Archiv Juli 2010
„Bekenntnis zum Staatsbürger in Uniform“
Munitionsdepot WulfenCDU begrüßt Idee der Patenschaft zwischen Stadt Dorsten und dem Munitionsdepot Wulfen
Dorsten – „Wir begrüßen ausdrücklich die Idee der Altstadtschützen, dass die Stadt Dorsten eine offizielle Patenschaft mit dem Munitionsdepot Wulfen eingehen soll“, so der stellv. CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sven Volmering.
Vor einigen Tagen habe sich bekanntlich der 20. Juli 1944, an dem mutige Offiziere mit Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg an der Spitze Adolf Hitler töten wollten, gejährt. Bei allen Gelöbnissen von jungen Wehrpflichtigen die anlässlich dieses Tages durchgeführt würden, werde nach Volmering auch immer betont: „Die Bundeswehr ist und darf nie ein Staat im Staate sein. Das ist ein klares Bekenntnis zum Staatsbürger in Uniform.“ Die Bundeswehr sei eine Armee des Parlamentes und damit der Bürger in unserem Land. „Eine solche Patenschaft drückt aber auch Solidarität mit den vielen tausend deutschen Soldaten aus, die an vielen Stellen in der Welt für Frieden und Sicherheit eintreten“, betont der Christdemokrat.
Das Munitionsdepot Wulfen sei dabei der richtige Partner. „Der Kommandant Oberstleutnant Rudolf Haller hat nach der Übernahme von den Briten das Depot für die Menschen geöffnet und damit Ängste abgebaut“, stellt CDU-Chef Tobias Stockhoff die Arbeit von Haller heraus. Inzwischen gebe es bereits auf vielen Ebenen enge Kooperationen mit der Muna, z. B. mit Feuerwehr oder Katastrophenschutz, die das Munagelände regelmäßig für Übungen nutzen dürften.
Wichtig sei bei dieser Patenschaft aber, dass es neben der offiziellen Patenschaft zwischen Stadt und den Soldaten im Munitionsdepot auch eine Ebene der Bürgerschaft geben müsse: „Hier unterstützen wir ebenfalls ausdrücklich die Aussagen des Schützenvereins Altstadt, dass Vereine, Institutionen und Verbände eine solche Patenschaft erst wirklich mit Leben fühlen.“
CDU für „Dorstener Schulforum“
Bildung verbessern statt SystemdiskussionenChristdemokraten unterstützen Vorschlag des Bürgermeisters – Neue Impulse erhofft
Die Dorstener Christdemokraten unterstützen den Vorschlag von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst in einem „Dorstener Schulforum“ über die Fortentwicklung der Dorstener Bildungslandschaft zu diskutieren.
„Wir erhoffen uns neue Impulse für die weitere Diskussion“, erklärt CDU-Fraktionschef Bernd Schwane. Wichtig sei ihm, dass losgelöst von der aktuellen Debatte zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes für die Grundschulen über die „Zukunft von Schule und Bildung in Dorsten“ gesprochen werde.
Themen gebe es genug, ist auch CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff überzeugt. „Angefangen von der Frage, wie wir dauerhaft Dorfschulen erhalten können, über die sinnvolle Einbindung von Schülern mit Behinderungen in Regelschulen, bis zur Kooperation von Schule mit Unternehmen, Vereinen und Institutionen“, müsse alles zur Sprache kommen können. „Dabei sollte man keine abstrakten und ideologischen Schulsystemdiskussionen führen, sondern ganz konkret überlegen, wie man Schule vor Ort in Dorsten verbessern kann“, so Stockhoff.
Die Dorstener Christdemokraten hoffen auf eine rege Beteiligung. Wir würden uns besonders freuen, wenn auch viele „Praktiker“, wie z. B. Lehrerinnen und Lehrer, ihre Kompetenz und ihre Erfahrungen, die sie vor Ort tagtäglich machen, mit einbringen würden. Auch innerhalb der Union wird das Thema zum Schwerpunkt. „Parallel zum Schulforum werden wir uns in den nächsten Monaten als Partei intensiv mit dem Thema befassen“, kündigt Stockhoff an.
„Wir müssen jetzt überall zu einem Dialog kommen“
CDU-Präsidiumsmitglied Philipp Mißfelder MdB kommt nach DorstenCDU-Präsidiumsmitglied Philipp Mißfelder MdB sagt spontan Teilnahme an Auftaktkonferenz in Wulfen/Deuten zu den acht Ortsverbandskonferenzen zu
Dorsten – Am Mittwoch startet der CDU-Ortsverband Wulfen/Deuten um 19.30 Uhr im Hotel/Restaurant Grewer in Deuten mit der ersten Ortsverbandskonferenz. „Als ich letzte Woche von dieser Aktion der Union in Dorsten gehört habe, habe ich trotz Urlaub sofort zugesagt, diese Konferenzen zu unterstützen“, so das Präsidiumsmitglied der CDU Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, der auch CDU-Patenbundestagsabgeordneter für Dorsten ist. „Wir müssen jetzt überall zu einem Dialog kommen“, betont Mißfelder. Hier seien die Konferenzen auf Ortsverbandsebene genauso wichtig wie die Regionalkonferenzen von Bundes- und Landespartei, die in diesem Herbst stattfinden sollen. Somit begrüße er ausdrücklich das Engagement der CDU Dorsten.
Da Mißfelder aufgrund eines gebuchten Urlaubs leider nur an einer Konferenz teilnehmen könne, bittet CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die Dorstener CDU-Mitglieder: „Nutzen Sie neben der Konferenz in ihrem eigenen Ortsverband auch die Chance mit einem Vertreter des CDU-Präsidiums in Kontakt zu treten.“ Die Konferenz in Wulfen/Deuten sei somit als Zusatzangebot selbstverständlich auch offen für Mitglieder anderer Ortsverbände.
Nähere Informationen telefonisch unter: (0 23 62) 2 33 38 oder per Email unter info@cdu-dorsten.de.
„Zuhören und Diskutieren“
Konrad Adenauer war einer der Gründungsväter der Christlich Demokratischen Union - (c) Konrad Adenauer Stiftung www.kas.deCDU diskutiert in den Ferien mit Mitgliedern über Profil einer christlich-demokratische Bürgerpartei
Dorsten – „Die Hauptpersonen bei unseren acht Ortsverbandskonferenzen sollen natürlich die Mitglieder sein“, betont CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. In der Zeit vom 28.07.2010 bis zum 12.08.2010 wird der CDU-Stadtverband in allen acht Dorstener CDU-Ortsverbänden Mitgliederkonferenzen unter dem Motto „Unsere CDU – Volkspartei bald ohne Volk?“ zur Zukunft der Partei durchführen. Dabei werden neben lokalen Vorstands- und Fraktionsmitgliedern auch bei jedem Treffen Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, CDU-Kreisvorsitzender Josef Hovenjürgen MdL, CDU-Fraktionschef Bernd-Josef Schwane sowie CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff den Mitgliedern Rede und Antwort stehen. „Die Mitglieder sollen offen ihre Anforderungen an eine moderne Volks- bzw. Bürgerpartei formulieren können.“
Neben Ideen, wie man in den Dorsten weiter den Weg hin zur Bürgerpartei gehen kann, erwartet Stockhoff auch eine intensive Diskussion über aktuelle Entwicklungen in der Stadt-, Landes- und Bundespolitik: „Ich freue mich auf eine konstruktiv-kritische Diskussion. Das interne inhaltliche Ringen um den besten Weg muss auch bei uns als Bereicherung und nicht als Zerstrittenheit verstanden werden.“ Aus diesem Grund will der Dorstener CDU-Chef solche Diskussionen auch nicht als Risiko verstanden wissen, sondern vielmehr „als eine Chance, die CDU für die Zukunft aufzustellen.“ Die Ergebnisse will die Dorstener Union bei einem Stadtpartei mit in ein Leitbild „Bürgerpartei“ einarbeiten.
Wer von den Mitgliedern aufgrund der Ferien nicht an der eigentlichen Konferenz seines Ortsverbandes teilnehmen kann, habe die Möglichkeit an einer der anderen sieben Ortsverbandskonferenzen teilzunehmen. Die Termine sind:
OV Altendorf-Ulfkotte:
04. August 2010, 19.30 Uhr in der Gaststätte Erwig
OV Altstadt/Feldmark:
03. August 2010, 19.30 Uhr in der Volksbank Dorsten eG
OV Hardt/Östrich:
12. August 2010, 19.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Hardt
OV Hervest:
09. August 2010, 19.30 Uhr im Jägerhof Einhaus
OV Holsterhausen:
29. Juli 2010, 19.30 Uhr im Hotel/Restaurant Albert
OV Lembeck:
11. August 2010, 19.30 Uhr im Stenen Hues
OV Rhade:
30. Juli 2010, 19.30 Uhr in der Gaststätte Nienhaus-Venhoff
OV Wulfen/Deuten:
28. Juli 2010, 19.30 Uhr im Hotel Grewer
Nähere Informationen unter Tel.: (0 23 62) 2 33 38 oder per Email: info@cdu-dorsten.de.
Einladung_CDU-OV-Konferenzen 2010.pdf
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"Viel Technik für Ökostrom"
Zu Beginn wird die Biogasanlage z. B. mit Maissilage bestücktCDU-Ortsverbände Altendorf-Ulfkotte und Hervest zeigen sich beeindruckt von ODAS-Biogasanlage in Lünen
Dorsten/Lünen – „Bürger hatten uns in den letzten Monaten vermehrt angesprochen, weil sie nach einem Bau der Biogasanlage im Industriepark Dorsten/Marl eine erhebliche Geruchsbelästigung befürchten, so der Hervester CDU-Ratsherr Hans Fromm zur Motivation der Christdemokraten für die Exkursion zur ODAS-Biogasanlage am vergangenen Freitagabend nach Lünen. Steffen Schirmacher-Rohleder hörte von den Befürchtungen der Hervester und Altendorfer und bot sofort an, die Biogasanlage in Lünen (Kooperation von ODAS und den Stadtwerken Lünen) zu besichtigen und sich dort einen Eindruck von Biogasanlagen der neusten Generation zu machen. „Sicherlich ist unsere Biogasanlage in Lünen von der Größe her nicht mit der in Dorsten von der EnD-I AG im Indupark geplanten Anlage zu vergleichen, aber das Betriebskonzept ist durchaus vergleichbar“, so der Unternehmer.
Mit über 40 Teilnehmern, darunter auch zahlreiche Landwirte, zeigte sich, dass Schirmacher mit seinem Angebot offene Türen einrannte. In Lünen angekommen, konnten sich die Christdemokraten davon überzeugen, dass Biogasanlagen hohen Anforderungsprofilen und Auflagen unterliegen. So werden geruchsintensive Stoffe (z. B. Gülle), die zu Biogasproduktion verwertet werden, nur in speziellen abschließbaren Hallen mit Filtersystemen angeliefert, um eine Geruchsbelästigung zu vermeiden. „Ich habe beim gesamten Rundgang keine unangenehmen Gerüchte festgestellt. Ein Bauernhof riecht im Regelfall erheblich strenger“, schildert CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff seine Eindrücke von dem Besuch. Aber auch der Aufwand, der hinter einer solchen Anlage steckt, faszinierte die CDU’ler. „Man sieht jede Menge Technik hinter der Biogasproduktion, um nachher sauberen Strom und Wärme zu erhalten“, so der Altendorfer CDU-Ortsverbandsvorsitzende Ludger Föcker.
Die in Lünen von ODAS mitbetriebene Biogasanlage ist übrigens nicht mit der in Holsterhausen von ODAS geplanten Anlage zu vergleichen. „In Holsterhausen wollen wir Grünschnitt verwerten und verzichten auf die Verwertung von Gülle“, so Schirmacher-Rohleder.
Die Biogasanlage in Lünen hat zwei 5.400m³ große Fermenter, die mit Festsubstrat (z. B. Grünroggen oder Maissilage) vermischt mit Gülle betrieben werden. Der Vergärungsprozess funktioniert mit Hilfe von Bakterien, die hochwertiges Methangas produzieren. Das Methangas wird direkt vom Gas-Container der Biogasanlage in ein sechs km langes Leitungssystem gepresst und gelangt somit direkt zu einem der zehn Blockheizkraftwerke. Insgesamt soll Biogas für 16 Millionen Kilowattstunden Strom und 20 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Das entspräche etwa dem Jahresverbrauch von 4.000 Haushalten bei Strom und 800 Haushalten bei Wärme. Die Gärreste können in der Landwirtschaft als hochwertiger Dünger verwendet werden.
Arbeitszeiten schrecken nicht ab
Rege Teilnahme an der 17. CDU-Infobörse im Forum der VHSArtikel der WAZ Dorsten über die Berufsinfobörse 2010 der CDU Dorsten von Susanne Menzel
Dorsten - „Die Arbeitszeiten sind gewöhnungsbedürftig. Damit spreche ich weniger das Wochenende an als vielmehr auch die Abendstunden“, beschönigte Rainer Nothoff die Einsatzmöglichkeiten im Hotel- und Gaststättengewerbe nicht.
Hamide (15) allerdings schreckt das nicht ab: „Ich kenne das. Mein Vater ist in der Gastronomie selbstständig. Und ich habe bereits einige Praktika gemacht.“
So zielorientiert wie diese Schülerin waren nicht alle jungen Leute, die am Freitag die von der CDU in den VHS-Räumen organisierte Berufsinfobörse nutzten, um sich einen Überblick über den hiesigen Arbeitsmarkt zu verschaffen. Doch die Mehrzahl zeigte sich sehr interessiert. Zahlreiche Unternehmen waren auch bei der 17. Börse vertreten, um dort den Nachwuchs nicht nur zu informieren, sondern um vielleicht auch den einen oder anderen „Kandidaten“ direkt in Augenschein zu nehmen.
Der TV-Präsenz von Frank Rosin, Björn Freitag & Co ist es sicherlich zu verdanken, dass die Hotel- und Gaststättenbranche derzeit stark im Aufwind ist. „Das kann sich aber auch schnell wieder ändern“, will Rainer Nothoff vom Hotel- und Gaststättenverband jedoch nicht in zu große Euphorie verfallen.
„Es gibt allerdings gerade in diesem Bereich viele Möglichkeiten, an sein Ziel zu kommen. Die Ausbildungsvarianten sind breit gestreut, die Aussichten später sehr gut“, zählt Nothoff die Vorteile auf. Ein weiteres Plus: „Frauen haben gute Aufstiegschancen. Es gibt sehr viele weibliche Chefs. Und ich kenne zahlreiche Frauen, die - noch nicht einmal 30 Jahre alt - bereits Leiterin eines eigenen Hotels sind.“
„Hilfe für den Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten“
Am Freitagmorgen findet die 17. Berufsinfobörse des CDU-Stadtverbandes Dorsten im Forum der VHS statt
Dorsten – „Seit inzwischen 17 Jahren wollen wir mit unserer Berufsinfobörse Jugendlichen eine Hilfe für den Einstieg in den Arbeitsmarkt bieten“, erklärt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff. Am Freitag ist es wieder soweit. Der CDU-Stadtverband Dorsten führt am Freitag (10.07.2010) in der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Forum der Volkshochschule Dorsten die 17. Berufsinfobörse durch. Eingeführt wurde dieses für Dorsten einmalige Angebot durch den damaligen CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Werner Niermann.
„Die Schüler können sich am Freutagmorgen an Infoständen verschiedener Unternehmen über Ausbildungsplätze, Voraussetzungen und natürlich die Unternehmen selbst informieren“, so Stockhoff. Auch in diesem Jahr hätten sich viele Firmen und Berufsverbände gefunden, die interessante Informationen für Schüler bereithalten würden. Darunter u. a.: Bundeswehr, Malzer’s Backstube, Stadt Dorsten, Agentur für Arbeit, EON Kraftwerke Aus- und Fortbildungszentrum, Infobus „Metallberufe“, Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW, Vornbrock Garten- und Landschaftsbau, Hotel- und Gaststättenverband, AOK Westfalen-Lippe oder die IHK Westfalen-Nord.
Natürlich wird es auch wieder eine Zusammenstellung von Ausbildungsplätzen und Praktikumsmöglichkeiten für das Ausbildungsjahr 2011 für die Schüler kostenlos geben. „In den letzten Jahren konnten wir diesen Ausbildungsplatzkatalog immer weiter ausbauen. Seit zwei Jahren haben wir auch Praktikumsplätze in den Katalog mit aufgenommen“, erläutert der CDU-Vorsitzende und bedankt sich bei allen Unternehmen, die ihre Ausbildungsplätze gemeldet hätten.
Eingeladen sind neben einzelnen Schülern und Jugendlichen selbstverständlich auch wieder ganze Schulklassen bzw. die künftigen Abschlussjahrgänge. Weitere Informationen unter info@cdu-dorsten.de bzw. Tel.: (0 23 62) 2 33 38.





