Archiv September 2010

Sven Volmering soll Vize-Chef der Landes-CDU werden

Soll Vize-Chef der Landes-CDU werden: Sven VolmeringSoll Vize-Chef der Landes-CDU werden: Sven Volmering

Mit 93 % im Amt des JU-Landesvorsitzenden bestätigt

 

Dorsten/Wipperfürth - Der stellvertretende Vorsitzende der Dorstener CDU wird auch in den kommenden beiden Jahren den mit über 35.000 Mitgliedern größten politischen Jugendverband in NRW führen. Beim NRW-Tag der Jungen Union in Wipperfürth am vergangenen Wochenende erhielt der 34-jährige Studienrat mit 93 Prozent ein Traumergebnis. Außerdem schickten die über 250 Delegierten, darunter auch die Dorstener Tobias Stockhoff und Christian Heddier, Volmering mit einem einstimmigen Votum auch in den CDU-Landesparteitag am 6. November, wo sich Volmering um einen der fünf Positionen als Stellvertreter des Landesvorsitzenden bewerben wird. „Wir werden Sven Volmering bei seiner Kandidatur nach Kräften unterstützen “, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Volmering habe in den letzten Jahren in JU und CDU bewiesen, dass er sowohl inhaltlich als auch organisatorisch eine gute Wahl sei. „Darüber hinaus ist er ein guter Kandidat, um das Profil der Union wieder zu schärfen“, freut sich der Dorstener CDU-Chef über die Kandidatur.

Um das Profil der Jungen Union ging es auch beim NRW-Tag. In ihrem Leitantrag formulierten die jungen Christdemokraten ganz konkrete Maßnahmen, um die Zukunft der CDU als Volkspartei zu sichern. Zustimmung dafür kam vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag Karl-Josef Laumann: "Die Politik der CDU muss ich aus christlichen Werten und Grundüberzeugungen ableiten", rief Laumann den Delegierten zu. Es müsse klar sein, wofür die CDU steht.
Auch der Generalsekretär der CDU NRW Andreas Krautscheid betonte, dass man die Stammwähler der Union nicht aus dem Blick lassen dürfe und warnte vor schwarz-grünen Träumereien. Die Devise heiße Attacke. Die Schuldenpolitik der Landesregierung sei beispiellos in der deutschen Geschichte und habe mit Nachhaltigkeit rein gar nichts zu tun. „Rot-Rot-Grün versündigt sich an den nachfolgenden Generationen und verrate eigene Ideale“, stellte Krautscheid heraus.

Weitere prominente Gäste waren die beiden Kandidaten für den CDU-Landesvorsitz Armin Laschet und Dr. Norbert Röttgen, die bei den JU’lern um Unterstützung warben und sich auch kritischen Fragen stellten. Trotz des dicht gedrängten Programms ziehen die Dorstener Delegierten ein positives Resumée „Mit Sven Volmering wird die Junge Union auch in den kommenden beiden Jahren gut geführt und der NRW-Tag konnte wichtige Impulse für eine Neuaufstellung der CDU geben“, ist Heddier überzeugt.

"Von der privaten Küche bis zur Uniklinik"

CDU besuchte Timmermann Objekteinrichtungen in Lembeck – Inzwischen 28 Beschäftigte beim 2005 gegründeten Unternehmen

 

Lembeck – Am Montag besuchten Vertreter des CDU-Stadtverbandes gemeinsam mit Lembecker Parteifreunden und der CDU-Teilfraktion „Wirtschaft“ die Lembecker Firma „Timmermann Objekteinrichtungen und Innovativer Möbelbau“.

 

2005 gründete der Deutener Industriemeister Martin Timmermann gemeinsam mit seiner Frau Susanne, selbst auch Tischlermeisterin, das Unternehmen. Nach der Übernahme der Gladbecker Firma Dierichs im Jahre 2006 starteten die Timmermanns mit 12 Mitarbeitern. Inzwischen gibt es 28 Beschäftigte in dem Unternehmen, welches 2008 einen hochmodernen Neubau im Lembecker  Gewerbegebiet beziehen konnte. „Eigentlich könnte hier alles nur über den Computer und Barcodes laufen, aber den ausgedruckten Plan braucht der Schreiner eben doch noch“, scherzte Firmenchef Martin Timmermann.

 

Und auch sonst präsentierte sich den Christdemokraten ein innovatives Unternehmen, was in vielen Bereichen bereits mit kreativen Möbel- und Einrichtungenideen den Zuschlag bekam, wie der Unternehmer darlegte: „Von der privaten Küche, über Banken und Sparkassen, Stadtwerke, Krankenhäuser bis zur Uniklinik. Überall waren wir schon tätig.“ Man versuche langfristig die drei Bereiche  „Krankenhäuser“, „Öffentliche Gebäude und Banken“ sowie „private Gebäude“ gleichmäßig zu besetzen. Aktuelle Projekte seien z. B. die Ausstattung von über 100 Büroarbeitsplätzen für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

 

Neben der Planung und dem Bau von Möbeln würde das Unternehmen auch Planungsleistungen für die Inneneinrichtung oder auch die „logistische Planung“ innerhalb von Gebäuden anbieten.

 

„Wir haben ein wirklich innovatives Unternehmen kennengelernt, das sowohl Kunden als auch Mitarbeitern viel zu bieten hat“, fasste CDU-Chef und Wirtschaftsausschussvorsitzender Tobias Stockhoff seine Eindrücke zusammen. Dass ein Unternehmen seinen Auszubildenden beispielsweise ein Auslandsjahr in Frankreich oder Norwegen ermögliche, zeige: „Man setzt hier auf Kreativität und neue Wege.“

 

Wer ebenfalls mit der örtlichen CDU in einen Dialog kommen oder sein Unternehmen einfach nur vorstellen möchte, kann sich unter (0 23 62) 2 33 38 oder info@cdu-dorsten.de bei den Christdemokraten melden.

„Nicht zu einer Gesellschaft von Blockierern werden“

Steffen Schirmacher-Rohleder (r.) von ODAS erläuterte Josef Hovenjürgen MdL die Pläne für die BiogasanlageSteffen Schirmacher-Rohleder (r.) von ODAS erläuterte Josef Hovenjürgen MdL die Pläne für die Biogasanlage

CDU-MdL Josef Hovenjürgen informierte sich über die geplante Biogasanlage in Holsterhausen

 

Holsterhausen – Am Mittwoch informierten sich der Dorstener CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen gemeinsam mit örtlichen CDU-Vertretern über den geplanten Bau der Biogas- und Holzverwertungsanlage am alten Steinwerk in Holsterhausen. Steffen Schirmacher-Rohleder von der Firma ODAS stellte den Christdemokraten den Plan für die Anlage vor, welche auf der aktuellen Brachfläche entstehen soll.

 

„Die Firma ODAS setzt mit der Form der Trockenfermentation auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Technik bei Biogasanlagen“, stellte Hovenjürgen heraus. Der Landtagsabgeordneter, der als stellv. Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion auch für die Bereiche Energie und Umweltschutz zuständig ist, begrüßte insbesondere den Einsatz von Grünschnitt: „Hier wir Material zu Biogas und Wärme veredelt, welches bisher ungenutzt blieb.“ Schirmacher-Rohleder betonte, dass die Firma ODAS bewusst auf die Verwertung von Gülle, Hausabfällen und Maissilage verzichtet habe. „Und das haben wir auch so in die Genehmigung mit aufnehmen lassen.“ Der Landtagsabgeordnete betonte, dass durch den Verzicht von Mais auch keine Interessen der landwirtschaftlichen Veredelungsbetriebe (Viehhalter) berührt würden.

 

Daneben berichtete der ODAS-Geschäftsführer über den aktuellen Rechtsstreit. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen sei in erster Instanz der Position von Kreis und Stadt gefolgt, dass der Standort am alten Steinwerk geeignet sei. Nun hätten die Biogasanlagen-Gegner aber das Oberverwaltungsgericht in Münster angerufen. Hier stünde die Verhandlung noch aus. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu einer Gesellschaft von Blockierern werden“, merkte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff an, „Schließlich ist es immer schwieriger, Energieprojekte, egal ob Kohlekraftwerk oder Biogasanlage, in Deutschland umzusetzen.“ Nur zu sagen, dass man regenerativen Energien positiv gegenüber stünde, aber jedes Projekt vor seiner Haustür dann verhindere, sei nicht redlich. „Dieser Standort ist fast unmittelbar über eine Bundestraße angebunden, es wird dahinter noch ausgesandet, die nächste Wohnbebauung ist einige hundert Meter weit weg, Emissionen sind nach Gutachten bereits einige Meter vom Zaun kaum oder nicht mehr wahrnehmbar,  ODAS ist durch Einhausung und den Verzicht des Einsatzes  von Gülle oder Hausabfällen den Kritikern entgegengekommen. Ich erkenne nichts, was gegen diesen Standort spricht“, betonte Josef Hovenjürgen abschließend.

„Ziel wird endlich greifbar“

CDU unterstützt Antrag zur Optionskommune im Bereich der Langzeitarbeitslosen – Zweiter Schritt muss eine gerechte Verteilung im Bund der Soziallasten sein

 

Kreis/Dorsten – „Ein langes Ziel der CDU Dorsten wird endlich greifbar“, freut sich die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Ursula Jacoby. Folglich wird die Union einem Beschlussvorschlag im Sozialausschuss am Donnerstag folgen, der den Antrag des Kreises Recklinghausen, Optionskommune im Bereich des Arbeitslosengeldes II und bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zu werden, unterstützt.

 

„Als Optionskommunen hätten die Städte im Kreis die Chance individueller auf die Probleme der Langzeitarbeitslosen zu reagieren“, erklärt Jacoby. Man könne in den Optionskommunen eine nachhaltigere Integration in den Arbeitsmarkt erreichen, als in den Städten mit einer bisherigen Mischverantwortung von Agentur für Arbeit und Stadtverwaltung. „Kommunen, die bereits seit einigen Jahren als Optionskommune arbeiten, haben gezeigt, dass es hier im Regelfall besser läuft“, meint auch CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane. Unnötige Kompetenzstreitigkeiten könnten so z. B. vermieden werden. Außerdem sei häufig in Optionskommunen der Anteil von Drittmitteln für Integrationsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt  höher. Neben zu erwartenden Vorteilen für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in Dorsten sei langfristig aber auch eine finanzielle Entlastung für die Stadt zu erwarten. Jetzt hoffe man in Dorsten und im Kreis, dass Bund bzw. Land dem Antrag folgen.

 

„Der Antrag des Kreises ist natürlich nur ein erster Schritt. Ein zweiter Schritt muss sein, dass die Soziallasten endlich gerecht verteilt werden“, betont der Dorstener CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Es könne nicht sein, dass Kreise bzw. Gemeinden aus eigener Tasche für hohe Anteile von ALG II-Empfängern z. B. beim Wohngeld aufkommen müssen. „Die sozialen Lasten müssen alle Kommunen in diesem Land schultern. D. h. der Gesamtbedarf müsste z. B. durch eine Umlage über alle Städte dieses Landes gedeckt werden“, erklärt Stockhoff. Dieses sei in anderen Bereichen bereits üblich. Insbesondere die hohen Pflichtausgaben im Sozialbereich würden den Städten im Kreis eine Verbesserung der Haushaltssituation nahezu unmöglich machen. „Die Stadt Dorsten wurde unter der rot-grünen Hartz IV-Reform finanziell schlechter gestellt, während Kommunen mit niedriger Arbeitslosenquote sogar bevorzugt wurden“, gibt Schwane abschließend zu bedenken.

„Im Dialog mit Unternehmen“

Die Firma Genan im Industriepark Dorsten/MarlDie Firma Genan im Industriepark Dorsten/Marl

CDU-Teilfraktion „Wirtschaft“ will den Dialog mit den Dorstener Unternehmen intensivieren

 

Dorsten – „Uns ist wichtig, dass wir unsere Ohren näher an den Bedürfnissen der Dorstener Wirtschaft haben“, erläutert Wirtschaftsausschussvorsitzender Tobias Stockhoff (CDU) die Motivation der Dorstener Christdemokraten, in Zukunft verstärkt Dorstener Unternehmen mit der CDU-Teilfraktion „Wirtschaft“ zu besuchen. Deshalb wolle die CDU in einen intensiveren Dialog mit der lokalen Wirtschaft treten und somit den Unternehmen die Möglichkeit bieten, offen zu sagen, wo aktuell der Schuh drückt.

 

„Egal ob die Sommertour 2008 von Sven Volmering, die Unternehmensbesuche im Rahmen der Aktion ‚CDU vor Ort‘ oder die auf CDU-Anregung wieder stattfindenden Sitzungen des Wirtschaftsausschusses bei Dorstener Unternehmen:  Überall erhalten wir Anregungen und Hinweise“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bernd-Josef Schwane. Diesen Dialog nähmen die Betriebe positiv auf. „Aus meiner Sicht ist das eine ganz wichtige Form der Bestandspflege“, stellt Stockhoff heraus. Schließlich sei es Ziel der Union, kommunal lösbare Probleme von Unternehmen in Dorsten möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. „Hier leistet WinDor mit Lambert Lütkenhorst an der Spitze schon sehr gute Arbeit. Wir wollen diese verwaltungsseitige Komponente noch durch die Politik ergänzen“, sieht Schwane keine Konkurrenzveranstaltung zu den Bemühungen der städtischen Wirtschaftsförderung.

 

Am 06. September besuchen die CDU-Teilfraktion „Wirtschaft“, der CDU-Stadtverbandsvorstand und die Lembecker Christdemokraten z. B. die Firma „Timmermann GmbH & Co. KG - Objekteinrichtungen & Innovativer Möbelbau“ im Rahmen der Aktion „CDU vor Ort“.

 

Unternehmen, die gerne mit der CDU ins Gespräch kommen oder einfach nur ihr Unternehmen vorstellen möchten, können sich bei der CDU unter info@cdu-dorsten.de oder telefonisch unter (0 23 62) 2 33 38 melden.