Holger Karas, Markscheider und Öffentlichkeitsarbeit sowie Franz-Josef Kirsch, Bergschäden, standen den Christdemokraten dabei Rede und Antwort. Anlass für das Gespräch sind Planungen, auf der Hürfeld-Halde ein Open-Air-Festival zu veranstalten. In diesem Zusammenhang konnte die DSK Befürchtungen von dauerhaften Lärmbelastungen für Altendorf-Ulfkotte klar ausschließen. Der geplante Veranstaltungsort befände sich bereits im renaturierten Bereich Richtung Gewerbegebiet Lünsingskuhle. Darüber hinaus handle es sich bisher um eine geplante Veranstaltung.

 

Weiter informierten sich die Altendorfer CDU'ler über bereits abgeschlossene Renaturierungsmaßnahmen sowie die geplante Schüttdauer. "Für uns als Altendorfer Ortsunion ist klar, dass nach dem Ende der Schüttung und abgeschlossener Renaturierung die Halde für Naherholung zur Verfügung stehen muss", so CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker. In diesem Zusammenhang lobten die Altendorfer Christdemokraten ausdrücklich die bereits umgesetzten Stufen der Renaturierung.

 

Im Anschluss an die Haldenbesichtigung diskutierten man mit Franz-Josef Kirsch (DSK) sowie Herrn Formannowitz (Lippeverband) über die geplanten Änderungen bei der Verlegung des Rapphofs Mühlenbach sowie die Erdbaches. Durch die vorzeitige Einstellung des Abbaubetriebes beim Bergwerk Lippe wären geringere Änderungen als geplant notwendig. Die Altendorfer Ortsunion betonte in dem Gespräch noch einmal die herausragende Bedeutung des Erdbaches für Dorstens südlichsten Stadtteil. Der Lippeverband sagte eine enge Abstimmung mit den Altendorfer Christdemokraten zu.

Jubilare in Altendorf-Ulfkotte geehrt

Die beiden Jubilare Jürgen Dimke und Bernd Erwig sowie der OV-Vorstand Die beiden Jubilare Jürgen Dimke und Bernd Erwig sowie der OV-Vorstand

Jürgen Dimke und Bernd Erwig für langjährige Mitgliedschaft in CDU geehrt

 

Altendorf-Ulfkotte - Am Sonntag ehrten CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff sowie der Altendorfer CDU-Ortsverbandsvorsitzender Ludger Föcker die beiden Jubilare Jürgen Dimke (25 Jahre) und Bernd Erwig (30 Jahre) für viele Jahre Treue zur CDU.

 

Stockhoff bedankte sich bei den beiden auch für den langjährigen Einsatz. Jürgen Dimke vertrat 15 Jahre den Stadtteil Altendorf-Ulfkotte im Dorstener Stadtrat und führte von 1989 bis 2007 den CDU-Ortsverband. "Für viele in der CDU Dorsten war Jürgen Dimke das Gesicht von Altendorf-Ulfkotte", so Stockhoff. Bernd Erwig gehört seit vielen Jahren als Beisitzer dem OV-Vorstand an und war einige Jahre Sachkundiger Bürger im Bauausschuss.

 

Im Anschluss referierte Stockhoff über aktuelle kommunalpolitische Themen.

„Erdbach ist Symbol für Altendorf-Ulfkotte“

CDU informierte sich bei Lippeverband über Erdbach und Rapphofs Mühlenbach

 

Altendorf-Ulfkotte – Dass der „Erdbach“ und  der „Rapphofs Mühlenbauch“ auch in Zukunft nicht in die falsche Richtung fließen, nahmen die Altendorfer Christdemokraten in der vergangenen Woche zum Anlass, um sich über die Umgestaltungsmaßnahmen der beiden Bäche durch den Lippeverband aus erster Hand zu informieren.

 

Zwei Vertreter des Lippeverbandes bzw. der Emschergenossenschaft, darunter der technische Vorstand Dr.-Ing. Emanuel Grün, stellten dem CDU-Ortsverband Altendorf-Ulfkotte sowie Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff die geplanten Maßnahmen am Erdbach und am Rapphofs Mühlenbach vor. Die Maßnahmen werden aufgrund von Bergschäden notwendig. Der Erdbach soll am südlichen Rand von Altendorf vorbeigeführt werden und danach in den Rapphofs Mühlenbach einmünden. Zunächst mit einem Pumpwerk, nach der Tieferlegung und Renaturierung soll der Zufluss ohne technische Hilfe erfolgen. Dabei betonten die Fachleute, dass man „nicht einfach ein Rohr in den Boden legen“ würde, sondern durch umfangreiche Maßnahmen einen natürlichen Bachlauf anlegen würde. Die Maßnahmen am Erdbach würden zeitnah beginnen. Im Anschluss sei dann der Rapphofs Mühlenbach an der Reihe. Für die Tieferlegung des Baches und die natürliche Gestaltung des Bachlaufes seien noch Grundstückskäufe erforderlich. Hier sei man nach Angaben des Lippeverbandes in Gesprächen mit den Besitzern. Beim Erdbach seien diese Verkäufe bereits abgeschlossen.

 

In diesem Zusammenhang betonten die Altendorfer CDU-Vertreter, dass der Erdbach mehr als ein Bach für den Stadtteil sei. „Der Erdbach ist ein Symbol für Altendorf-Ulfkotte. Man muss sich nur unser Wappen anschauen. Dort liegt der Erdbach zwischen Altendorf und Ulfkotte“, betont CDU-Ratsherr Ludger Föcker. Daher begrüße der Ortsverband, dass sich Stadtverwaltung und Lippeverband zusammensetzen und eine Lösung erarbeiten wollen, damit das Stück Erdbach im Dorfkern auch in Zukunft als Bach zu erkennen bleibt. Hier würde man nun technische Möglichkeiten prüfen. Den Christdemokraten ginge es an dieser Stelle auch um ein Stück Identität des Stadtteiles, das man nicht verlieren wolle. Auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst betonte: „Hier werden wir als Stadt mit Bergbau und Lippeverband kurzfristig über technische Möglichkeiten beraten. Schadensbegrenzung und Umlegung des Bachlaufes ist aus Sicht der Altendorfer Bürger zu wenig. Das kann ich verstehen und unterstütze daher das Altendorfer Anliegen.“