Archiv Januar 2012
„Gleich doppelt einzigartig“
Schulleiterin Ulrike Altemark stellte den Christdemokraten auch den neuen Bewegungsraum der Wilhelm-Lehmbruck-Schule vorCDU besichtigte Wilhelm-Lehmbruck-Schule und informierte sich über den offenen Ganztag und den bilingualen Unterricht
Östrich – Im Rahmen der Aktion „CDU vor Ort“ besuchten Vertreter von CDU-Stadtverband und CDU-Ratsfraktion sowie Mitglieder der CDU Hardt/Östrich die Wilhelm-Lehmbruck-Schule in Östrich. Dabei zeigten sich die Christdemokraten beeindruckt vom inhaltlichen Konzept der einzügigen Grundschule.
Schulleiterin Ulrike Altemark stellte dabei das Konzept des bilingualen Unterrichts, also der umfassenden Einbindung der englischen Sprache in den Unterricht, vor. Was für weiterführende Schulen durchaus häufiger anzutreffen ist, ist im Kreis Recklinghausen und in der Umgebung bisher nur an der Östricher Grundschule zu finden. Mindestens fünf Stunden pro Woche würden „mit so viel Englisch wie möglich und so wenig Deutsch wie nötig“ unterrichtet werden. Regulär sehe der Lehrplan an Grundschulen nur maximal zwei Wochenstunden Englisch vor. Lehrerin Sara Kröjer machte dabei den Unterschied zum Unterricht an weiterführenden Schulen deutlich: „Hier gibt es keine Vokabelhefte. Die Kinder lernen mehr durch das Zuhören. In der vierten Klasse ist dann ein Großteil der Kinder in der Lage, Sätze eigenständig zu bilden und einfachen Gesprächen zu folgen.“
Mit dem Konzept sei ein erheblicher Aufwand verbunden. „Es wird sehr deutlich, dass das nur mit viel Herzblut von Schulleitung sowie Lehrer- und Elternschaft zu stemmen ist“, lobt der Ortsverbandsvorsitzende der CDU Hardt/Östrich, Dr. Thomas Grund die Schule. Auch die Eltern würden das honorieren. Aktuell habe die „Zwergschule“ 96 Schülerinnen und Schüler und viel Zuspruch auch aus anderen Stadtteilen und sogar aus Gahlen. Für das kommende Schuljahr wird die Gesamtschülerzahl sogar auf 112 steigen.
Eine zweite Besonderheit stellte den Christdemokraten die Leiterin des Offenen Ganztagsschule (OGS), Sonja Hellerberg, vor. Der Träger der OGS in Östrich sei nicht wie so häufig ein großer Wohlfahrtsverband sondern ein Elternverein. „Dabei nutzen wir Synergien indem wir Unterrichts- und OGS-Räumlichkeiten nicht voneinander trennen. Unterrichtsmaterial unterstützt beispielsweise die Ganztagsbetreuung und umgekehrt“, so Ulrike Altemark. Besonders beeindruckt zeigten sich die Politiker von der guten Ausstattung der Schule. „Vieles davon war aber nur durch eine engagierte Elternschaft möglich“, verweist Georg Nachbarschulte (CDU) auf den guten Zusammenhalt in Dorstens westlichstem Stadtteil.
„An der Wilhelm-Lehmbruck-Schule sieht man sehr deutlich, dass auch Zwergschulen eine Zukunft haben können, wenn Schulleitung, Lehrer und Eltern die Chance nutzen, ein spezielles Schulprofil zu nutzen“, fasst CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff seine Eindrücke zusammen. Dabei sei für die CDU auch in der Zukunft wichtig, dass die Kinder möglichst wohnortnah eine Grundschule besuchen können.
„Nicht der Bote ist für die schlechte Nachricht verantwortlich“
CDU begrüßt klare Darstellung der Situation durch Bürgermeister Lambert LütkenhorstCDU begrüßt deutliche Wortwahl von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zu Haushaltslage der Stadt – Land müsse endlich Perspektiven für die Stadt aufzeigen
Dorsten – „Wie in der Antike soll nach dem Willen von SPD-Chef Hans-Willi Niemeyer der Überbringer der schlechten Nachricht sterben“, erinnert CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff an die Mahnung des antiken griechischen Tragödiendichters Sophokles, der über 400 Jahren vor Christus bereits gesagt haben soll: „Töte nicht den Boten.“ Der SPD-Funktionär hatte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zum Rücktritt aufgefordert, da dieser in seiner Haushaltsrede ein realistisches Bild der aktuellen Dorstener Finanzlage gezeichnet habe.
„Der Bürgermeister liegt richtig damit, dass wir unseren Kindern und Enkelkindern Jahr für Jahr nicht zusätzlich weitere 25 – 30 Millionen Euro an neuen Schulden in unserer Stadt aufbürden dürfen“, stärkt CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane der Verwaltungsspitze den Rücken. Lütkenhorst habe gemeinsam mit Stadtkämmerer Hubert Große-Ruiken ein Szenario aufgezeigt, welches der Stadt Dorsten nach dem Stärkungspakt „Stadtfinanzen“ der rot-grünen Landesregierung drohe. „Wir müssen nach Vorgaben der Düsseldorfer Parteifreunde der Herren Niemeyer und Fragemann alleine fünf Millionen Euro schon im Haushalt 2012 einsparen oder an Steuern mehreinnehmen. Das ist mehr als die letzten Jahre an Einsparungen zusammen“, verdeutlicht Stockhoff, dass die Aussage der SPD „Sparen ohne schmerzhafte Einschnitte“ unglaubwürdig sei.
SPD-Innenminister Ralf Jäger wolle Dorsten mit jährlich drei Millionen Euro Landeshilfe unterstützen. „Das sind nur 10% der Mittel, die wir jedes Jahr einsparen müssen“, so Schwane. Ganz offensichtlich wollen die Dorstener Sozialdemokraten von der Verantwortung in Düsseldorf ablenken. Umso abstruser sei der Vorwurf von Niemeyer in Richtung Lütkenhorst. „Nicht der Bürgermeister, sondern die Landesregierung hat jetzt endlich den Kommunen eine klare Perspektive aufzuzeigen“, macht der CDU-Fraktionschef deutlich.
Die Unionsspitze befürchtet, dass die SPD die „absurde Attacke“ gegen den Bürgermeister geritten habe, da ihr klare Aussagen von Sozialdemokraten auf Landesebene vorliegen könnten, dass Dorsten mit keinen weiteren Hilfen vom Land rechnen könne. Auch der örtliche SPD-Abgeordnete Hübner, immerhin kommunalpolitische Sprecher, sei im Hinblick auf die Dorstener Interesse „ein Totalausfall“.
Zur Art und Weise der Kritik des SPD-Chefs wollten sich weder Schwane noch Stockhoff weiter äußern: „Das Verhalten und die Wortwahl von Herrn Niemeyer sprechen für sich!“ Abschließend wiederholt die Doppelspitze der Christdemokraten aber ausdrücklich die Einladung an alle demokratischen Parteien, gemeinsam die schmerzlichen wie notwendigen Entscheidungen zu erarbeiten. „Wir hoffen, dass es auch in der Dorstener SPD noch Kräfte gibt, die unabhängig vom Parteibuch für die Dorstener Interessen kämpfen wollen“, appelliert Stockhoff.
CDU-Appell: Wir alle sind in erster Linie Dorstener
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff konnte über 450 Gäste beim CDU-Neujahrsempfang begrüßen.Bericht von Klaus-Dieter Krause in der Dorstener Zeitung vom 30.01.2012
Dorsten - Die SPD hatte den ersten Neujahrsempfang des Jahres 2012 veranstaltet, die CDU jedoch den größten - 450 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinsleben folgten am Sonntag der Einladung der Christdemokraten. Und da war die Finanznot der Stadt das beherrschende Thema.
Um die Rekord-Besucher-Zahl gut unterzubringen, stand sogar eine ganze Stadt zur Verfügung: Franz-Josef Grewing hatte dafür die „Möbelstadt" im Wohncentrum Wulfen herrichten lassen. Aber auch noch weitere Akteure trugen dazu bei, dass der Neujahrsempfang einen besonderen Rahmen hatte. Die Wulfener Blasmusik und der Chor „Cantus Vivendi" sorgten für beschwingte Unterhaltung. „Ich wär so gern Millionär" sang der Chor ebenso inbrünstig wie harmonisch und viele im Saal werden sich im Geheimen diesem Wunsch angeschlossen haben.
Stunde der Wahrheit
Insbesondere der Kämmerer und die weiteren Vertreter der Verwaltung: Denn in den Reden von Tobias Stockhoff und Bernd Schwane spielten angesichts der katastrophalen Finanzlage der Stadt die Dorstener Schulden und ihre möglichen Folgen eine zentrale Rolle. „In diesem Jahr stehen wir vor der Stunde der Wahrheit", betonte CDU-Fraktions-Chef Bernd Schwane und verwies darauf, dass Dorsten zwar in den nächsten vier Jahren aus dem NRW-Stärkungspakt rund 15 Millionen Euro zusätzlich bekommen soll, dafür aber auch bis 2016 rund 90 Millionen Euro einsparen müsse: „Es geht ans Eingemachte."
Die CDU, so Schwane, werde bei allen zusätzlichen Sparanstrengungen weder Bäder- noch Bücherei-Schließungen zustimmen: „Wenn das geschieht, dann nur auf Anweisung der Aufsichtsbehörden und es muss dann auch klar sein, wer dafür die Verantwortung trägt."
Zusammenarbeit gefragt
Um den Kahlschlag abzuwenden, wandte sich Schwane an alle anderen Ratsfraktionen mit dem Appell zur Zusammenarbeit. Dies hatte vorher schon CDU-Stadtverbands-Vorsitzender Tobias Stockhoff so formuliert: „In dieser Situation sind wir nicht Schwarze, Rote, Gelbe, Grüne oder ganz Rote. Wir sind in erster Linie Dorstener. Deshalb sollten wir uns in dieser Frage nicht vor den parteipolitischen Karren unserer Düsseldorfer Landesparteien spannen lassen. Wir haben jetzt für die Dorstenerinnen und Dorstener auf allen Ebenen zu kämpfen, damit man uns endlich Perspektiven aufzeigt."
Quelle: Dorstener Zeitung vom 30.01.2012
Einstimmung auf Einschnitte
CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane stimmte auf einen harten Sparkurs in 2012 ein.Bericht von Martin Ahlers in der WAZ Dorsten am 30.01.2012
Dorsten - Das Lied hatte der Chor „Cantus Vivendi" sicher bewusst ausgewählt für den CDU-Neujahrsempfang. „Ich wär' so gerne Millionär" eignet angesichts von fast 328 Mio € kommunaler Schulden trefflich für die Telefon-Warteschleife der Stadtkämmerei.
Während die städtische Finanznot Thema für Parteichef Tobias Stockhoff und den Fraktionsvorsitzenden schlug Gastredner Thomas Ullrich den zur nationalen und kontinentalen Schuldenkrise. „Die Zahlen, über die ich rede, sind andere Maßgrößen", so der Frankfurter DZ Bank-Vorstand mit Wohnort Dorsten.
Der Sparzwang zu dem das Land die überschuldeten Städte durch den Stärkungspakt Stadtfinanzen zwingt, „wir jeden Bürger schmerzlich treffen", so Stockhoff. „Die Stadt" sei nichts Abstraktes, der Parteichef: „Wir alle bilden diese Stadt, es ist unsere Stadt." Es gelte, die kommenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken: „Es wird nicht mehr helfen, nur den Finger auf andere zu richten und dort Einsparungen zu fordern."
Die politischen Mitbewerber forderte er auf zum Schulterschluss bei der Bewältigung der drei größten Herausforderungen: Die Anpassung der Schullandschaft, die Entwicklung einer Strategie für die Fragen des demografischen Wandels und die Bewältigung der Schuldenkrise. Dabei, so Stockhoff, „wird es Grenzen geben, die wir nicht überschreiten, aber wir müssen sie neu definieren."
Die Zustimmung zu Streichlisten macht Fraktionschef Bernd-Josef Schwane abhängig von Zugeständnissen in Land und Bund zugunsten der Kommunen: „Wir werden keine Einsparungen mittragen, wenn das Land uns nicht besser ausstattet. Ansonsten wird das auf Anweisung der Aufsichtsbehörden geschehen." Dann, so Schwane, „ist auch klar, wer dafür die Verantwortung trägt."
Dennoch sei der Rat in der Pflicht, die Stadt voranzubringen. Als zentrale Themen nannte der Fraktionschef: Die Reduzierung des Zuschusses für die Bäder, den Umbau der Hervester Zechenflächen, einen „Energiepark" am Schacht Wulfen, den Konzessionsvertrag für die Stromversorgung und den neuen Schulentwicklungsplan.
Quelle: WAZ Dorsten vom 30.01.2012
CDU vergab Preise für ehrenamtliches Engagement
Für das Spes Viva-Engagement für schwerstkranke Dorstener erhielt Ursula Ansorge für die Arbeit der Hospiz-Bewegung den mit 500 Euro dotierten CDU-Ehrenamtspreis.
Aus den Händen von Josef Hovenjürgen (CDU-MdL) nahmen stellvertretend für alle Wappenbaum-Aktivisten Hubert Schäpers, Johannes Krümpel und Werner Henkel den CDU-Ehrenamtspreis für das herausragende Bürgerprojekt des Jahres 2011 entgegen.Bericht von Klaus-Dieter Krause in der Dorstener Zeitung vom 30.01.2012
Dorsten - "Was wäre Dorsten ohne seine Vereine und die Aktivitäten seiner Bürger?" So machte Bernd Schwane deutlich, warum die Christdemokraten seit drei Jahren Ehrenamtspreise vergeben. 2012 wurden das "Projekt Wappenbaum Wulfen" und "Spes Viva" ausgezeichnet.
Zunächst folgte die Ehrung für eine sozial und kulturell besonders herausragende Aktion, die von der CDU mit 250 Euro honoriert wird. Im letzten Jahr war der Preis an die Sportplatz-Olympiade des SV Dorsten-Hardt gegangen, diesmal stand ein anderer Ortsteil im Fokus. Laudator Lambert Lütkenhorst erläuterte die Wahl.
Bürgersinn bewiesen
"Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt zu und handelt", beschrieb der Bürgermeister mit einem Dante-Zitat, was viele Wulfener veranlasste, nach dem 1. Mai 2010 ein Projekt zu starten, an dessen Ende ein "prächtiges Zeichen des Bürgersinns" stand - ein stolzer Bau 27 Meter hoher Baum mit 24 Wappen an seinen 32 Armen.
"Wir wollen was für Wulfen tun. Die Stadt hat kein Geld, also machen wir es selbst", erinnerte Lütkenhorst an die Initialzündung. Der Idee folgte die Zusammenarbeit vieler, unzählige Arbeitsstunden wurden investiert, eine Menge Spenden gesammelt. 250 Euro kamen jetzt noch dazu: Die Auszeichnung und den Scheck nahmen stellvertretend Hubert Schäpers vom Schützenverein Wulfen, Johannes Krümpel vom Wulfener Heimatverein und Werner Henkel vom MGV Liederkranz Wulfen entgegen.
Mit der doppelten Summe, also 500 Euro, ist der Ehrenamtspreis dotiert, den die Dorstener CDU für besonderes langjähriges Engagement zum Wohle der Allgemeinheit stiftet.
Hilfe in schweren Stunden
Mit "Spes Viva" wurde eine Organisation bedacht, "die Großes geleistet hat und zu den Hoffnungsträgern unserer Stadt gehört", wie der Bürgermeister betonte. Die örtliche Hospizbewegung, das St. Elisabeth-Krankenhaus und die Stadt haben mit der Palliativ-Station für schwerstkranke Menschen, eine Einrichtung geschaffen, die Menschen in schweren Zeiten Halt gibt und Sterbende in ihren letzten Stunden begleitet. Lütkenhorst: "Eine Idee Menschlichkeit, die Todkranken möglich macht, einen würdevollen Abschied zu nehmen."
Ursula Ansorge nahm als Vertreterin der Hospiz-Bewegung die Auszeichnung dankend entgegen und versicherte, Spes Viva werde weiter jedem Gutes tun, wenn er es braucht.
Quelle: Dorstener Zeitung vom 30.01.2012
Finanzfachmann plädiert für klare Regeln
Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der DZ Bank, plädierte dafür, dass Banken zu allererst "Diener der Realwirtschaft" sein sollten.Bericht von Klaus-Dieter Krause in der Dorstener Zeitung vom 30.01.2012
Dorsten - Er lebt zwar in Dorsten, aber sein Wort hat in der Finanzwelt weit über die Stadtgrenzen hinaus Gewicht. Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der Frankfurter DZ Bank AG, stellte beim CDU-Neujahrsempfang die Frage: „Verstehen wir uns noch? Wirtschaft und Politik in der Euro-Krise“ in den Mittelpunkt.
Knapp 40 Minuten lang beleuchtete der Finanzfachmann, wie es zu so einem markanten Vertrauensverlust von Politik und Banken kommen konnte, analysierte die gegenwärtige Situation und skizzierte, wie Deutschland und Europa wieder aus der Krise herausfinden können. Die Zweckentfremdung der Europäischen Zentralbank lehnte Ullrich ab und ließ keinen Zweifel daran, dass die „Ära des Pump-Systems“ zu Ende sei.
Er betonte aber auch, dass es keine Rückkehr zur Vereinzelung geben dürfe: „Zu Europa zu gehören ist eine Auszeichnung, aber die hat ihren Preis.“ Die Überwindung der Sprachlosigkeit sei der einzige Weg, um aus der verfahrenen Lage und der tiefen Krise der repräsentativen Demokratie heraus zu finden. „Das Verbindende muss aber auch verbindlich sein“, forderte Ullrich, „Disziplin beim Abbau der Staatsschulden ist oberstes Gebot.“
Wer sich nicht an verbindliche Regeln halte und sich den Kontrollgremien verweigere, müsse mit einem Ausschluss aus der Union rechnen. Die genossenschaftlichen Banken hätten gezeigt, wie es geht: „Mit einem Grund-Konsens und klaren Regeln."
Quelle: Dorstener Zeitung vom 30.01.2012
Videos zum CDU-Neujahrsempfang 2012
1) Begrüßung durch CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff (Video)
2) Vorstellung der Wohn Centrum Wulfen durch Franz-Josef Grewing (Video)
3) Kommunalpolitischer Ausblick durch den CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd-Josef Schwane (Video)
4) Laudation durch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst auf die Wulfener Vereine - CDU-Ehrenamtspreis 2012 (Video)
5) Laudation durch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst auf SPES VIVA - CDU-Ehrenamtspreis 2012 (Video)
(c) CDU-Stadtverband Dorsten
Bilder zum CDU-Neujahrsempfang 2012
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(c) CDU-Stadtverband Dorsten (René Franken)
2012-01-29_Zusammenfassung der Neujahrse[...].pdf
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„Wirtschaft und Politik in der Eurokrise“
Neujahrsredner Thomas Ullrich, DZ BANK-VorstandCDU-Neujahrsempfang am 29. Januar 2012, um 11 Uhr, im „Wohn Centrum Wulfen – Die Möbelstadt“ mit DZ BANK-Vorstand Thomas Ullrich zum Thema „Eurokrise“
Dorsten – „Wir sind uns sicher, dass wir unseren Gästen wieder ein interessantes Programm bieten werden“, sind sich CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane und CDU-Parteichef Tobias Stockhoff einig. Und so laden die Dorstener Christdemokraten für Sonntag, den 29. Januar 2012, 11 Uhr, herzlich alle Mitglieder, die Dorstener Vereine, Unternehmen und Institutionen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins „Wohn Centrum Wulfen – Die Möbelstadt“ zum gemeinsamen Neujahrsempfang von CDU-Stadtverband und CDU-Ratsfraktion ein. In den vergangenen Jahren waren jeweils einige hundert Besucher der Einladung gefolgt.
Mit der Blasmusik Wulfen und dem Chor Cantus Vivendi habe die Union zwei Garanten für eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung gewinnen können. Nach der Eröffnung durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Stockhoff werde der „Hausherr“ und geschäftsführende Gesellschafter des Wohn Centrums, Franz-Josef Grewing, das Unternehmen vorstellen. Unter dem Motto „Verstehen wir uns noch? Wirtschaft und Politik in der Euro-Krise.“ käme dann mit der Neujahrsrede der Höhepunkt der Veranstaltung. Der Redner, DZ BANK-Vorstand Thomas Ullrich wolle dabei die aktuelle wirtschaftliche Situation in Europa skizzieren und sich mit Fragen, die unsere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung im Kern berühren, befassen. Dabei zeige er sowohl Lösungsräume und Handlungsalternativen für die Politik als auch für die Wirtschaft auf, insbesondere für die Banken, die aus seiner Sicht „Diener der Realwirtschaft“ sein sollen. Der Dorstener Ullrich ist seit 2009 Vorstandsmitglied der DZ BANK AG, der Geschäftsbank und dem Zentralinstitut von für mehr als 900 Volks- und Raiffeisenbanken mit deren 12.000 Bankstellen.
Nach einem kommunalpolitischen Ausblick auf das Jahr 2012 von CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane würde zum dritten Mal der Ehrenamtspreis der CDU-Ratsfraktion verliehen werden. Laudator sei Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst. Die Auszeichnungen sind mit 500 € bzw. 250 € verbunden.
Für das leibliche Wohl sei selbstverständlich gesorgt. „Wir freuen uns auf einen kurzweiligen Vormittag mit vielen Gästen“, lädt Stockhoff noch einmal herzlich ein. Die CDU bittet aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung. Wer keine Einladung erhalten habe oder sich anmelden möchte, könne dies unter info@cdu-dorsten.de bzw. unter (0 23 62) 2 33 38 [von 09.00 Uhr – 18.00 Uhr] tun.
Die DZ BANK Gruppe ist Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, die mehr als 1.100 Volks- und Raiffeisenbanken umfasst und, gemessen an der Bilanzsumme, eine der größten privaten Finanzdienstleistungsorganisationen Deutschlands ist.
Innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe fungiert die DZ BANK AG als Zentralinstitut für mehr als 900 Genossenschaftsbanken mit deren 12.000 Bankstellen und als Geschäftsbank.
Einladung_CDU-Neujahrsempfang 2012.pdf
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Dank für 12 Jahre Ratstätigkeit
CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane, Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Theo und Christa Lensen und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff (v.l.n.r.)CDU bedankte sich bei Theo Lensen für seine engagierte Arbeit für den Stadtteil und die Gesamtstadt
Lembeck – Am Mittwoch dankten Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff dem langjährigen Lembecker CDU-Ratsmitglied Theo Lensen für dessen Engagement. Nach fast 12 Jahren Tätigkeit musste er aus gesundheitlichen Gründen im September dieses Jahres sein Ratsmandat leider niederlegen. „Mit ihm verlieren Fraktion und Rat ein echtes Original“, so CDU-Fraktionschef Schwane. Dennoch sei sich die CDU-Ratsfraktion sicher, dass sie sich weiterhin auf gute Idee und Ratsschläge von Theo Lensen verlassen könne.
Lensen war 1999 erstmals als Nachfolger von Bernhard Loick in den Rat der Stadt Dorsten gewählt worden. Mit über 80% der Stimmen holte er das beste Ergebnis als Wahlkreisbewerber. Zuvor vertrat Lensen die Lembecker Interessen bereits 5 Jahre als sachkundiger Bürger. Als Sprecher im Bauausschuss, Mitglied zweier Wasser- und Bodenverbände sowie des Lippeverbandes trat er neben seiner Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss der Stadt besonders für eine nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur ein. „Mit Stefan Risthaus als Ratsmitglied und Heinrich Pettenpohl als sachkundiger Bürger im Wirtschafts- und Bauausschuss habe ich zwei gute Nachfolger, die engagiert die Interessen der Lembeckerinnen und Lembecker vertreten werden“, ist sich der 70-Jährige sicher.
Ein besonderer Dank ging auch an Lensens Ehefrau Christa, welche viele Jahre das politische Engagement ihres Mannes mitgetragen habe. „Ohne die Rückdeckung der Familie wäre der ganze ehrenamtliche Einsatz von Theo Lensen gar nicht möglich gewesen“, betonte CDU-Vorsitzender Tobias Stockhoff.





